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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Allgemeine Informationen

Das Land informiert regelmäßig über neue Entwicklungen zum Coronavirus SARS-CoV-2.

Das Coronavirus SARS-CoV-2 kann bei Infizierten die Krankheit COVID-19 (Corona-Virus-Disease 2019) auslösen, die zu grippeähnlichen Symptomen wie Atemnot, Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust führen kann. Bei einem Teil der Patienten verläuft die Erkrankung schwerer und führt zu Atemproblemen und Lungenentzündungen. Anfang März 2020 hatten Expert:innen das Virus erstmals in Schleswig-Holstein nachgewiesen, bisher haben sich etwa 703.000 Menschen angesteckt, 2.489 starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung (Stand: 15. Mai 2022).

Alle Zahlen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Schleswig-Holstein

Erlasse und Verordnungen

Die Landesregierung hat weitreichende Vorkehrungen beschlossen, um das Coronavirus einzudämmen. Diese sind in mehreren Landesverordnungen und Erlassen festgelegt. Ergänzend dazu werden die wichtigsten Regelungen in den "Häufig gestellten Fragen" erläutert.

Alle aktuellen Regelungen zum Umgang mit dem Coronavirus

Zu den häufig gestellten Fragen

Corona-Tests

Einer der Schlüssel zur Bewältigung der Pandemie ist das konsequente Testen. Denn nur wenn eine Infektion entdeckt wird, können die betroffenen Personen sich isolieren und so ihre Mitmenschen schützen.

Im Wesentlichen lassen sich zwei verschiedene Arten von Tests unterscheiden, Antigen-Schnelltests sowie PCR-Tests. Für erstere wird ein Nasen- und Rachenabstrich gemacht. Dieser wird dann in eine Flüssigkeit gegeben, der Antikörper gegen das Coronavirus enthält. Befinden sich Viren in der Probe, docken die Antikörper daran an und lösen innerhalb von 15 bis 20 Minuten eine Farbreaktion auf einem Teststreifen aus – der Test ist positiv, die getestete Person ist wahrscheinlich mit dem Coronavirus infiziert. PCR-Tests gelten als der Goldstandard beim Nachweis von Viren. Diese Labortests basieren auf dem Prinzip der sogenannten Polymerase-Kettenreaktion (polymerase chain reaction, PCR). Dabei wird das Erbmaterial mehrfach vervielfältigt, wodurch schon kleinste Mengen an Viren festgestellt werden können – auch ohne, dass bisher irgendwelche Symptome aufgetreten sind.

In manchen Bereichen des öffentlichen Lebens wird weiterhin ein negativer Antigen-Schnelltest benötigt: Zum Beispiel als Besucherin oder Besucher in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Ausnahmen gelten unter anderem für Kinder unter sechs Jahren. Weitere Informationen dazu unter: "Gibt es Personen, die von der Testpflicht ausgenommen sind?"

Karte aller registrierten Teststationen in Schleswig-Holstein

Informationen zum Testangebot

Impfungen

Es ist womöglich die größte Errungenschaft der modernen Medizin: In weniger als einem Jahr haben Wissenschaftler:innen auf der ganzen Welt verschiedene Impfstoffe gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 entwickelt. In Deutschland sind derzeit vier Impfstoffe für die Impfung zugelassen: Die sogenannten mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna sowie die Vektor-basierten Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson.

Laut dem Impf-Dashboard des Bundes haben im echten Norden bereits 80,8 Prozent der Bevölkerung mindestens ihre erste Impfung erhalten. Als grundimmunisiert gelten derzeit 79,7 Prozent der Schleswig-Holsteiner:innen. 72,9 Prozent sind "geboostert" (Stand: 15. Mai 2022).

Alle Bürger:innen können sich online darüber informieren, welche niedergelassenen Haus- und Fachärzt:innen Corona-Schutzimpfungen anbieten:
www.arztsuche.kvsh.de

Darüber hinaus sind weiterhin mobile Impfteams im Land unterwegs. Dort können Sie sich ohne Anmeldung und Termin impfen lassen. Eine Übersicht der aktuellen Stationen finden Sie hier: Temporäre Impfstellen

Weitere Informationen zu Impfungen und Long-COVID

Informationen zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht

Angebote für Menschen mit Behinderungen

Informationen in Deutscher Gebärdensprache

Informationen in Leichter Sprache

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

Wir erhalten noch immer viele Anfragen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Frage etwas länger dauert.

E-Mail-Postfach: corona@lr.landsh.de

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Informationen in Gebärdensprache und Videotelefon: Zur Videotelefonie