Landesportal Schleswig-Holstein

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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Allgemeine Informationen

Das Land informiert regelmäßig über neue Entwicklungen zum Coronavirus SARS-CoV-2.

Seit mehr als einem Jahr ist es aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken – das Coronavirus SARS-CoV-2. Es kann bei Infizierten die Krankheit COVID-19 (Corona-Virus-Disease 2019) auslösen, die zu grippeähnlichen Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen kann, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten verläuft die Erkrankung schwerer und führt zu Atemproblemen und Lungenentzündungen. Anfang März 2020 hatten Expert:innen das Virus erstmals in Schleswig-Holstein nachgewiesen, bis Juni 2021 haben sich mehr als 63.000 Menschen angesteckt, mehr als 1.600 starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

Alle Zahlen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Schleswig-Holstein

Erlasse und Verordnungen der Landesregierung

Die Landesregierung hat weitreichende Vorkehrungen beschlossen, um das Coronavirus einzudämmen. Diese sind in mehreren Landesverordnungen und Erlassen festgelegt. Ergänzend dazu werden die wichtigsten Regelungen in den "Häufig gestellten Fragen" erläutert.

Alle aktuellen Regelungen zum Umgang mit dem Coronavirus

Zu den häufig gestellten Fragen

Auf einen Blick: Corona-Regeln in Schleswig-Holstein

Vorschau des Schaubilds über die Corona-Regeln in Schleswig-Holstein Corona-Regeln in Schleswig-Holstein (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Die wichtigsten Corona-Regeln auf einen Blick zusammengefasst. Jetzt die Regeln im Detail direkt herunterladen! © Staatskanzlei

Von Kontaktbeschränkungen über Einzelhandel bis hin zu Veranstaltungen – die aktuellen Regelungen zum Umgang mit dem Coronavirus haben wir für Sie in einem Schaubild zusammengefasst.

Schaubild: Corona-Regeln in Schleswig-Holstein (Stand 14. Juni 2021) (PDF 565KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Schaubild: Corona-Regeln bei einer Inzidenz von über 100 – "Bundesnotbremse" (Stand 17. Mai 2021) (PDF 539KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Corona-Tests

Einer der Schlüssel zur Bewältigung der Pandemie ist das konsequente Testen. Denn nur wenn eine Infektion entdeckt wird, können die betroffenen Personen sich isolieren und so ihre Mitmenschen schützen.

Im Wesentlichen lassen sich zwei verschiedene Arten von Tests unterscheiden, Antigen-Schnelltests sowie PCR-Tests. Für erstere wird ein Nasen- und Rachenabstrich gemacht. Dieser wird dann in eine Flüssigkeit gegeben, der Antikörper gegen das Coronavirus enthält. Befinden sich Viren in der Probe, docken die Antikörper daran an und lösen innerhalb von 15 bis 20 Minuten eine Farbreaktion auf einem Teststreifen aus – der Test ist positiv, die getestete Person ist wahrscheinlich mit dem Coronavirus infiziert. PCR-Tests gelten als der Goldstandard beim Nachweis von Viren. Diese Labortests basieren auf dem Prinzip der sogenannten Polymerase-Kettenreaktion (polymerase chain reaction, PCR). Dabei wird das Erbmaterial mehrfach vervielfältigt, wodurch schon kleinste Mengen an Viren festgestellt werden können – auch ohne das bisher irgendwelche Symptome aufgetreten sind.

Viele Bereiche des öffentlichen Lebens sind wieder geöffnet – allerdings gilt insbesondere in Innenräumen oft eine Testpflicht. So dürfen beispielsweise Gäste nur im Inneren von Restaurants essen, wenn sie bei der Ankunft ein negatives Schnell- oder PCR-Testergebnis vorlegen, das nicht älter als einen Tag ist. Seit dem 8. März kann sich jede:r Schleswig-Holsteiner:in mindestens einmal wöchentlich kostenlos mit einem Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen. Dafür stehen im ganzen Land mehr als 800 Teststationen zur Verfügung.

Karte aller registrierten Teststationen in Schleswig-Holstein

Impfungen

Es ist womöglich die größte Errungenschaft der modernen Medizin: In weniger als einem Jahr haben Wissenschaftler auf der ganzen Welt verschiedene Impfstoffe gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 entwickelt. In Deutschland sind derzeit vier Impfstoffe für die Impfung zugelassen: Die sogenannten mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna sowie die Vektor-basierten Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson. Deutschlandweit werden täglich mehr als 600.000 Menschen gegen Covid-19 geimpft. 

Zur Verteilung des neuen Impfstoffs hat das Land 28 Impfzentren in ganz Schleswig-Holstein eingerichtet. Darüber hinaus bieten auch die niedergelassenen Haus- und Fachärzt:innen Impfungen für ihre Patient:innen an. Laut dem Impf-Dashboard des Bundes haben im echten Norden bereits rund 46 Prozent der Bevölkerung mindestens ihre erste Impfung erhalten. Als vollständig geimpft gelten derzeit 22,1 Prozent der Schleswig-Holsteiner:innen (Stand 4. Juni 2021). Aufgrund der weltweit hohen Nachfrage ist die Menge des Impfstoffes jedoch noch immer begrenzt, daher können nur Personen aus einer von drei Prioritätsgruppen geimpft werden. Dazu zählen besonders gefährdete oder vorerkrankte Menschen sowie Personen in kritischen Berufen.

Berechtigte Bürger:innen können sich online bei einem Impfzentrum ihrer Wahl für einen Impftermin registrieren. Sobald Impfstoff verfügbar ist, erhalten sie dann einen Termin per E-Mail. Darüber hinaus bieten zahlreiche Haus- und Fachärzt:innen Wartelisten an.

Online-Registrierung zur Corona-Schutzimpfung

Urlaub in Schleswig-Holstein

Strandkörbe auf der Nordseeinsel Föhr Strandkörbe auf der Nordseeinsel Föhr (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Corona-konformer Urlaub ist in Schleswig-Holstein wieder möglich. © W. Diederich / grafikfoto.de

Aufgrund der niedrigen Inzidenzen ist Urlaub im echten Norden wieder möglich. Es gelten jedoch bestimmte Regeln: So müssen Urlauber:innen bei der Anreise einen negativen Corona-Test vorlegen, der höchstens 48 Stunden alt ist. Während ihres Aufenthalts sind alle Tourist:innen darüber hinaus verpflichtet, alle 72 Stunden erneut einen Test zu machen und vorzulegen. Dies gilt für alle Formen der Beherbergung, also auch auf Campingplätzen und in Ferienwohnungen.

Für Einreisende aus dem Ausland gilt außerdem die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes. Diese regelt die Bestimmungen für Tests und Quarantäne für Ein- und Rückreise aus ausländischen Risikogebieten und Gebieten, in denen eine Virusmutante dominiert (sogenannte Virusvarianten-Gebiete).

Weitere Informationen zur Corona-Einreiseverordnung auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums

Angebote für Menschen mit Behinderungen

Informationen in Deutscher Gebärdensprache

Informationen in Leichter Sprache