Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Corona-Impfung in Schleswig-Holstein

Stand: 11.05.2021

In einer Reihe möchten wir die Erfahrungsberichte von Schleswig-Holsteiner:innen teilen. Hier sammeln wir Erfahrungen zum Thema Impfen.

+++ AKTUELL +++

Impfzentren

Aktuell sind alle Impftermine über die Impfzentren ausgebucht.

Sonderimpfaktion für Ü70-Jährige

Aufgrund der neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO), den Impfstoff von Johnson&Johnson regelhaft nur bei Personen über 60 Jahren einzusetzen, sollen vorhandene Impfstoffdosen nun dazu genutzt werden, weiteren Impfberechtigten, die aufgrund des Alters von über 70 Jahren der Priorisierungsstufe 2 nach CoronaImpf-Verordnung angehören, kurzfristig ein zusätzliches Impfangebot zu unterbreiten. Dazu werden am Freitag, den 14. Mai in einer Sonderaktion exklusiv 10.000 Impftermine für diese Gruppe vergeben. Es können dann ab 17 Uhr Termine für die 20. Kalenderwoche (17. - 23. Mai) in allen 28 Impfzentren über www.impfen-sh.de gebucht werden (Termine jeweils zwischen 8 und 9 Uhr).

Es können nur Personen einen Termin buchen, die 70 Jahre oder älter sind. Das Alter ist am Impftermin im Impfzentrum zu belegen (z.B. mit einem Personalausweis). Beim Impfstoff von Johnson&Johnson ist für einen ausreichenden Impfschutz nur eine Impfdosis vorgesehen – ein Termin zu einer Zweitimpfung ist deshalb nicht nötig.

Sie sind impfberechtigt & möchten einen Termin vereinbaren?

link www.impfen-sh.de

oder wenden Sie sich an Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin oder Ihren Facharzt/Fachärztin.

faq Hilfe bei technischen Problemen

Stornierte Termine

Zurückgegebene/stornierte Termine, auf www.impfen-sh.de werden, sofern vorhanden, Mo – Fr (Feiertage ausgenommen) jeweils um 7 Uhr und um 17 Uhr für erneute Buchungen freigeschaltet (ausgenommen am 14. Mai um 17 Uhr - dort findet die obene genannte Sonderimpfaktion für über 70-Jährige statt). Die Anzahl der buchbaren Termine kann variieren, realistisch werden jeweils Termine maximal im zweistelligen Bereich zu vergeben sein. Sollte es keine Stornierungen geben, stehen auch keine Termine zur Verfügung. Die Wahrscheinlichkeit einen Termin zu erhalten ist entsprechend gering. Es geht bei dieser Buchungsmöglichkeit lediglich darum, dass stornierte Termine wieder buchbar gemacht werden.

Seit dem 19. April werden alle Erstimpfungen in den Impfzentren ausschließlich mit mRNA-Impfstoffen durchgeführt.

Bundesweit gilt für die Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca und dem Impfstoff von Johnson & Johnson keine Priorisierung mehr – für die anderen Impfstoffe gilt diese weiterhin!

Weitere Infos dazu finden Sie unten in den FAQ: "Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff"

Arztpraxen

Der Schwerpunkt der Impfungen in Schleswig-Holstein liegt inzwischen in den Arztpraxen. Die Registrierung / Terminvergabe in den Arztpraxen erfolgt derzeit individuell in Abstimmung mit den Praxen. Ärztinnen und Ärzte melden sich dazu beispielsweise aktiv bei ihren Patientinnen und Patienten aufgrund des Alters. Es wird zudem geraten, dass beispielsweise Personen, die aufgrund ihres Berufes zu Priorität 3 gehören, sich auf der Website ihrer jeweiligen Praxis über die dortigen Möglichkeiten einer Registrierung informieren. Auch in den Praxen ist der Impfstoff weiterhin begrenzt!

Die verfügbaren Termine, sowohl in den Arztpraxen als auch in den Impfzentren, sind weiterhin abhängig von der begrenzten Menge an Impfstoff, die Schleswig-Holstein erhält.
Es wird informiert, bevor wieder ein neues Kontingent eingestellt werden kann.

Impfberechtigung

Um Ihre Impfberechtigung nachzuweisen, benötigen Sie ggf. eine Arbeitgeberbescheinigung / Bescheinigung der Unterbringung oder einen Kontaktnachweis für die Kontaktpersonen der Pflegebedürftigen.
Diese erhalten Sie hier: Download-Dokumente

Mediathek

Weitere wichtige Informationen zu Corona-Schutzimpfungen und den Impfzentren im Land haben wir in kompakten Erklärfilmen für Sie zusammengestellt:

Zur Mediathek

Informationen

Nachfolgend finden Sie dazu umfangreiche Informationen sowie Fragen und Antworten zum Verfahren, die auch über die Internetseite www.impfen-sh.de erreichbar sind.

Fragen und Antworten zum Impfverfahren

alle öffnen

Impfungen mit AstraZeneca-Impfstoff

Wer kann sich mit dem AstraZeneca-Impfstoff impfen lassen?

Bundesweit gilt für die Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca keine Priorisierung mehr – für die anderen Impfstoffe gilt diese weiterhin. Erstimpfungstermine mit AstraZeneca finden in Schleswig-Holstein derzeit nur in Arztpraxen statt. Dort können Impfungen mit diesem Impfstoff an Impfwillige (auf Basis von § 1 Abs. 3 der Coronavirus-Impfverordnung) nach ärztlichem Ermessen und in Abstimmung mit den Impfwilligen erfolgen. Vorrang sollen in der Regel weiterhin die bisherigen Prioritätsgruppen haben.

Was gilt in Bezug auf das Impfintervall mit AstraZeneca in den Praxen?

Der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung kann bei dem Impfstoff von AstraZeneca nach Zulassung zwischen vier und zwölf Wochen betragen. Umso länger der gewählte Zeitraum innerhalb dieses Intervalls, desto höher die nachgewiesene Wirksamkeit, so die derzeitige Studienlage. Dem im Rahmen der Regelversorgung impfenden Arzt/ Ärztin steht es in Absprache mit dem Impfwilligen frei, den Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung innerhalb des nach der Zulassung möglichen Zeitraums zwischen vier und zwölf Wochen für das individuelle Impfschema festzulegen.

Warum wurde die Priorisierung für AstraZeneca aufgehoben, obwohl noch nicht alle Personen der Prioritätengruppe 1,2 geimpft sind?

Dieser Schritt wurde bundesweit beschlossen, da Arztpraxen und Impfwillige mehr Flexibilität beim Einsatz des Impfstoffes von AstraZeneca gefordert hatten. Damit soll erreicht werden, dass aller verfügbarer Impfstoff auch rasch verimpft werden kann. Praxen auch in Schleswig-Holstein hatten zum Teil bereits "keinen Bedarf" mehr an dem Impfstoff von AstraZeneca gemeldet, so dass drohte, dass dieser Impfstoff nicht zeitnah verwendet werden konnte. Mit der Öffnung sollen weitere Menschen rasch von einer Impfung profitieren können.  

Wie ist die Aufhebung der Priorisierung bei AstraZeneca rechtlich begündet?

Basis für die bundesweiten Regeln ist die Coronavirus-Impfverordnung der Bundesregierung. Dort sind die Priorisierungen festgelegt und auch eine mögliche Ausnahme: In § 1 Abs. 3 der Coronavirus-Impfverordnung heißt es: "Von der Reihenfolge nach Absatz 2 Satz 1 kann abgewichen werden, wenn dies für eine effiziente Organisation der Schutzimpfungen oder eine zeitnahe Verwendung vorhandener Impfstoffe notwendig ist, insbesondere um einen Verwurf von Impfstoffen zu vermeiden."

Wird AstraZeneca auch in den Impfzentren geimpft?

Seit dem 19. April werden die Erstimpfungen in den Impfzentren mit mRNA-Impfstoffen durchgeführt. Personen, die einen Impftermin mit dem Impfstoff von AstraZeneca (Vormittagstermine) nach dem 18. April vereinbart hatten, können und sollen diesen wahrnehmen und werden dann ebenfalls mit einem mRNA-Impfstoff geimpft. Aufgrund des kürzeren Impfintervalls von mRNA-Impfstoffen und der Vielzahl der betroffenen Termine erhalten diese Personen automatisch einen neuen Zweitimpfungstermin per E-Mail. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, den Ihnen angebotenen Zweitimpfungstermin wahrzunehmen, bitten wir Sie daher, Ihre Impftermine zu stornieren.

Alle Personen, die bei ihrer Erstimpfung den Impfstoff von AstraZeneca vor dem 19. April erhalten hatten, können ihren bereits vereinbarten Impftermin für die Zweitimpfung nach 10 oder 12 Wochen wahrnehmen. Diese Termine bleiben also wie bereits gebucht bestehen. Eine Änderung ist nicht möglich. Personen, die unter 60 Jahre alt sind, erhalten aufgrund der aktualisierten Stiko-Empfehlung bei ihrer Zweitimpfung regelhaft einen mRNA-Impfstoff. Sie können aber auch eine Zweitimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten, wenn sie dies wünschen. Hierfür steht genug Impfstoff von AstraZeneca in den Impfzentren bereit. Es ist also nicht notwendig, diesen Wunsch vorher beim Impfzentrum oder im Ministerium anzumelden.

Personen, die über 60 Jahre alt sind, erhalten auch bei ihrer Zweitimpfung den Impfstoff von AstraZeneca. Es besteht hier KEIN Wahlrecht.

An wen kann ich mich bei Unsicherheit wenden, ob etwas gegen die Verwendung eines Impfstoffes spricht?

Sie sollten Fragen dazu mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin besprechen. Auch die Impfärzte stehen Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung.

Was müssen Personen beachten, die bereits eine Impfung mit AstraZeneca erhalten haben und sich nach 4 Tagen unwohl fühlen?

Das Paul-Ehrlich-Institut weist darauf hin, dass Personen, die den COVID-19-Impfstoff AstraZeneca erhalten haben und sich zwischen dem 4. und dem 14. Tag nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen, z.B. mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen, sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben sollten. Falls Personen die beschriebenen Symptome haben, sollten sie ihren Hausarzt/ ihre Hausärztin kontaktieren.

Weitere Informationen finden Sie in den FAQ zum Coronavirus des Paul-Ehrlich-Institutes: https://www.pei.de/DE/service/faq/coronavirus/faq-coronavirus-node.html

Was gilt in Bezug auf das Impfintervall mit AstraZeneca in den Praxen?

Der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung kann bei dem Impfstoff von AstraZeneca nach Zulassung zwischen vier und zwölf Wochen betragen. Dem im Rahmen der Regelversorgung impfenden Arzt/ Ärztin steht es in Absprache mit dem Impfwilligen frei, den Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung innerhalb des nach der Zulassung möglichen Zeitraums zwischen vier und zwölf Wochen für das individuelle Impfschema festzulegen. Nach der derzeitigen Studienlage erhöht sich die nachgewiesene Wirksamkeit bei einem längeren Intervall – jedoch liegt dann die Zweitimpfung und damit ein umfassenderer Schutz weiter in der Zukunft.

Allgemeine Informationen zur Corona-Schutzimpfung in Schleswig-Holstein

Wo wird aktuell geimpft?

In Schleswig-Holstein wird in 28 Impfzentren geimpft.

Ist eine Corona-Schutzimpfung freiwillig?

Ja, die Impfung ist freiwillig.  

Muss ich die Impfung selbst bezahlen?

Nein, die Impfung ist unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenfrei. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. 

Wie viele Schleswig-Holsteiner:innen sind bereits geimpft?

Die Anzahl bereits verimpfter Dosen für ganz Schleswig-Holstein finden Sie hier: https://impfdashboard.de/

Wie viel Prozent der Schleswig-Holsteiner müssen sich impfen lassen, damit die Gemeinschaft geschützt wird?

Hierbei müssen zwei Aspekte bedacht werden: der Individualschutz und der Gemeinschaftsschutz. Grundsätzlich sollte jeder, der sich gegen COVID-19 impfen lassen möchte, eine Impfung bekommen können (Individualschutz). Mathematische Modelle zeigen, dass bei einer Immunität von ca. 70 Prozent in der Bevölkerung die Übertragungen des Coronavirus soweit begrenzt sind, dass diese Pandemie vorübergeht (Gemeinschaftsschutz). Allerdings ist derzeit nicht vorhersagbar, in welchem Maß eine Immunität die Übertragung reduzieren kann. Daten aus den Pflegeeinrichtungen zeigen eine deutliche Reduzierung der Übertragung.

Dem Schutz der geimpften Person sowie den grundsätzlichen Hygiene- und Abstandsregeln ist aber weiterhin eine hohe Bedeutung zuzumessen. Bei der Anwendung eines pandemischen Impfstoffs entscheidend ist außerdem der Aspekt, welche Personengruppe den größten Nutzen von der Impfung hat. Das sind diejenigen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben und diejenigen, die dem höchsten Infektionsrisiko durch Kontakt zu COVID-Erkrankten ausgesetzt sind.

Wie kann eine pflegebedürftige Person, die zu Hause betreut wird, und älter als 80 Jahre ist, geimpft werden?

Auf Basis der Vorgaben der Ständigen Impfkommission und der bundesrechtlichen Festlegungen wurden Pflegeeinrichtungen – in denen ein höheres Ansteckungsrisiko besteht – priorisiert. Sofern die Möglichkeit besteht, kann in einem Impfzentrum ein Termin angefragt und gebucht werden, zu dem Angehörige/Betreuer dann die pflegebedürftige Person bringen können. Zudem impfen niedergelassene Ärztinnen und Ärzte seit dem 6. April insbesondere immobile pflegebedürftige Patientinnen und Patienten sowie deren Kontaktpersonen zu Hause. 

Wenn Menschen in Pflegeeinrichtungen unter Betreuung stehen, beispielsweise bei einer Demenzerkrankung, wie wird das Einverständnis der Betreuerin/ des Betreuers den mobilen Impfteams nachgewiesen?

Die Einrichtungen, die von mobilen Impfteams aufgesucht werden, werden vorher über die organisierende Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein informiert. Den Einrichtungen wird auch eine spezielle Einwilligungserklärung für Betreuende zur Verfügung gestellt. Diese Erklärung ist dann vor der Impfung im Original der Einrichtungsleitung zur Verfügung zu stellen. Diese wird dann gesammelt der Impfärztin/Impfarzt des mobilen Teams vorlegt.

Kann ich mich als Hamburger in Schleswig-Holstein impfen lassen (oder umgekehrt)?

Die Impfung von Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteinern in Hamburg (und umgekehrt) ist derzeit nur in bestimmten Konstellationen möglich:

So können die Beschäftigten der Hamburger Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die in Schleswig-Holstein leben, auch dort am Arbeitsplatz geimpft werden. Zugleich werden sich impfberechtigte Hamburger, die in Schleswig-Holstein tätig sind (also berufliche Indikation und Impfberechtigung), im Impfzentrum in Norderstedt impfen lassen können. Ein möglicher Austausch von Impfdosen, falls es hier erhebliche Unterschiede geben sollte, ist vorgesehen – mögliche Differenzen sind aber bislang nicht ermittelt. Derzeit erfolgt die Terminvergabe bekanntlich telefonisch für die Personen Ü80 aus SH, die zuvor persönlich angeschrieben wurden.

Sollen Personen, die eine Infektion mit dem Coronavirus durchgemacht haben oder von COVID-19 genesen sind, geimpft werden?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) geht davon aus, dass Personen, die von einer Infektion mit dem Coronavirus oder COVID-19 genesen sind zumindest vorübergehend über einen gewissen Schutz vor einer Erkrankung verfügen. Aufgrund dieser anzunehmenden Immunität nach durchgemachter Infektion, zur Vermeidung überschießender Nebenwirkungen und in Anbetracht des bestehenden Impfstoffmangels empfiehlt die STIKO daher:

Ehemals an COVID-19 erkrankte Personen sollten unter Berücksichtigung der Priorisierung im Regelfall etwa 6 Monate nach Genesung geimpft werden. 

Wird die Person nach Verabreichung der 1. Impfstoffdosis mittels eines PCR-Testes positiv auf das Coronavirus getestet, sollte nach Ansicht der STIKO die Verabreichung der 2. Impfstoffdosis ebenfalls erst etwa 6 Monate nach Genesung bzw. Diagnosestellung erfolgen.

Wie vor jeder Impfung sollte auch vor der Impfung gegen COVID-19 geprüft werden, ob der Gesundheitszustand der zu impfenden Person eine Impfung erlaubt.

Die Impfempfehlung der STIKO finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/05/Art_01.html

Was muss ich vor der Impfung beachten, wenn ich regelmäßig Medikamente einnehme?

Wenn Sie regelmäßig Medikamente nehmen, sollten Sie vor der Impfung mit Ihrem behandelnden Arzt/ Ihrer behandelnden Ärztin klären, ob die Medikation im Hinblick auf die Impfung angepasst werden muss.

Wie wird bei der Schutzimpfung priorisiert?

Wegen der weiterhin begrenzt verfügbaren Impfstoffe, kann derzeit leider noch nicht allen impfwilligen Personen nach der "Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaImpfV)" ein Impfangebot unterbreitet werden. Daher werden derzeit in der Regel nur Personen mit einer Impfpriorität geimpft. (Ausnahme: mit dem Impfstoff von AstraZeneca können in den Arztpraxen auch Menschen ohne Priorität geimpft werden, sofern dafür Termine frei sind. Denn auch die Praxen richten sich in der Regel an den Prioritäten.) Die Verordnung unterteilt prioritär zu impfende Personen in drei Prioritätsstufen (§§ 2-4). 

  • Prioritätsgruppe 1 (höchste Priorität) gemäß § 2
  • Prioritätsgruppe 2 (hohe Priorität) gemäß § 3
  • Prioritätsgruppe 3 (erhöhte Priorität) gemäß § 4

Diesen Prioritätsgruppen wird in der Regel nacheinander ein Impfangebot unterbreitet, bevor die Allgemeinheit geimpft wird.

Da die CoronaImpfV die nationale Impfstrategie der Bundesrepublik Deutschland abbildet, ist das Land Schleswig-Holstein hieran gebunden. Grundlage der Impf-Verordnung sind die laufend aktualisierten Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO). Die Differenzierungen zwischen dem Alter sowie verschiedenen Erkrankungen und Berufsgruppen dient dem Schutz derer, die priorisiert sind. Der Vorrang des einen bedingt hier eine zeitlich nachrangige Berücksichtigung des anderen Betroffenen.

Weitere Informationen zur Priorität finden Sie unter: Informationen für Prioritätsgruppe 1, Informationen für Prioritätsgruppe 2 und Informationen für Prioritätsgruppe 3.

Meine Krankheit ist nicht abgebildet oder besonders schwer ausgeprägt – Was kann ich tun?

Individuelle Vorerkrankungen und besondere Umstände, die mit einem (sehr) hohen oder erhöhten Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus einhergehen, können durch eine medizinische Individualprüfung bestätigt werden.

Das Vorgehen besteht darin, dass Ihr behandelnder Arzt/in Ihr individuelles Risiko für einen schweren SARS-CoV-2-Infektionsverlauf bewertet. Das hierfür erforderliche Formular erhalten Sie bei Ihrer:Ihrem behandelnden Ärzt:in. Falls diese:r bei Ihnen ein (sehr) hohes oder erhöhtes Risiko feststellt, ist dies folgendermaßen einzuordnen:

a) Die Bestätigung eines im Einzelfall (sehr) hohen Risikos gem. § 3 Abs. 1 Nr. 2k berechtigt zu einer SARS-CoV2-Schutzimpfung mit hoher Priorität (Prioritätsgruppe 2)

b) Die Bestätigung eines im Einzelfall erhöhten Risikos gem. § 4 Abs. 1 Nr. 2i berechtigt zu einer SARS-CoV-2-Schutzimpfung mit erhöhter Priorität (Prioritätsgruppe 3)

Entsprechend dieser Bewertung dürfen Sie in der bestätigten Priorisierungsgruppe einen Impftermin über das zentrale Terminvergabeportal (www.impfen-sh.de oder 0 800 455 655 0) buchen. Die abschließende Entscheidung darüber, ob Sie eine Impfung erhalten, liegt bei diesem Vorgehen allerdings beim Impfarzt oder der Impfärztin. Nur diese/r ist gem. § 6 Abs. 6 i.V.m §§ 3, 4 CoronaImpfV hierzu beauftragt. 

Ist eine Impfung zuhause möglich?

Seit dem 6. April 2021 ist eine Impfung druch Haus- und Fachärzt:innen möglich. Diese sind dazu angehalten, zunächst immobile und besonders gefährdete Patient:innen zu impfen. Die Registrierung / Terminvergabe in den Arztpraxen erfolgt derzeit individuell in Abstimmung mit dem Arzt oder der Ärztin. Ärztinnen und Ärzte melden sich dazu beispielsweise aktiv bei ihren Patient:innen aufgrund des Alters.

Kann ich mir den Impfstoff aussuchen?

Impfberechtigte Personen haben keinen Anspruch darauf, mit einem bestimmten Impfstoff geimpft zu werden. Die Zuteilung des Impfstoffes erfolgt nach der Verfügbarkeit und der Zulassungsbegrenzungen der unterschiedlichen Impfstoffe.

Informationen für Prioritätsgruppe 1

Welche Personen sind impfberechtigt, bzw. haben derzeit Priorität und können somit einen Termin anfragen?

Im Moment können sich Personen der höchsten Priorisierungsstufe (Prio1), Personen mit der höheren Priorisierungsstufe (Prio2) und Personen mit erhöhter Priorisierungsstufe (Prio3) laut Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums in den Impfzentren impfen lassen, sofern Termine verfügbar sind. In den Praxen können sich mit dem Impfstoff von AstraZeneca auch alle weiteren Personen impfen lassen, sofern Termine verfügbar sind. Aber auch die Praxen gehen in der Regel nach der Priorisierung vor.   

Schutzimpfungen mit höchster Priorität (Prio 1)

Anspruch auf die Schutzimpfung haben:

  1. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  2. Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben,
  4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von § 6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
  5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Sofern Impfstoffe von der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut ausschließlich für Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet und das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, empfohlen werden, sollen diese Personen vorrangig mit diesen Impfstoffen versorgt werden. Sofern für Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder das 65. Lebensjahr vollendet haben, von der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch Institut nur bestimmte Impfstoffe empfohlen werden, sollen diese Personen bei der Versorgung mit diesen Impfstoffen vorrangig berücksichtigt werden.

Personen nach Absatz 1 Nummer 1 können getrennt nach Geburtsjahrgängen, beginnend mit den ältesten Jahrgängen, zeitversetzt zur Schutzimpfung eingeladen werden.

Wie kann ich prüfen, ob ich nach Priorität 1 berechtigt bin?

Stellen Sie sich als Hilfe dazu folgende Fragen – wenn Sie mit "Ja" antworten können, können Sie einen Termin in einem Impfzentrum anfragen:

Sind sie 80 Jahre oder älter?

Arbeiten Sie

  • in einer Einrichtung der ambulanten oder stationären Altenpflege?
  • in der Notfallrettung?
  • in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung?
  • in einer medizinischen Einrichtung, in der primär onkologische, immunsupprimierte oder dialysepflichtige Patienten behandelt werden oder in der für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten i.S.d. § 2 CoronaImpf-VO durchgeführt werden?

Ein Informationsvideo zur Prioritätsgruppe 1 finden Sie hier: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Presse/Videothek/_documents/videothek_impfzentren.html

Wie funktioniert das Anmeldeverfahren für Ü80-Jährige?

Seit dem 1. Februar 2021 ist für Personen, die 80 Jahre und älter sind eine exklusive telefonische Anmeldung nach Erhalt eines Impfeinladungs-Schreiben und persönlichem PIN-Code möglich.

Auf Wunsch von Senior:innen ist zudem die Online-Terminvergabe auch für Personen, die 80 Jahre oder älter sind, seit dem 9. März 2021 wieder möglich, sofern Termine verfügbar sind. Die Möglichkeit, sich nach dem Erhalt eines persönlichen Anschreibens mit persönlichem PIN telefonisch anzumelden, bleibt weiterhin bestehen. Der PIN ist aber nicht erforderlich für die alternative Online-Anmeldung. Jede Person aus der Gruppe, die älter als 80 Jahre ist, kann sich also unabhängig vom Erhalt des Briefes auch online anmelden, sofern Termine verfügbar sind.

Können sich Personen über 80 Jahren, die sich telefonisch angemeldet haben, wieder abmelden – z.B. im Krankheitsfall –, falls sie telefonisch nicht durchkommen?

Ja, die Personen, die Personen können auch über die E-Mail Adresse impftermine@sozmi.landsh.de ihren Termin stornieren

Welche Daten sollten am Telefon bereitgehalten werden?

Für die telefonische Anmeldung für Menschen 80 Jahre oder älter sollte folgende Angaben für den Anruf bereitgehalten werden:

  • Namen und Geburtsdatum
  • persönliche Identifikationsnummer (im Betreff des Anschreibens)
  • eine Telefonnummer für Rückfragen oder Terminänderungen
  • wenn möglich und vorhanden eine E-Mail-Adresse, an die eine Terminbestätigung (Impf-Ticket), Aufklärungsbogen, Einwilligungserklärung, sowie die Anschrift des Impfzentrums gemailt wird. (Diese Unterlagen sind auch in den Impfzentren vorhanden).

Woher weiß das Land, welche Personen angeschrieben werden müssen?

Dies geht aus den Daten der Einwohnermeldeämter hervor, die dafür genutzt werden können und genutzt wurden.

Was muss auf einer Nordseeinsel oder Halligen beachtet werden?

Bewohner:innen der Nordsee-Inseln und Halligen erhalten das Einladungsschreiben auch. Das Schreiben erhält jedoch den Hinweis, dass die Impfung der Nordsee-Insel- und Halligbewohner:innen im Rahmen von Impfaktionstagen vor Ort erfolgen können. Dazu erfolgen Abstimmungen mit den Gemeinden und den Ärzt:innen vor Ort und es wird vor Ort darüber informiert. Die angeschriebenen Bewohner:innen können aber auch über den im Brief beschriebenen Weg einen Termin in den Impfzentren auf dem Festland buchen.

Mitte März erfolgten die Impfungen gegen Covid-19 auf Sylt, Föhr, Amrum, Pellworm und den Halligen.

Informationen für Prioritätsgruppe 2

Wer kann sich aus der Prioritätsgruppe 2 anmelden?

Alle Personen der Prioritätengruppe 2. Dazu gehören:

  • Personen, die 70 Jahre oder älter sind,
  • Personen mit Vorerkrankungen mit hohem Risiko, also Personen:
    • mit Down-Syndrom (Trisomie 21),
    • mit einer Contergan-Schädigung
    • nach einer Organtransplantation,
    • mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression),
    • mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen,
    • mit schweren Lungenerkrankungen (z.B. COPD, Mukoviszidose),
    • mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen
    • mit Diabetes mellitus mit Komplikationen
    • mit chronischer Leber- oder Nierenerkrankung,
    • mit einem Body-Mass-Index über 40,
    • bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besteht.
       

Impfberechtigt sind bis zu zwei enge Kontaktpersonen

  • von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person, die das 70. Lebensjahr vollendet hat oder bei der ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besteht, die von dieser Person oder einer sie vertretenden Person bestimmt werden
  • von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person mit den oben genannten Vorerkrankungen, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden
  • von einer schwangeren Person, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden
     

Impfberechtigt ist Personal

  • in stationären oder teilstationären Einrichtungen und in ambulanten Pflegediensten, das geistig behinderte Menschen behandelt, betreut oder pflegt,
  • in medizinischen Einrichtungen, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbarem Patientenkontakt,
  • der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren.
     

Impfberechtigt sind

  • Polizei- und Ordnungskräfte, die z.B. bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  • Soldat:innen, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  • Personen, die in Auslandsvertretung der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig sind,
  • Personen, die im Ausland für deutsche Organisationen im Bereich der Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder Kultur- und Bildungspolitik als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig sind,
  • Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind,
  • Personen in Positionen, die für die Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur relevant sind,
  • Beschäftigte in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, sowie in Grund-, Sonder- oder Förderschulen,
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- oder Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind,
  • Personen, die mit anerkannten Angeboten zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a SGB XI regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind.

Wie kann ich meine Berechtigung für Prioritätsgruppe 2 nachweisen?

Es gibt vier Wege die jeweilige Impfberechtigung nachzuweisen:

Personen, die nicht zu den Berechtigten gehören, werden bei den Impfzentren abgewiesen werden, es ist daher wichtig, dass die genannten Anmeldevoraussetzungen vorliegen. Sollten Personen sich online fälschlicherweise angemeldet haben, können diese sich auch online über die Seite durch einen Klick auf Stornieren wieder abmelden.

Informationsvideo zur Prioritätsgruppe 2

Informationen für Prioritätsgruppe 3

Die Prioritätsgruppe 3 wird ab dem 10. Mai öffnen. Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen Bereich können mit dem Impfstoff von AstraZeneca auch derzeit schon anderen Personen ein Impfangebot machen. Grundsätzlich verfahren sie aber auch nach den Prioritäten.

Wer kann sich aus der Prioritätsgruppe 3 anmelden?

  • Personen, die 60 Jahre und älter sind.
  • Personen mit folgenden Erkrankungen:
    • behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen,
    • Immundefizienz oder HIV-Infektion,
    • Autoimmunerkrankungen,
    • rheumatologische Erkrankungen,
    • Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Vorhofflimmern, koronare Herzkrankheit, arterielle Hypertonie,
    • Zerebrovaskuläre Erkrankungen, Schlaganfall und andere chronische neurologische Erkrankungen,
    • Asthma bronchiale,
    • chronisch entzündliche Darmerkrankung,
    • Diabetes mellitus ohne Komplikationen,
    • Adipositas (BMI über 30).
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht.
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht einer Einrichtung leben und zudem über 60 Jahre alt sind oder eine der vorgenannten Erkrankungen haben.
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position:
    • in den Verfassungsorganen,
    • in den Regierungen und Verwaltungen bei der Bundeswehr,
    • bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr,
    • beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks,
    • in der Justiz und Rechtspflege,
    • im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen,
    • für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
  • Wahlhelfer:innen
  •  Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen.
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut.
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind.
  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe oder in (Berufs-) Schulen / Hochschulen tätig sind.

Alle Informationen finden Sie in der Impfverordnung des Bundes

Hinweise zum Anmelden

Wie kann ich meine Berechtigung für die Prioritätsgruppe 3 nachweisen?

Die Dokumente zum Nachweis für die Impfberechtigung finden Sie zudem hier. Nur und ausschließlich die genannten Dokumente werden in den Impfzentren als Nachweis anerkannt. Personen, die nicht zu den Berechtigten gehören, werden bei den Impfzentren abgewiesen werden, es ist daher wichtig, dass die genannten Anmeldevoraussetzungen vorliegen. Sollten Personen sich online fälschlicherweise angemeldet haben, können diese ihren Termin auch online über den Link in der Bestätigungsmail stornieren.

Was bedeutet in Priorität 3 "besonders relevante Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur"?

Wie in der maßgeblichen Bundesimpfverordnung festgelegt, gehört eine bestimmte Berufsgruppe zur Priorität 3, nämlich: "Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen."

In Bezug auf die kritische Infrastruktur insgesamt gilt die Definition des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (https://www.kritis.bund.de/SubSites/Kritis/DE/Einfuehrung/Sektoren/sektoren_node.html) in Verbindung mit der BSI-Kritisverordnung des Bundes: https://www.gesetze-im-internet.de/bsi-kritisv/BJNR095800016.html

Die Beurteilung, ob jemand in einer "besonders relevanten Position“ in der entsprechenden Berufsgruppe der kritischen Infrastruktur ist, trifft der Arbeitgeber oder der Selbstständige und bestätigt dies mit Hilfe der Arbeitgeberbescheinigung.

Als Indiz für die besondere Relevanz der Position kann beispielsweise gelten, dass ein:e Mitarbeiter:in nicht ohne weiteres ersetzt werden kann. Die Bewertung, ob eine solche "besonders relevante Stellung“ gegeben ist, ist im Einzelfall unter Berücksichtigung der konkreten Tätigkeit und des Arbeitsumfeldes durch den jeweiligen Arbeitgeber zu treffen.

Informationen zu den Impfzentren

Wie viele Impfzentren gibt es in Schleswig-Holstein?

Aktuell sind alle 28 Impfzentren in Betrieb. Die Standorte der Zentren finden sie unter https://schleswig-holstein.de/coronavirus-impfung.

Die Impfzentren sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Nah.SH: Karte der Impfzentren in Schleswig-Holstein

Mit der Bestätigung der Anmeldung werden Ihnen weitere Informationen zur Verfügung gestellt, dazu zählt neben den Informationen zum praktischen Ablauf der Impfungen auch eine Anfahrtsbeschreibung oder Hinweise, wie z.B. ein Shuttle genutzt werden kann.

Kann ich ohne Termin in ein Impfzentren kommen?

Nein, eine Impfung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich!

Welche Unterlagen benötige ich für den Termin im Impfzentrum?

  • Den Buchungscode oder das Ticket für den Impftermin
  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass oder Führerschein oder eine Krankenkassenkarte. Alternativ – wenn nicht anders möglich – ist auch ein kürzlich abgelaufener Personalausweis ausreichend. Wichtig ist die Identifizierbarkeit der Person, die zum Termin erscheint – inklusive Bild und Geburtsdatum.
  • Gegebenenfalls Angabe der beruflichen Tätigkeit über Bescheinigung des Arbeitgebers oder ärztlicher Überweisungsschein/ ärztliches Attest bei Vorerkrankungen,
  • sowie den Impfpass zur Dokumentation der Impfung (falls vorhanden).

Wie lange dauert eine Impfung?

Der eigentliche Impfvorgang wird nur ein paar Minuten (etwa 5 Minuten) in Anspruch nehmen. Inklusive einer ärztlichen Unterweisung, bei der auch Fragen gestellt werden können und einer Nachbeobachtungszeit wird der ganze Vorgang etwa 45 Minuten dauern.

Wie viele Impfungen können in den Impfzentren vorgenommen werden?

Das Land bereitet vor, dass über die Impfzentren bis zu 500.000 Impfungen pro Monat durchgeführt werden können, bei Bedarf mehr. Dies ist abhängig von der Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffs. Hinzu kommen die Impfungen, die über die niedergelassenen Ärzt:innen, in Krankenhäusern und über mobile Impfteams in Pflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen erfolgen können. Voraussetzung ist auch dabei immer die Verfügbarkeit der entsprechenden Mengen an Impfstoff.

Kann ich als Schleswig-Holsteiner:in bei der Terminanfrage ein Impfzentrum auswählen – auch wenn es nicht in meinem Wohnortkreis liegt?

Ja. Den Standort können Sie als Schleswig-Holsteiner:in bei der Terminanfrage/ -buchung selbst auswählen.

Wie komme ich ins Impfzentrum?

Für Wegbeschreibungen und Informationen zu Busanbindungen der einzelnen Impfzentren siehe "Barrierefreiheit in Impfzentren"

Die Impfzentren sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Nah.SH: Karte der Impfzentren in Schleswig-Holstein

Ist es erforderlich, dass ich vor einem Termin zum Impfzentrum komme?

Nein. Bitte erscheinen Sie pünktlich, aber nicht vorzeitig zur Impfung. Im Impfzentrum gelten die Abstandsregeln, die gewahrt werden müssen. Das gelingt besser, wenn Sie pünktlich zum Termin erscheinen, aber nicht vorher. 

Gibt es eine Fahrtkostenerstattung zum Impfzentrum? Kann ich mit dem Taxi kommen?

In der Regel ist die Anfahrt selbst zu organisieren und zu bezahlen. Fahrtkosten zu medizinischen Behandlungen werden nur in gesetzlich eng umrissenen Ausnahmefällen von der Krankenversicherung übernommen. Sofern die Voraussetzungen des § 60 Abs. 1 Satz 1 SGB V vorliegen, können die Transportkosten zu einem Impfzentrum von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden. Um Menschen ohne eigenen PKW und mit eingeschränkter Mobilität den Besuch im Impfzentrum noch besser zu ermöglichen, sind die Städte, Kreise und das Land zudem in Kontakt mit der NAH-SH, um die Anbindung der Impfzentren an den ÖPNV weiter zu verbessern. Sollte dies nicht ausreichen, müssten Sie die Fahrt in das Impfzentrum privat organisieren. Hier können Sie sich von Angehörigen oder auch im Rahmen der Nachbarschaftshilfe unterstützen lassen.

Was ist mit Menschen, die von der Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase befreit sind?

Die aktuellen Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gelten ebenfalls für die Impfzentren. Menschen, die von der Tragepflicht ausgenommen sind, können sich also im Impfzentrum impfen lassen. Die Befreiung der Tragepflicht ist durch geeigneten Nachweis kenntlich zu machen (z.B. Schwerbehindertenausweis, Allergikerausweis oder ähnliches).

Weitere Informationen zu Mund-Nasen-Bedeckungen

Entspricht die Anzahl der auf www.impfen-sh.de unter den jeweiligen Impfzentren angegeben "Terminen" auch der Anzahl der Personen, die sich impfen lassen können?

Nein, es können sich deutlich mehr impfen lassen. Denn: Die unter den jeweiligen Impfzentren angegebenen Anzahl der Termine bezieht sich auf die noch verfügbaren Uhrzeiten, bzw. Zeitfenster. Termin ist also im Sinne von Uhrzeit zu verstehen. Da sich zu einer Uhrzeit aber mehrere Personen gleichzeitig in einem Impfzentrum impfen lassen können, besteht tatsächlich für deutlich mehr Personen an jeweils einem "Termin" die Möglichkeit zur Impfung. Die tatsächliche Anzahl von Personen, bzw. damit auch Impfdosen, hängt unter anderem davon ab, wie viele Impflinien in einem Impfzentrum parallel betreiben werden. Hinter einem "Termin" stehen in der Regel zwischen 4 und 20 einzelne Impfungen.

Anmeldung zur Impfung gegen das Corona-Virus

Wie erfolgt eine Anmeldung zum Impfen ?

Terminbuchungen für die Impfzentren sind bei Verfügbarkeit von freien Terminen derzeit über www.impfen-sh.de für Berechtigte der Prioritätsgruppen 1, 2 und 3 laut Coronaimpfverordnung des Bundes (§ 2 CoronaImpfV) möglich.Über 80-jährige Personen können sich zusätzlich bei verfügbaren Terminen auch weiterhin unter der im Einladungsschreiben mitgeteilten Telefonnummer anmelden.

Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte und dabei insbesondere die Hausärztinnen und Hausärzte bilden inzwischen den Schwerpunkt der Impfkampagne bei den Erstimpfungen in Schleswig-Holstein. Daher ist die Chance auf einen Impftermin bei der eigenen Hausärztin oder dem Hausarzt oder Fachärzt:innen auch deutlich höher als im Impfzentrum. Praxen haben teilweise bereits individuell Formen der Registrierung für entsprechende Listen eingeführt. Die Registrierung / Terminvergabe in den Arztpraxen erfolgt derzeit individuell in Abstimmung mit dem Arzt oder der Ärztin. Ärztinnen und Ärzte melden sich dazu beispielsweise aktiv bei ihren Patientinnen und Patienten aufgrund des Alters. Der Hausärzteverband Schleswig-Holstein rät zudem, dass beispielsweise Personen, die aufgrund ihres Berufes zu Priorität 3 gehören, sich auf der Website ihrer jeweiligen Praxis über die dortigen Möglichkeiten einer Registrierung informieren.

Bitte achten Sie bei der Online-Anmeldung auf die Nutzung eines aktuellen Browsers (Firefox, Chrome, Edge o.Ä.) – der "Internetexplorer" ist nicht geeignet. Häufig gestellte Fragen zu technischen Problemen bei der Anmeldung

Entsprechend der Priorisierung der Ständigen Impfkommission wird bei der Terminbuchung die Impfberechtigung abgefragt, also z.B. das Geburtsdatum oder der Arbeitsplatz. Entsprechende Dokumente zum Nachweis, z.B. der Personalausweis oder eine Arbeitgeberbescheinigung sind dann beim Impftermin vorzulegen.

Hinweis: Irrtümlich online gebuchte Termine können und sollen selbst storniert werden. Klicken Sie in der Anmeldebestätigungsmail auf "Termine verwalten". Sie gelangen so auf die Website und klicken dort auf Termine und dann Termine absagen.

Gibt es die Möglichkeit, die stornierten Termine zu buchen?

Es werden Montags bis Freitags (ausgenommen Feiertage) jeweils um 7:00 Uhr und um 17:00 Uhr bis dato über das Terminportal stornierte Termine wieder zur Verfügung gestellt. Die Anzahl der buchbaren Termine kann variieren. Sobald die verfügbaren stornierten Termine ausgebucht sind, wird dies auf dem Terminportal kenntlich gemacht. Realistisch werden pro Buchungsdurchgang Termine maximal im zweistelligen Bereich vergeben. Es ist theoretisch auch möglich, dass keine Termine zur Verfügung stehen – sollten keine Stornierungen eingehen. Die Wahrscheinlichkeit einen Termin zu erhalten, ist über diesen Weg sehr gering. Es geht bei dieser Buchungsmöglichkeit lediglich darum, dass gegebenenfalls angefallene, stornierte Termine wieder buchbar gemacht werden und sich Bürger:innen so auf feste Zeiten einstellen können, wo es lohnt, einen Blick auf die Seite zu werfen. So entfällt eine langwierige Suche nach zurückgegebenen Terminen. Die Umstellung des Verfahrens dient zudem dem Schutz der Website. Eine permanente Aktualisierung der Website von sehr vielen Personen gleichzeitig – die nach stornierten Terminen suchen –  kann zu einer Überlastung des Systems führen.

Warum erscheinen einzelne Termine, aber, wenn ich sie buchen will, sind diese nicht mehr verfügbar?

Sehr viele Personen aktualisieren offenbar immer wieder die aufgerufene Seite, um einen zuvor durch eine andere Person zurückgegebenen Termin neu zu buchen. Daher sind dort kurzzeitig verfügbare Termine in der Regel sofort wieder vergeben und dann für andere leider nicht mehr verfügbar.

Was bedeutet der Countdown beim Anmeldesystem und wie funktioniert dieser?

Dieser dient dem Schutz der Website vor Überlastung. Die Einordnung in die "Warteschlange" bei Öffnung der Buchungsmöglichkeit erfolgt per Zufallsgenerator, um allen Personen im Warteraum die gleiche Chance einzuräumen. Daher ist es auch kein Vorteil, die Internetseite deutlich vor der Buchungsmöglichkeit zu öffnen.

Werde ich schnell einen Termin bekommen, wenn ich zu den Berechtigten gehöre?

Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffes werden erst nach und nach berechtigte Personen einen Termin bekommen können. Es werden also viele Menschen trotz der Berechtigung noch keinen Termin erhalten können, da noch nicht für alle berechtigten Personen der Impfstoff verfügbar ist.

Wird auch der Termin für die zweite notwendige Impfung in den Impfzentren vergeben werden?

Ja, Termine werden ausschließlich paarweise vergeben, da es wichtig ist, beide Impfungen zu machen. Der Zweittermin kann nicht verlegt werden. Sie müssen ihn zum jeweils angegebenen Zeitpunkt wahrnehmen. Buchen Sie daher nur einen Ersttermin, dessen Zweittermin Sie ebenfalls wahrnehmen können.

Gibt es Tipps, um trotz des zu erwartenden hohen Andrangs online einen Termin zu erhalten?

Zur Erläuterung: Während Sie Ihren Termin buchen wollen, werden andere Personen dies voraussichtlich parallel auch versuchen. Die Reservierung eines Termins beginnt in dem Augenblick, indem Sie einen konkreten Termin auswählen und nicht solange Sie sich noch im Verifizierungsprozess befinden. Während Sie sich noch im Verifizierungsprozess befinden, kann ein gewünschter Termin eventuell bereits durch andere Personen gebucht worden sein. Es kann daher hilfreich sein, nicht unbedingt den ersten verfügbaren Termin anzupeilen, da sich darauf voraussichtlich viele Menschen fokussieren werden.

Was kann der Grund sein, wenn eine Online-Anmeldung nicht funktioniert und was kann ich dagegen tun?

Neben der Möglichkeit, dass keine Termine verfügbar sind, folgendes zur Erläuterung: Im Internet greifen Sie mit Ihrer eigenen Technik auf die Anmeldeserver zur Terminvergabe zu. Die Terminvergabewebsite hat mittlerweile hunderttausende Terminen erfolgreich vergeben. Fehlermeldungen können also auf "Kundenseite" begründet sein.

Häufig gestellte Fragen zu technischen Problemen bei der Anmeldung

Gibt es eine Möglichkeit sich ohne Internet anzumelden, beispielsweise für ältere Personen?

Ja. Es wird dringend empfohlen – gegebenenfalls mit Unterstützung – die Online-Anmeldung vorrangig zu nutzen, da dies mehr Personen eine Anmeldung ermöglicht. Sollte das nicht möglich sein, gibt es aber die Möglichkeit der telefonischen Anmeldung unter der kostenfreien Nummer 0800 455 655 0. Hier muss derzeit mit Wartezeiten gerechnet werden, bzw. damit, dass mehrere Versuche notwendig sind.

Wie werden Personen in alternativen Wohnformen der Pflege geimpft?

Dadurch, dass die Erstimpfungen in stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen abgeschlossen sind, folgen für die mobilen Impfteams nun Einrichtungen der Eingliederungshilfe, der Tagespflege und der ambulant betreuten Wohnformen für Ältere. Diese werden angeschrieben und erhalten die Möglichkeit, sich für eine Impfung anzumelden. Nach erfolgter Anmeldung werden diese Einrichtungen von den mobilen Impfteams direkt angesteuert werden, um vor Ort zu impfen. Dies ist eine zusätzliche Möglichkeit, um das Verfahren zu erleichtern. 

Mit dem Impfstart in den Arztpraxen können sich z.B. Bewohner:innen in Demenz-WG--Wohngemeinschafts seit dem 6. April auch von dem sie betreuenden Hausarzt bzw. der Hausärztin bzw. Fachärztinnen und Fachärzten impfen lassen.

Wie können sich Personen, die online irrtümlich einen Termin im Impfzentrum gebucht haben, wieder abmelden?

Irrtümlich online gebuchte Termine können und sollen selbst storniert werden. Klicken Sie in der Anmeldebestätigungsmail auf "Termine verwalten". Sie gelangen so auf die Website und klicken dort auf Termine und dann Termine absagen. Personen über 80 Jahre, die sich telefonisch angemeldet haben, und wieder abmelden wollen – z.B. im Krankheitsfall –, können falls sie telefonisch nicht durchkommen auch über die E-Mail Adresse impftermine@sozmi.landsh.de  ihren Termin stornieren.

Habe ich das Recht auf die Wahl eines Impftermins im Impfzentrum?

In Schleswig-Holstein haben alle Personen innerhalb einer Prioritätsgruppe über die zentrale Terminvergabestelle grundsätzlich die gleiche Chance darauf, einen Impftermin zu buchen. Es gibt also keine Reihenfolge, nach welcher geimpft wird. Weder die Schwere eines einzelnen zur Impfung berechtigenden Umstandes, noch die Vielzahl mehrerer Impfgründe berechtigen damit zu einer frühzeitigeren Impfung gegenüber allen anderen Personen derselben Prioritätsgruppe.

Informationen für Menschen mit Behinderung

Sind die Impfzentren barrierefrei?

Der Großteil der Impfzentren ist barrierefrei.

Informationen zur Barrierefreiheit in den Impfzentren

Gibt es Informationen zu speziellen Bedarfen behinderter Menschen?

Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung hat gemeinsam mit dem Sozialministerium Informationen zu speziellen Bedarfen behinderter Menschen im Zusammenhang mit der Impfkampagne erstellt.

Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung: Informationen zur Impf-Kampagne

Darf ich meinen Assistenzhund mit zu meinem Termin ins Impfzentrum nehmen?

Ja. Menschen, die auf die Begleitung durch einen Assistenzhund oder Blindenführhund angewiesen sind, müssen diesen laut Teilhabestärkungsgesetz zu typischerweise der Allgemeinheit zugänglichen Anlagen und Einrichtung mitbringen dürfen, zu diesen gehören auch die Impfzentren.

An wen kann ich mich bei Fragen zur Impfung wenden?

Eine zentrale Impfhotline des Bundesgesundheitsministeriums kann dazu über die 116 117 angewählt werden. Bei allgemeinen Fragen können Sie sich auch an die Bürgerhotline des Landes wenden unter 0431 / 797 000 01 oder
per E-Mail an Impftermine@sozmi.landsh.de.

Wo finde ich weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung?

Allgemeine Informationen und häufige Fragen zur Impfung gegen das aktuelle Coronavirus finden Sie auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums.

Bundesgesundheitsministerium: Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Das Land Schleswig-Holstein informiert unter www.impfen-sh.de.

Auf einen Blick – Alle Standorte der Impfzentren

Die genauen Adressen der Impfzentren erhalten Sie im Zuge der Anmeldung unter www.impfen-sh.de.