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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Corona-Impfung in Schleswig-Holstein

Stand: 25.10.2021

Die Seite impfen-sh.de ist umgezogen. Alle wichtigen Informationen rund um das Thema "Corona-Schutzimpfung in Schleswig-Holstein" haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Neben den Impfmöglichkeiten bei Ärztinnen und Ärzten in ihren Praxen finden Sie hier auch eine Reihe offener Impfaktionen. Dort können Sie sich spontan ohne Termin gegen COVID-19 impfen lassen. Mit der Corona-Schutzimpfung schützen Sie sich und andere. Vielen Dank für Ihr Interesse an der Corona-Schutzimpfung in Schleswig-Holstein.

Portraitfoto Dr. Heiner Garg

Entscheiden Sie sich für den Gesundheitsschutz und lassen sich jetzt impfen, wenn Sie noch keine Impfung erhalten haben! Gerade im Hinblick auf die Herbst- und Wintersaison ist das wichtig.

Dr. Heiner Garg

Wo wird geimpft?

In Schleswig-Holstein gibt es zahlreiche Impfmöglichkeiten!

Offene Impfaktionen und mobile temporäre Impfstellen

Hier können Sie sich in den nächsten Tagen ohne Termin an verschiedenen Orten im Land impfen lassen:

 DatumStartEndeAnbieterPLZOrtAnschrift
26.10.
09:0013:00Deutsche Seemannsmission
Brunsbüttel
25541BrunsbüttelKanalstraße 8a-10
 09:0014:00Asana Testzentrum24944FlensburgFördestraße 51
 09:0016:30Agentur für Arbeit Flensburg24939FlensburgWaldstraße 2
 09:0017:00ehemaliges Impfzentrum Elmshorn25337ElmshornOtto-Hahn-Straße 18
 09:3016:30Aula Heikendorf24226HeikendorfSchulredder 1-3
 10:0018:00Möbelhaus Dodenhof XXXLutz24568KaltenkirchenAuf dem Berge 1
 13:0017:00Holsten-Galerie Neumünster24534NeumünsterGänsemarkt 1
27.10.
09:0013:00Mehrgenerationenhaus Kiel-Gaarden24143KielElisabethstr. 64
 09:0016:30Aula Heikendorf24226HeikendorfSchulredder 1-3
 09:0016:30Agentur für Arbeit Flensburg24939FlensburgWaldstraße 2
 09:0017:00ehemaliges Impfzentrum Elmshorn25337ElmshornOtto-Hahn-Straße 18
 09:3017:00Oberstadt Treff Geesthacht21502GeesthachtDialogweg 1
 10:0016:30Real Markt Henstedt-Ulzburg24558Henstedt-UlzburgGutenbergstraße 7
 10:0018:00Möbelhaus Dodenhof XXXLutz24568KaltenkirchenAuf dem Berge 1
 13:0017:00Realschule Schwarzenbek21493SchwarzenbekBerliner Straße 12
 13:0017:00Holsten-Galerie Neumünster24534NeumünsterGänsemarkt 1
 16:0019:00ehemaliges Impfzentrum Büdelsdorf24782BüdelsdorfAm Friedrichsbrunnen 2
28.10.
09:0016:30 Agentur für Arbeit Flensburg24939FlensburgWaldstraße 2
 09:3017:00Oberstadt Treff Geesthacht21502GeesthachtDialogweg 1
 10:0016:30Real Markt Hennstedt-Ulzburg24558Henstedt-UlzburgGutenbergstraße 7
 10:0018:00Möbelhaus Dodenhof XXXLutz24568KaltenkirchenAuf dem Berge 1
 12:0017:00Historisches Packhaus Tönning25832TönningAm Eiderdeich 18
 13:0017:00Realschule Schwarzenbek21493SchwarzenbekBerliner Straße 12
 13:0017:00Holsten-Galerie Neumünster24534NeumünsterGänsemarkt 1

Weitere Termine für die kommenden Monate finden Sie hier.

! ACHTUNG: Bei den nachfolgenden Listen handelt es sich um eine Planung der Impfaktionen.

Die Termine und Uhrzeiten können sich ggf. ändern.
Die Termine für die nächsten drei Tage finden Sie in der Tabelle oben.

Oktober: Impfaktionen im Land (Stand 26.10.2021 - 13:30 Uhr)

November: Impfaktionen im Land (Stand 26.10.2021 - 14:00 Uhr)

Dezember: Impfaktionen im Land (Stand 21.10.2021 - 08:00 Uhr)

Bei Interesse an Auffrischimpfungen beachten Sie bitte die unten stehenden weiteren Informationen.

Arztpraxen

In den Arztpraxen können Sie sich nach Terminvereinbarung impfen lassen. Ärztinnen und Ärzte, die eine Corona-Schutzimpfung anbieten, finden Sie auf dem Portal der Kassenärztlichen Vereinigung hier: Website der KVSH (Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein)

Alle aktuellen Informationen zum Thema Coronavirus und auch zum Thema Impfen finden Sie auch hier in unseren Medieninformationen.

Weitere Informationen und mehrsprachige Hinweise zum Impfverfahren

alle öffnen

Allgemeine Informationen zur Corona-Schutzimpfung in Schleswig-Holstein

Wer kann sich impfen lassen?

Personen, die über 12 Jahre alt sind und nicht vor weniger als 6 Monaten eine COVID-19-Infektion durchlebt haben, können sich gegen Covid-19 impfen lassen.

Wo wird aktuell geimpft?

In Schleswig-Holstein wird in Arztpraxen, in Betrieben und in Klinken geimpft.

Ein Großteil der Schutzimpfungen findet in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte statt. Teilnehmende und registrierte Praxen sind online unter https://arztsuche.kvsh.de/ zu finden.

Ergänzend zur Impfung in den Praxen gibt es durch das Land und die KVSH organisierte mobile Impfangebote.

Offene Impfaktionen und mobile temporäre Impfstellen

Ist eine Corona-Schutzimpfung freiwillig?

Ja, die Impfung ist freiwillig.  

Muss ich die Impfung selbst bezahlen?

Nein, die Impfung ist unabhängig von ihrem Versicherungsstatus für Sie kostenfrei. Die Kosten werden durch Steuern und mit Hilfe von Krankenversicherungsbeiträgen finanziert.

Wie viele Schleswig-Holsteiner:innen sind bereits geimpft?

Die Anzahl bereits verimpfter Dosen für ganz Schleswig-Holstein finden Sie hier: https://impfdashboard.de/

Was ist zu beachten bei der Impfung von Kindern und Jugendlichen?

Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer und dem Impfstoff von Moderna geimpft werden.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Corona-Schutzimpfung bei Kindern und Jugendlichen

Sollen Personen, die eine Infektion mit dem Coronavirus durchgemacht haben oder von COVID-19 genesen sind, geimpft werden?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) geht davon aus, dass Personen, die von einer Infektion mit dem Coronavirus oder COVID-19 genesen sind zumindest vorübergehend über einen gewissen Schutz vor einer Erkrankung verfügen. Aufgrund dieser anzunehmenden Immunität nach durchgemachter Infektion, zur Vermeidung überschießender Nebenwirkungen und in Anbetracht des bestehenden Impfstoffmangels empfiehlt die STIKO daher:

Ehemals an COVID-19 erkrankte Personen sollten unter Berücksichtigung der Priorisierung im Regelfall etwa 6 Monate nach Genesung geimpft werden. 

Wird die Person nach Verabreichung der 1. Impfstoffdosis mittels eines PCR-Testes positiv auf das Coronavirus getestet, sollte nach Ansicht der STIKO die Verabreichung der 2. Impfstoffdosis ebenfalls erst etwa 6 Monate nach Genesung beziehungsweise Diagnosestellung erfolgen.

Wie vor jeder Impfung sollte auch vor der Impfung gegen COVID-19 geprüft werden, ob der Gesundheitszustand der zu impfenden Person eine Impfung erlaubt.

Die Impfempfehlung der STIKO finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/05/Art_01.html

Was muss ich vor der Impfung beachten, wenn ich regelmäßig Medikamente einnehme?

Wenn Sie regelmäßig Medikamente nehmen, sollten Sie vor der Impfung mit Ihrem behandelnden Arzt/ Ihrer behandelnden Ärztin klären, ob die Medikation im Hinblick auf die Impfung angepasst werden muss.

Wo finden Betriebsärztinnen und Betriebsärzte Informationen zu den Impfungen in den Betrieben?

Informationen dazu finden Sie in einer Handreichung des Arbeitsgeberverbandes unter: https://www.wirtschafttestetgegencorona.de/wp-content/uploads/2021/05/Handreichung-Betriebsaerzte-Impfstoffe-und-Zubehoer-2021-05-17-15-31-00.pdf

Muss ich etwas im Hinblick auf Grippe- und Coronaschutzimpfung beachten?

Nach Angaben des RKI muss zwischen der Impfung von COVID-19-Impfstoffen und anderen Totimpfstoffen (z.B. Influenza-Impfstoff) kein Mindestabstand eingehalten werden, diese können nach Empfehlung der STIKO auch zeitgleich gegeben werden. Es ist zu beachten, dass Impfreaktionen häufiger als bei der getrennten Gabe auftreten können. Wirksamkeit und Sicherheit entsprechen bei gleichzeitiger Anwendung verschiedener Impfstoffe im Allgemeinen denen bei jeweils alleiniger Anwendung.

Mit der Influenza-Impfung soll für eine optimale Wirksamkeit frühestens ab Oktober begonnen werden.

Die RKI-Pressemitteilung dazu finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-09-24.html

Auffrisch-Impfungen

Ist nach der Zweitimpfung eine dritte Impfung nötig?

Nach aktuellem Wissenstand befürworten Fachleute eine dritte Impfung, um einen nachlassenden Impfschutz aufzufrischen oder einen bestehenden noch zu verbessern. Das ist besonders für die vulnerablen Gruppen wichtig. Die STIKO spricht eine Empfehlung für eine COVID-19-Auffrischimpfung für Personen ab 70 Jahre sowie für bestimmte Indikationsgruppen (u.a. Bewohnerinnen, Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen, Pflegepersonal und Personal in medizinischen Einrichtungen) aus (siehe: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/43/Art_01.html). Es kann in Anlehnung an den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz eine Auffrisch-Impfung mit mRNA-Impfstoffen (BioNTech/Moderna) in Arztpraxen wahrgenommen werden (Teilnehmende Arztpraxen finden Sie unter: https://arztsuche.kvsh.de/), vorausgesetzt,

  • Sie sind 60 Jahre oder älter und haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten und eine individuelle Abwägung gemeinsam mit Ihrem Impfarzt/Impfärztin getroffen. Ihre Ärztin/Arzt oder die Impfärztinnen/Impfärzte können dazu beraten. 
  • Sie sind immungeschwächt oder immunsupprimiertz. B. HIV-infizierte Personen oder Patienten während einer Krebstherapie – und haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten. (Bei schwer immundefizienten Personen kann eine zusätzliche Impfstoffdosis als Optimierung der primären Impfserie bereits 4 Wochen nach der Grundimmunisierung angeboten werden.) oder
  • Sie wurden vollständig mit einem Vektorimpfstoff von AstraZeneca geimpft und haben die letzte Impfdosis vor mehr als 6 Monaten erhalten.
  • oder Sie wurden vollständig mit dem Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson geimpft und haben die letzte Impfung vor mehr als 4 Wochen erhalten.
  • oder Sie sind Bewohnerin oder Bewohner in einer Pflegeinrichtung, Einrichtung der Eingliederungshilfe oder einer Einrichtung mit vulnerablen Gruppen sowie Pflegekraft oder Beschäftigte und haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten.
  • oder Sie sind beruflich in Kontakt mit infektiösen Menschen, beispielsweise medizinisches Personal ambulant oder stationär, Personal des Rettungsdienstes und haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten.

Die Schutzdauer nach vollständiger Impfung scheint nach dem derzeitigen Wissensstand sowohl vom Alter als auch vom Zustand des Immunsystems abhängig zu sein.

In den Pflegeeinrichtungen impfen anders als im Frühjahr in der Regel die dort behandelnden Ärztinnen und Ärzte. Bei den Impfungen kann es deshalb auch dazu kommen, dass Impfungen der Bewohnerinnen und Bewohner bei der Betreuung von verschiedenen behandelnden Ärztinnen und Ärzten auch zu unterschiedlichen Zeiten durchgeführt werden.

Wie kann eine Person die Berechtigung für eine Auffrisch-Impfung nachweisen?

Die sechs Monate bzw. vier Wochen (schwer immundefizienten Personen und mit Johnson & Johnson geimpften Personen) nach einer abgeschlossenen Impfung sowie die Berechtigung aufgrund des Impfstoffes werden in der Regel anhand des Impfpasses nachgewiesen. Und die Berechtigung nach Alter anhand eines Ausweis-Dokuments. Die Berechtigung aufgrund einer Immunschwäche oder Immunsuppression sind eigenverantwortlich durch die Person glaubhaft zu machen.

Sind die derzeitigen mRNA-Impfstoffe für eine Auffrisch-Impfung zugelassen?

Aktuell ist für die Auffrischimpfung nur der Impfstoff von BioNTech/Pfizer von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen. Die Zulassung der Auffrischimpfung mit dem Impfstoff von Moderna für Immungesunde ist bei der EMA beantragt. Dies steht auch im Einklang mit der Corona-Impfverordnung der Bundesregierung. Auch der Anspruch auf Entschädigung bei gesundheitlichen Schäden, die im Zusammenhang mit COVID-19 Impfung eingetreten sind, bleibt bei den Auffrischimpfungen bestehen, insofern die ärztlichen Sorgfaltspflichten bei der Aufklärung und Verabreichung des Impfstoffs beachtet werden.

Empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) bereits eine Auffrisch-Impfung?

Die STIKO empfiehlt die Auffrischimpfung für bestimmte Personengruppen unter bestimmten Voraussetzungen: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/43/Art_01.html

Informationen zu den verschiedenen Impfnachweisen

Informationen zum analogen Impfausweis (auch "gelbes Heft" genannt)

Wie erhalte ich einen Impfausweis?

Wenn Sie keinen Impfausweis besitzen, erhalten Sie im Regelfall am Tag Ihres Impftermins einen Impfpass ("gelbes Heft": Impfpass nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO). Sollten keine Impfpässe mehr vorrätig sein, erhalten Sie eine Ersatzbescheinigung. Auch die Ersatzbescheinigung wird (zusammen mit einem gültigen Lichtbildausweis) in den Apotheken zur Ausstellung des digitalen Impfausweises akzeptiert. Ein gelbes Heft kann zudem beim Arzt oder beim Gesundheitsamt ausgestellt werden.

Welche Dokumente werden als Impfausweise anerkannt?

Auch ältere Dokumente als das "gelbe Heft" (wie z.B. das weiße Faltblatt oder Impfausweise aus der DDR) sind innerhalb Deutschlands weiterhin gültig. International wird jedoch häufig nur das "gelbe Heft" anerkannt. Einträge aus einem alten Impfpass können von Ärzt:innen, Apotheker:innen oder vom Gesundheitsamt (die Gesundheitsämter sind hierzu gesetzlich verpflichtet) in ein neues "gelbes Heft" übertragen werden.

Für ausländische Impfnachweise in Deutschland gilt: Akzeptiert wird ausschließlich das Europäische Impfzertifikat. Es ist jedoch unerheblich, in welchem EU-Land dieses ausgestellt wurde. 

An wen kann ich mich wenden, wenn ich meinen Impfausweis verloren habe und einen neuen Ausweis benötige? Ist eine nachträgliche Eintragung der Impfung im Impfausweis möglich?

Sollten Sie Ihren Impfausweis verloren haben und erfolgte die Impfung in einem Impfzentrum oder durch ein mobiles Team, wenden Sie sich bitte an das zuständige Gesundheitsamt des Kreises, in dem Sie wohnen. Dort kann eine Nachtragung in einen neuen Impfpass vorgenommen werden. Hierfür müssen Sie sich vor Ort ausweisen. Da die Durchführung der Impfung verifiziert werden muss, wird es in der Regel einige Tage dauern, bis Sie Ihren Impfpass erhalten.

Haben Sie die Impfung bei Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt, bei Ihrer Fachärztin bzw. bei Ihrem Facharzt oder bei Ihrer Betriebsärztin bzw. bei ihrem Betriebsarzt erhalten, wenden Sie sich bitte bei Verlust des Impfausweises direkt an die zuständige Ärztin bzw. den zuständigen Arzt.

Auch eine nachträgliche Eintragung der Impfung in einen vorliegenden analogen Impfausweis ist in den zuständigen Stellen möglich.

Informationen zum digitalen Impfnachweis

Wo werden digitale Impfausweise ausgestellt?

Sie haben die Möglichkeit, sich zusätzlich zu Ihrem Impfpass einen digitalen Impfnachweis in Form eines Impfzertifikats mit einem QR-Code in einer der teilnehmenden Apotheken oder einer Arztpraxis ausstellen zu lassen. Welche Apotheken einen digitalen Impfnachweis ausstellen, können Sie unter www.mein-apothekenmanager.de in Erfahrung bringen.

Für Personen, die von einer Coronavirus-Erkrankung genesen sind, ist dies ebenfalls möglich. Der Nachweis der erfolgten Impfung ist zusammen mit dem Genesenen-Zertifikat und einem gültigen Lichtbildausweis in der Apotheke zur Erstellung des digitalen Impfnachweises vorzulegen.

Wie funktioniert der digitale Impfnachweis?

Das Impfzertifikat für den digitalen Impfnachweis ist mit einem QR-Code versehen. Dieser kann mit der Corona-Warn-App oder der CovPass-App eingescannt werden. Anschließend kann der Impfschutz beispielsweise mithilfe der Cov-Pass-App ebenfalls per QR-Code nachgewiesen werden. Der digitale Impfnachweis ist lediglich ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Auch der Impfausweis ("gelbes Heft") oder die Impfbescheinigung werden also weiterhin als Nachweise anerkannt.

In der CovPass-App werden alle wichtigen Informationen zum Corona-Impfschutz gespeichert: Name, Vorname, Geburtsdatum, Krankheit (gegen die geimpft wird), Impfstoff, Produkt, Hersteller, Dosennummer, Gesamtdosen, Impfdatum, Land und Aussteller des technischen Zertifikates sowie die einzigartige Identifikationsnummer für das Zertifikat (kurz UVCI). Der digitale Impfnachweis ist nur lokal auf ihrem Smartphone gespeichert. Bitte bewahren Sie daher Ihr Impfzertifikat mit dem QR-Code unbedingt für die Möglichkeit auf, dass Sie Ihr Smartphone wechseln. 

Das Impfzertifikat mit QR-Code muss nicht zwingend in eine App eingescannt werden, sondern kann auch in Papierform (z.B. als Kopie) als Impfnachweis und für Reisen innerhalb der EU genutzt werden.

Zur Nutzung des digitalen Impfnachweises auf Reisen: Sie können in der CovPass-App unverbindlich prüfen, ob der digitale Impfnachweis in Ihrem Reisezielland anerkannt wird. Sollten Sie für die Einreise einen neuen analogen Impfausweis („gelbes Heft“) oder einen Eintrag über die Impfung im Impfausweis benötigen, siehe Frage weiter oben.

Auch negative Tests oder eine durchgemachte Infektion können in der CovPass-App und auch in der Corona-Warn-App als Testzertifikat bzw. Genesenenzertifikat hinterlegt werden.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Der digitale Impfnachweis

Bundesministerium für Gesundheit: Fragen und Antworten zum digitalen Impfnachweis

Weitere Informationen zur CovPass-App

Wie funktioniert die Cov-PassCheck-App?

Für Dienstleister:innen, die den Impfstatus überprüfen möchten, gibt es die CovPassCheck-App. Mithilfe der App kann der auf dem Smartphone gespeicherte QR-Code der Kund:innen gescannt werden. Im Übrigen kann auch das Zertifikat oder eine Kopie des Zertifikates als Impfnachweis genutzt werden und mithilfe der CovPassCheck-App gescannt werden. Bei der Überprüfung des QR-Codes mit der CovPassCheck-App werden nur die nötigsten Informationen angezeigt: Impfstatus, Name, Vorname und Geburtsdatum. Bei der Überprüfung digitaler Impfnachweise ist also zusätzlich ein Ausweisdokument vorzulegen, das Kund:innen mit sich führen sollten. Ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis von Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, gilt also nur dann, wenn neben dem Nachweis auch die Identität der nachweisenden Person mittels eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises überprüft worden oder sie persönlich bekannt ist. Es genügt eine bloße Sichtkontrolle, es sind keine Kopien der Nachweise oder der Lichtbildausweise anzufertigen. 

Welche Daten werden ans RKI zur Erstellung des digitalen Impfnachweises übermittelt?

Es erfolgt eine Übermittlung Ihres Namens, Ihres Geburtsdatums, den Tagen der Durchführung der Impfungen, ob es sich um eine Erst- oder Zweitimpfung handelt und des verwendeten Impfstoffes an das RKI. Im Anschluss werden diese Daten wieder gelöscht.

Die Datenschutzhinweise des RKI können Sie unter folgendem Link abrufen: Impfpass-Datenschutzhinweise

Wie werden die verschiedenen Impfstoffe in den Nachweisen bezeichnet?

Im Impfausweis erkennen Sie eine erfolgte Impfung daran, dass in der Spalte "Impfung gegen" SARS-CoV-2 oder COVID-19 eingetragen ist und rechts daneben ein Aufkleber für die Art der Impfung aufgeklebt ist. Teilweise ist nur der Aufkleber vorhanden. Die Bezeichnungen sind je nach Impfstoffen unterschiedlich:

  • BioNTech/Pfizer: Comirnaty,
  • Moderna COVID-19 Vaccine Moderna,
  • AstraZeneca: Vaxzervria (ältere Einträge manchmal auch Cov19VacAstraZ)
  • Johnson und Johnson: COVID-19 Vaccine Janssen oder nur Janssen.

Für einen vollständigen Impfschutz sind für die ersten drei genannten Impfstoffe grundsätzlich zwei Impfungen, also zwei Eintragungen, notwendig. Beim Impfstoff von Johnson und Johnson sowie bei der Impfung Genesener ist eine einmalige Impfung ausreichend.

Informationen für Menschen mit Behinderung

Gibt es Informationen zu speziellen Bedarfen behinderter Menschen im Zusammenhang mit der Impfkampagne?

Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung hat gemeinsam mit dem Sozialministerium Informationen zu speziellen Bedarfen behinderter Menschen im Zusammenhang mit der Impfkampagne erstellt.

Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung: Informationen zur Impf-Kampagne

An wen kann ich mich bei Fragen zur Impfung wenden?

Erste Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner ist Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt. Eine zentrale Impfhotline des Bundesgesundheitsministeriums kann über die 116 117 angewählt werden. Bei allgemeinen Fragen können Sie sich auch an die Bürgerhotline des Landes wenden unter 0431 / 797 000 01 oder
per E-Mail an corona@lr.landsh.de.

Allgemeine Informationen und häufige Fragen zur Impfung gegen das aktuelle Coronavirus finden Sie auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums.

Bundesgesundheitsministerium: Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Das Land Schleswig-Holstein informiert auf dieser Seite zur Corona-Schutzimpfung.

Informationsmaterialien zur Corona-Schutzimpfung des Robert Koch Instituts

Wie lief es in den Impfzentren?

Von Anfang Januar bis Ende September waren in Schleswig-Holstein die Impfzentren geöffnet. Hier sehen Sie die Bilanz:

Dokumente

Peter Heinrich Brix zur Corona-Schutzimpfung

Peter Heinrich Brix erzählt, warum er die Corona-Schutzimpfung für besonders wichtig hält.

Vincent Langer zur Corona-Schutzimpfung

Vincent Langer hat seine Liebe zum Meer schon früh entdeckt und steht seitdem er sechs Jahre alt ist auf dem Surfbrett. Heute gehört er zu den …

Schleswig-Holsteiner:innen zur Corona-Schutzimpfung

Unter dem Hashtag #ImpfenSH haben zahlreiche geimpfte Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner ihre persönlichen Beweggründe für eine …

Jeff de Fire zur Corona-Schutzimpfung

Jeff de Fire, Zauberkünstler und Illusionist aus Kiel, bringt mit seinem Bühnenprogramm Jung und Alt zum Staunen. Auch er würde Covid-19 gerne …

Lena, Instagrammerin @lenc.hen

Lena (@lenc.hen) aus Lübeck ist Instagrammerin und begeistert ihre Fans mit viel guter Laune, Fitness und Eindrücken von ihren Reisen rund um den …

Jakob Amr, Leoniden zur Corona-Schutzimpfung

Amr, Sänger und Keyboarder der Leoniden aus Kiel, vermisste in den vergangenen 1 ½ Jahren am meisten Live-Konzerte und den Kontakt mit dem Publikum.