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A 20 - die "Ostseeautobahn"

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Ausbau der A 20

Schleswig-Holsteins wichtigste Ost-West-Verbindung

Als Deutsche-Einheit-Projekt "Ostseeautobahn" begonnen, soll die A 20 künftig vom Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns kommend über Lübeck und Bad Segeberg mit Elbquerung bei Glückstadt bis zur A 28 im Niedersachsen reichen.

Mit der A 20 wird eine leistungsfähige Ost-West-Verbindung im Norden Deutschlands geschaffen, die sich aus dem bereits realisierten Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 10 Lübeck-Stettin ("Ostseeautobahn") sowie der geplanten Nord-West-Umfahrung Hamburgs einschließlich westlicher Elbquerung und der Fortführung in Niedersachsen ("Küstenautobahn") zusammensetzt. Von der A 20 werden bedeutende wirtschaftliche Impulse für ganz Norddeutschland erwartet.

Der Weiterbau der A 20 stellt darüber hinaus einen wichtigen Baustein für das Transeuropäische Verkehrsnetz dar.

Acht Planungsabschnitte

Das Bauvorhaben auf schleswig-holsteinischem Gebiet wurde in acht Abschnitte unterteilt. Die ersten beiden Teilstrecken zwischen Lübeck und Geschendorf sowie zwischen Geschendorf und Weede sind bereits für den Verkehr freigegeben.

  • Mit dem dritten Teilabschnitt zwischen Weede und Wittenborn sollen die Verkehrsverhältnisse in der westlichen Region von Lübeck über Bad Segeberg bis Bad Bramstedt (A 7) verbessert werden.
  • Der geplante vierte Streckenabschnitt verläuft im Kreis Segeberg von Wittenborn zur A 7, und zwar im Bereich nördlich von Schmalfeld und südlich von der bestehenden B 206.
  • Der Planungsabschnitt 5 führt die A 20 westlich der A 7 fort über Weddelbrook und Mönkloh bis nördlich von Bokel.
  • Der Planungsabschnitt 6 beginnt mit der Querung der Landesstraße L 114 nördlich von Bokel, führt weiter bis zum Autobahnkreuz A 23 südöstlich von Hohenfelde.
  • Der Planungsabschnitt 7 verläuft zwischen der A 23 südöstlich von Hohenfelde bis zur B 431 südöstlich von Glückstadt.
  • Der achte Planungsabschnitt umfasst die Elbquerung zwischen der B 431 (Glückstadt) in Schleswig-Holstein und der K 28 (Drochtersen) in Niedersachsen.

Durch die Fortführung der A 20 in Niedersachsen entsteht in Verbindung mit der Ostseeautobahn (Lübeck-Stettin) sowie der geplanten Nord-West-Umfahrung Hamburgs einschließlich Elbquerung eine leistungsfähige Ost-West-Verbindung für den Norden.

Karte von der A 20 - Weiterführung in Niedersachsen A 20 - Weiterführung in Niedersachsen (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © Verkehrsministerium

"Küstenautobahn" in Niedersachsen

Am 25. Juni 2010 erfolgte durch das Bundesverkehrsministerium die Linienbestimmung für die Weiterführung der A 20 in Niedersachsen. Gleichzeitig wurde die bislang als A 22 bezeichnete Autobahn in A 20 umbenannt.

Auf niedersächsischen Gebiet verläuft die Trasse der A 20 vom geplanten Elbtunnel bei Drochtersen und mündet bei Westerstede in die A 28. Die Gesamtlänge beträgt rund 121 Kilometer.

Für diesen Abschnitt ist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zuständig:

Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr

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