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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Corona-Impfung in Schleswig-Holstein

Stand: 18.01.2021

Neue Termine für die Impfzentren in Schleswig-Holstein dienstagmorgens um 8 Uhr - zusätzliche Erleichterung bei der Terminvergabe für Ü80-Jährige - mobile Impfteams noch einmal aufgestockt

Sie sind impfberechtigt & möchten einen Termin vereinbaren?

Wegen verringerter Impfstoff-Liefermenge durch den Bund keine neue Terminvergabe am 19.01.2021!

link www.impfen-sh.de

Tel Telefon-Hotline Impftermine: 116117 und zusätzlich 0800 455 655 0

Seit dem 29.12. können sich berechtigte Personen zu Impfungen in vorerst 15 Impfzentren in Schleswig-Holstein anmelden. Aufgrund der beschränkten Verfügbarkeit des Impfstoffes gibt es wöchentlich in den Impfzentren eine begrenzte Anzahl an Terminen zu vergeben. Gegenwärtig sind Termine daher sehr schnell vergriffen.

Um den Zugang für Termine in den Impfzentren für die Bürgerinnen und Bürger, die 80 Jahre oder älter sind, noch einmal zu erleichtern, werden diese per Post ein Schreiben mit einer Telefonnummer und einem persönlichen Pin-Code erhalten. Diese Schreiben werden in verschiedenen Tranchen mit leichtem zeitlichen Versatz ab Ende Januar verschickt. Damit können sich Seniorinnen und Senioren ohne Zeitdruck telefonisch für einen Impftermin registrieren lassen. Die Telefonnummer soll ab dem 1. Februar montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr zur Verfügung stehen. Im Unterschied zu bisher werden Terminbuchungen für über 80-Jährige dabei nicht nur für die Folgewoche, sondern für einen längeren Zeitraum möglich sein. Die Terminvergabe kann weiterhin nur auf Basis der aktuell bekannten Liefermengen erfolgen – dementsprechend werden viele Impfwillige zunächst nur einen Termin erhalten können, der im späten Frühjahr oder gar Frühsommer liegt. Sollte mehr Impfstoff verfügbar sein, wird den Betroffenen telefonisch ein früherer Termin angeboten.

Portraitfoto Dr. Heiner Garg

Wir haben bisher eine sehr schnelle und funktionstüchtige Terminvergabe für die Buchung von Impfterminen zur Verfügung gestellt. Dieses System soll nun durch eine gerade für unsere älteren Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner exklusive Anmeldemöglichkeit ergänzt werden. Alle impfberechtigten über 80jährigen Bürger werden wir persönlich anschreiben. Jeder wird sich telefonisch einen Termin geben lassen können. Ohne Stress, ohne Eile. Sollten dann in Zukunft mehr Termine zur Verfügung stehen, werden die Menschen telefonisch kontaktiert und gefragt, ob sie einen früheren Termin haben möchten.

Dr. Heiner Garg

Das bestehende Internet-Portal unter www.impfen-sh.de wird weiterhin für alle anderen Gruppen der höchsten Priorisierung nach Bundesverordnung zur Verfügung stehen. Dort und telefonisch über die 0800 455 655 0 oder die 116117 werden Impfberechtigte, die nicht zur Gruppe der über 80-jährigen gehören, wöchentlich Termine buchen können. Hierfür wird ebenfalls ein festes Kontingent an Impfdosen bereitgehalten.

Wegen verringerter Impfstoff-Liefermenge durch den Bund erfolgt keine neue Terminvergabe am 19.01.2021!

Das Impfintervall zwischen Erst- und Zweitimpfung wird aufgrund der gültigen Empfehlung der Stiko auf 35 Tage angepasst. Dies hat aber keine Auswirkungen auf bisher in den Impfzentren gebuchte Termine der Zweitimpfung, die mit dem BioNtech/Pfizer Impfstoff geimpft wurden/werden.

Zusätzlich zu den über die Impfzentren verfügbaren Termine sind mobile Impfteams in mehreren Kreisen in Pflegeeinrichtungen im Einsatz, in denen entsprechend der bundesweiten Priorisierung geimpft wird.
Die Impfteams wurden noch einmal aufgestockt, um noch schneller in den stationären Pflegeeinrichtungen mehr Menschen impfen zu können. Ebenfalls können Pflegerinnen und Pfleger in diesen Einrichtungen, nach Anmeldung durch die Einrichtung, geimpft werden.

Nachfolgend finden Sie dazu umfangreiche Informationen sowie Fragen und Antworten zum Verfahren, die auch über die Internetseite www.impfen-sh.de erreichbar sind.

Fragen und Antworten zum Impfverfahren

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Wichtige Informationen zur Corona-Schutzimpfung in Schleswig-Holstein

Welcher Impfstoff wird in Schleswig-Holstein geimpft?

Zunächst wird der als erstes zugelassene Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft. Weitere Firmen planen die Beantragung einer Zulassung, sodass zukünftig auch andere Impfstoffe geimpft werden, sobald diese verfügbar sind. Ob die Impfung anderer Impfstoffe auch über die Impfzentren oder aber die Hausärzte erfolgen kann, hängt maßgeblich von den Anforderungen des Impfstoffes, z.B. an die Kühlung, ab. Dazu kann aktuell noch keine abschließende Bewertung gegeben werden. 

Ist eine Corona-Schutzimpfung freiwillig?

Ja, die Impfung ist freiwillig.  

Muss ich die Impfung selbst bezahlen?

Nein, die Impfung ist unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. 

Wie viele Dosen stehen anfangs zur Verfügung?

 Im Dezember 2020 haben Schleswig-Holstein rund 48.000 Impfdosen erreicht. Aktuell wurden in Schleswig-Holstein 47.498 Corona-Schutzimpfungen vorgenommen. Ab dem 08.01.2021 wird mit wöchentlichen Lieferungen in Höhe von rund 24.000 Impfdosen (BioNtech) gerechnet. Bis Mitte Februar soll die Liefermenge in etwa konstant bleiben. Hinzu kommen noch Lieferungen des Impfstoffes von Moderna, welcher jedoch zunächst nur in sehr kleiner Stückzahl erwartet wird. 2.400 Dosen hiervon sind bereits eingetroffen und sollen in Krankenhäusern zur Anwendung kommen. (Stand 13.01.)

Wie viel Prozent der Schleswig-Holsteiner müssen sich impfen lassen, damit die Gemeinschaft geschützt wird?

Hierbei müssen zwei Aspekte bedacht werden: der Individualschutz und der Gemeinschaftsschutz. Grundsätzlich sollte jeder, der sich gegen COVID-19 impfen lassen möchte, eine Impfung bekommen können (Individualschutz). Mathematische Modelle zeigen, dass erst bei einer Immunität von ca. 70 Prozent in der Bevölkerung die Übertragungen des Coronavirus soweit begrenzt sind, dass diese Pandemie vorübergeht (Gemeinschaftsschutz). Allerdings ist derzeit nicht vorhersagbar, inwieweit eine Immunität die Übertragung unterbindet oder wenigstens reduzieren kann.

Insofern ist dem Schutz der geimpften Person eine hohe Bedeutung zuzumessen. Zudem fehlen noch detaillierte Daten dazu, wie wirksam die einzelnen COVID-19-Impfstoffe sind und wie lange der Impfschutz anhält – auch dies beeinflusst, wie viel Prozent der Bevölkerung sich impfen lassen müssten, um die Pandemie einzudämmen. Bei der Anwendung eines pandemischen Impfstoffs entscheidend ist außerdem der Aspekt, welche Personengruppe den größten Nutzen von der Impfung hat. Das sind diejenigen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben und diejenigen, die dem höchsten Infektionsrisiko durch Kontakt zu COVID-Erkrankten ausgesetzt sind.

Wie kann eine pflegebedürftige Person, die zu Hause betreut wird, und älter als 80 Jahre ist, derzeit geimpft werden?

Auf Basis der Vorgaben der Ständigen Impfkommission und der bundesrechtlichen Festlegungen werden derzeit Pflegeeinrichtungen – in denen ein höheres Ansteckungsrisiko besteht – priorisiert. Der derzeit ausschließlich eingesetzte Impfstoff von BioNTech muss zur Verimpfung aufbereitet werden. Einmal aufbereiteter Impfstoff kann nicht mehr transportiert werden, daher ist das auch nicht einfach möglich. Sofern die Möglichkeit besteht, kann in einem Impfzentrum ein Termin angefragt und gebucht werden, zu dem Angehörige/Betreuer dann die pflegebedürftige Person bringen können.

Vorgesehen ist auch, dass Bewohner:innen in ambulanten Angeboten ebenfalls geimpft werden, wenn eine räumliche und organisatorische Nähe zum stationären Angebot besteht.

Wenn Menschen in Pflegeeinrichtungen unter Betreuung stehen, beispielsweise bei einer Demenzerkrankung, wie wird das Einverständnis der Betreuerin/ des Betreuers den mobilen Impfteams nachgewiesen?

Die Einrichtungen, die von mobilen Impfteams aufgesucht werden, werden vorher über die organisierende Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein informiert. Den Einrichtungen wird auch eine spezielle Einwilligungserklärung für Betreuende zur Verfügung gestellt. Diese Erklärung ist dann vor der Impfung im Original der Einrichtungsleitung zur Verfügung zu stellen. Diese wird dann gesammelt der Impfärztin/Impfarzt des mobilen Teams vorlegt.

Wichtige Informationen zu den Impfzentren

Wie viele Impfzentren gibt es in Schleswig-Holstein?

Derzeit sind 29 Impfzentren in ganz Schleswig-Holstein geplant. 15 sind bereits in Betrieb. Die Standorte der Zentren finden sie unter https://schleswig-holstein.de/coronavirus-impfung.

Die Impfzentren sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Mit der Bestätigung der Anmeldung werden Ihnen weitere Informationen zur Verfügung gestellt, dazu zählt neben den Informationen zum praktischen Ablauf der Impfungen auch eine Anfahrtsbeschreibung oder Hinweise, wie z.B. ein Shuttle genutzt werden kann. Der Großteil der Impfzentren wird barrierefrei sein. Personen mit Sehbehinderung können sich mit Ihren Fragen auch an das Bürgertelefon wenden: 0431 / 797 000 01. Ebenfalls kann bezüglich allgemeiner Fragen zum Impfen über die 116 117 die Impf-Hotline des Bundesgesundheitsministeriums angewählt werden.

In welchen Impfzentren wird eine Impfung zu Beginn möglich sein?

Aufgrund der zu Beginn begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffes haben zunächst die ersten 15 von den 29 geplanten Zentren in Schleswig-Holstein am 4. Januar ihren Betrieb aufgenommen:

  • Kiel
  • Flensburg
  • Neumünster
  • Lübeck
  • Heide (Kreis Dithmarschen)
  • Alt-Mölln (Kreis Lauenburg)
  • Husum (Kreis Nordfriesland)
  • Eutin (Kreis Ostholstein)
  • Prisdorf (Kreis Pinneberg)
  • Schönberg (Kreis Plön)
  • Gettorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde)
  • Kropp (Kreis Schleswig-Flensburg)
  • Kaltenkirchen (Kreis Segeberg)
  • Itzehoe (Kreis Steinburg)
  • Bad Oldesloe (Kreis Stormarn)

Wann haben die Impfzentren geöffnet?

Die Impfzentren werden zu Beginn jeweils von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die Öffnungszeiten werden an die verfügbare Impfstoffmenge angepasst. Im Idealfall soll ein Betrieb von 10 Stunden/7 Tage die Woche (ausgenommen Feiertage) möglich sein. Eine Impfung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich!

Welche Unterlagen benötige ich für den Termin im Impfzentrum?

  • Den Buchungscode oder das Ticket für den Impftermin
  • einen gültigen Personalausweis, Reisepass, Führerschein oder eine Krankenkassenkarte. Alternativ – wenn nicht anders möglich – ist auch ein kürzlich abgelaufener Personalausweis ausreichend. Wichtig ist die Identifizierbarkeit der Person, die zum Termin erscheint – inklusive Bild und Geburtsdatum.
  • Gegebenenfalls Angabe der beruflichen Tätigkeit über Bescheinigung des Arbeitsgebers oder ärztlicher Überweisungsschein/ ärztliches Attest bei Vorerkrankungen,
  • sowie den Impfpass zur Dokumentation der Impfung (falls vorhanden).

Wie lange dauert eine Impfung?

Der eigentliche Impfvorgang wird nur ein paar Minuten (etwa 5 Minuten) in Anspruch nehmen. Inklusive einer ärztlichen Unterweisung, bei der auch Fragen gestellt werden können und einer Nachbeobachtungszeit wird der ganze Vorgang etwa 45 Minuten dauern.

Wie viele Impfungen können in den Impfzentren vorgenommen werden?

Das Land bereitet vor, dass über die Impfzentren rund 300.000 Impfungen pro Monat durchgeführt werden können, bei Bedarf mehr. Dies ist allerdings abhängig von der Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffs. Hinzu kommen die Impfungen, die in Krankenhäusern und über mobile Impfteams in Pflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen erfolgen können. Voraussetzung ist auch dabei immer die Verfügbarkeit der entsprechenden Mengen an Impfstoff. Nach aktuellem Planungsstand sollen die Impfungen nach spätestens sechs Monaten in den Regelbetrieb, also die Hausarztpraxen überführt werden. Dies könnte abhängig von der Impfstoffentwicklung und den Anforderungen an den Impfstoff, wie z.B. die Tiefkühlung, auch früher erfolgen.

Kann ich als Schleswig-Holsteiner:in bei der Terminanfrage ein Impfzentrum auswählen – auch wenn es nicht in meinem Wohnortkreis liegt?

Ja. Den Standort können Sie als Schleswig-Holsteinerin/er bei der Terminanfrage/ -buchung selbst auswählen.

Bürger:innen aus Rendsburg-Eckernförde werden zum Beispiel auch das Impfzentrum in Kiel nutzen können.

Gibt es eine Fahrtkostenerstattung zum Impfzentrum? Kann ich mit dem Taxi kommen?

In der Regel ist die Anfahrt selbst zu organisieren und zu bezahlen. Fahrtkosten zu medizinischen Behandlungen werden nur in gesetzlich eng umrissenen Ausnahmefällen von der Krankenversicherung übernommen. Sofern die Voraussetzungen des § 60 Abs. 1 Satz 1 SGB V vorliegen, können die Transportkosten zu einem Impfzentrum von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden. Um Menschen ohne eigenen PKW und mit eingeschränkter Mobilität den Besuch im Impfzentrum noch besser zu ermöglichen, sind die Städte, Kreise und das Land zudem in Kontakt mit der NAH-SH, um die Anbindung der Impfzentren an den ÖPNV weiter zu verbessern. Sollte dies nicht ausreichen, müssten Sie die Fahrt in das Impfzentrum privat organisieren. Hier können Sie sich von Angehörigen oder auch im Rahmen der Nachbarschaftshilfe unterstützen lassen.

Was ist mit Menschen, die von der Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase befreit sind?

Die aktuellen Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gelten ebenfalls für die Impfzentren. Menschen, die von der Tragepflicht ausgenommen sind, können sich also im Impfzentrum impfen lassen. Die Befreiung der Tragepflicht ist durch geeigneten Nachweis kenntlich zu machen (z.B. Schwerbehindertenausweis, Allergikerausweis oder ähnliches).

Weitere Informationen zu Mund-Nasen-Bedeckungen

Anmeldung zur Impfung gegen das Corona-Virus

Wie erfolgt eine Anmeldung zum Impfen ?

In Schleswig-Holstein ist dies sowohl telefonisch unter der kostenlosen Nummer 0800 455 655 0 (alternativ auch über die 116 117) als auch online über www.impfen-sh.de möglich. Die Termine sind abhängig von den vorhandenen Impfstoffdosen und werden wochenweise vergeben. Sobald neue Impfstofflieferungen eintreffen, werden neue Terminkontingente freigeschaltet. Aufgrund der hohen Nachfrage sind die Termine schnell vergriffen.

Bitte achten Sie bei der Online-Anmeldung auf die Nutzung eines aktuellen Browsers (Firefox, Chrome, Edge o.Ä.) – der "Internetexplorer" ist nicht geeignet.

Zusätzlich werden ab dem 28.01. rund 220.000 impfberechtigte Bürger:innen, die 80 Jahre oder älter sind, einen Brief mit einem persönlichen Pin-Code und einer Telefonnummer erhalten.

Mit der zusätzlichen Möglichkeit können sich die Senior:innen ohne Zeitdruck telefonisch registrieren und bereits für ihren persönlichen Impftermin (Erst- und Zweitimpfung) in einem der schleswig-holsteinischen Impfzentren registrieren lassen. Die in dem Anschreiben vermerkte Telefonnummer soll ab dem 1. Februar montags bis samstags jeweils zwischen 8 und 18 Uhr zur Verfügung stehen. Erster buchbarer Termin soll der 8. Februar sein. Im Unterschied zu bisher, werden Terminbuchungen für über 80-Jährige dabei nicht nur für die Folgewoche, sondern für einen längeren Zeitraum möglich sein. Die Informationsschreiben samt Pin-Code zur Anmeldung werden in Tranchen versendet. Dabei wird nach einer Altersstaffelung innerhalb der Gruppe der über 80-Jährigen vorgegangen.

Entsprechend der Priorisierung der Ständigen Impfkommission wird bei der Terminbuchung die Impfberechtigung abgefragt, also z.B. das Geburtsdatum oder der Arbeitsplatz. Entsprechende Dokumente zum Nachweis, z.B. der Personalausweis oder eine Arbeitgeberbescheinigung sind dann beim Impftermin vorzulegen. Zu Beginn werden jedoch die an den Impfzentren angeschlossenen mobilen Impfteams prioritär beispielsweise in Pflegeeinrichtungen impfen.

Wann starten die Impfungen in Schleswig-Holstein?

Am 4. Januar 2021 haben die ersten 15 Impfzentren (eines pro Kreis/kreisfreier Stadt) mit jeweils einer Impflinie den Betrieb aufgenommen. Hier geht es zur Übersicht der Impfzentren.

Seit dem 27.12.2020 sind mobile Impfteams in Pflegeeinrichtungen (prioritär gerontopsychiatrische Einrichtungen in Hochinzidenzgebieten) unterwegs und impfen dort impfwillige Bewohner:innen.

Welche Personen sind impfberechtigt, bzw. haben derzeit Priorität und können somit einen Termin anfragen (Berechtigte Gruppe 1)?

Gemäß den Festlegungen der Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums derzeit:

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen tätig sind,
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten ausgeführt werden,
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Wie kann ich prüfen, ob ich berechtigt bin?

Stellen Sie sich als Hilfe dazu folgende Fragen – wenn Sie mit „Ja“ antworten können, können Sie einen Termin in einem Impfzentrum anfragen:

  • Sind sie 80 Jahre oder älter?
  • Arbeiten Sie

- in einer Einrichtung der ambulanten oder stationären Altenpflege?
- in der Notfallrettung?
- in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung?
- in einer medizinischen Einrichtung, in der primär onkologische, immunsupprimierte oder dialysepflichtige Patienten behandelt werden oder in der für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten i.S.d. § 2 CoronaImpf-VO durchgeführt werden?

Welche Nachweise benötige ich, um meine Berechtigung glaubhaft zu machen?

Das hängt jeweils von der Art der Berechtigung ab:

  • Alter: Personalausweis, Führerschein oder eine Krankenkassenkarte. Alternativ – wenn nicht anders möglich – ist auch ein kürzlich abgelaufener Personalausweis ausreichend. Wichtig ist die Identifizierbarkeit der Person, die zum Termin erscheint – inklusive Bild und Geburtsdatum.
  • Tätigkeit: Geben Sie den Namen der Einrichtung oder des Dienstes an. Zum Impftermin müssen Sie eine Bestätigung Ihres Arbeitgebers mitbringen. Sie können als Angehöriger der berechtigen Berufsgruppen dazu auch ein Formular nutzen, das auf www.schleswig-holstein.de/coronavirus-impfung zum Herunterladen zur Verfügung steht. Dem Rettungsdienst SH wurde ein solches Formular bereits übermittelt.

Woher erhalte ich die beruflichen Nachweise?

Bitten Sie Ihre:n Arbeitgeber:in um eine schriftliche Bestätigung. Alternativ finden Sie auf www.schleswig-holstein.de/coronavirus-impfung ein Formular zum Ausdrucken, lassen Sie dies bitte durch Ihre:n Arbeitgeber:in ausfüllen.

Wie wird kontrolliert, ob ich die Nachweise habe?

Die Nachweise müssen von Ihnen im Impfzentren vorgelegt werden. Liegen diese nicht vor, kann keine Impfung durchgeführt werden.   

Werde ich schnell einen Termin bekommen, wenn ich zu den Berechtigten gehöre?

Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffes werden erst nach und nach berechtigte Personen einen Termin bekommen können. Zu Beginn werden also viele Menschen trotz der Berechtigung noch keinen Termin erhalten können, da noch nicht für alle berechtigten Personen der Impfstoff verfügbar ist. Für die Gruppe der über 80-jährigen gibt es ein Sonderverfahren. Diese erhalten ab Ende Januar schrittweise einen Brief mit einem persönlichen Pin-Code und einer Telefonnummer.

Mit der zusätzlichen Möglichkeit können sich die Seniorinnen und Senioren ohne Zeitdruck telefonisch registrieren und bereits für ihren persönlichen Impftermin (Erst- und Zweitimpfung) in einem der schleswig-holsteinischen Impfzentren registrieren lassen. Die in dem Anschreiben vermerkte Telefonnummer soll ab dem 1. Februar montags bis samstags jeweils zwischen 8 und 18 Uhr zur Verfügung stehen. Erster buchbarer Termin soll der 8. Februar sein. Im Unterschied zu bisher, werden Terminbuchungen für über 80jährige dabei nicht nur für die Folgewoche, sondern für einen längeren Zeitraum möglich sein. Die Informationsschreiben samt Pin-Code zur Anmeldung werden in Tranchen versendet. Dabei wird nach einer Altersstaffelung innerhalb der Gruppe der über 80jährigen vorgegangen.

Für welchen Zeitraum werden Termine vergeben?

Zunächst werden voraussichtlich nur wochenweise Termine vergeben können. Also für Anfragen, die in der laufenden Woche gestellt werden, werden in der Regel. jeweils für die kommende Woche Termine vergeben usw. Damit soll zum einen eine tatsächliche Wahrnehmung der Termine sichergestellt werden und zum anderen soll die Verfügbarkeit des Impfstoffes sichergestellt werden.

Für die Anmeldung von über 80jährigen werden Termine langfristig vergeben. Diese müssen sich nur einmal telefonisch registrieren. Hierzu werden die Menschen über 80 Jahre persönlich angeschrieben.

Wird auch der Termin für die zweite notwendige Impfung vergeben werden?

Ja, Termine werden ausschließlich paarweise vergeben, da es wichtig ist, beide Impfungen zu machen. Das Robert-Koch-Institut teilt dazu mit: Für eine vollständige Immunisierung sind mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech zwei Impfstoffdosen im Abstand von 21 Tagen notwendig. Nach Auskunft des Impfstoffherstellers ist dabei der Abstand von 21 Tagen einzuhalten.

An wen kann ich mich bei Fragen zur Impfung wenden?

Eine zentrale Impfhotline des Bundesgesundheitsministeriums kann dazu über die 116 117 angewählt werden. Bei allgemeinen Fragen können Sie sich auch an die Bürgerhotline des Landes wenden unter 0431 / 797 000 01 oder
per E-Mail an corona@lr.landsh.de

Wo finde ich weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung?

Allgemeine Informationen und häufige Fragen zur Impfung gegen das aktuelle Coronavirus finden Sie auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums.

Bundesgesundheitsministerium: Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Das Land Schleswig-Holstein informiert unter www.impfen-sh.de.

Informationen für Freiwillige für den Impfdienst

Ich bin im medizinischen Bereich tätig und möchte gerne beim Impfdienst unterstützen. Wo kann ich mich bewerben?

Auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) finden Sie Informationen und eine Anmeldemöglichkeit für die freiwillige Unterstützung in den Impfzentren oder in den mobilen Teams.

Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein: Aktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen für Praxen in Schleswig-Holstein

Wie sind die Rahmenbedingungen für den Impfdienst (Arbeitsvertrag, Arbeitszeit, Bezahlung etc.)?

Aktuell finden rund um das Thema Impfzentren viele verschieden Abstimmungsprozesse und Vertragsverhandlungen statt. Es ist vorgesehen, das Personalmanagement des nichtärztlichen Hilfspersonals an Organisationen übertragen, die auf diesem Gebiet erfahren sind. Diesen Organisationen wird das Land für die Medizinischen Fachangestellten (MFAs) einen festen Brutto-Stundenlohn vorgeben. Die genaue Höhe dieses Betrages steht aktuell noch nicht fest.

Fragen und Antworten zum Einsatz als Ärztin oder Arzt in einem Impfzentrum stellt die KVSH auf ihrer Website zur Verfügung. https://www.kvsh.de/coronavirus

Grundlegende Information

Auf einen Blick – Alle Standorte der Impfzentren

Die genauen Adressen der Impfzentren erhalten Sie im Zuge der Anmeldung unter www.impfen-sh.de.

Norderbrarup, Start: noch offen