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A 20 - die "Ostseeautobahn"

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Aktueller Planungsstand A 20

In acht Schritten zur Ost-West-Magistrale

Zwei von acht Abschnitten der A 20 in Schleswig-Holstein sind unter Verkehr, andere befinden sich noch im Planfeststellungsverfahren.

Bogenbrücke über wenig befahrene Autobahn, blauer Himmel Grünbrücke bei Strukdorf (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Die Grünbrücke bei Strukdorf als Querungshilfe für Wild © LBV-SH

Die A 20 stellt das größte Straßenneubauprojekt in Schleswig-Holstein dar, mit der eine leistungsstarke Ost-West-Magistrale - von Polen bis in die Niederlande - geschaffen werden soll, durch die der angespannte Verkehrsknoten Hamburg großräumig umfahren und somit auch entlastet werden kann.

Die A 20 ist von herausragender Bedeutung für den gesamten norddeutschen Raum und hat auch eine wichtige Erreichbarkeitsfunktion für den Westen Schleswig-Holsteins. Die A 20 ist im derzeit geltenden Bedarfsplan für Bundesfernstraßen in gesamter Länge im Vordringlichen Bedarf eingestuft.

Es geht voran - Abschnitt für Abschnitt

Zwei Abschnitte der A 20 auf schleswig-holsteinischem Gebiet sind bereits für den Verkehr freigegeben. Für den dritten Abschnitt erging der Planfeststellungsbeschluss am 30. April 2012. Aufgrund des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 6. November 2013 ("Fledermaus-Urteil") ist der Beschluss jedoch nicht vollziehbar. Derzeit laufen zwei Fehlerheilungsverfahren.

Für den vierten Abschnitt zwischen Wittenborn und dem Anschluss an die A 7 wurde der Planfeststellungsbeschluss am 27. April 2017 erlassen. Für den über 15 Kilometer langen fünften Abschnitt bis Bokel wurde im Oktober 2010 das Planfeststellungsverfahren eingeleitet, für das westlich angrenzende Teilstück bereits im Mai 2008. Die Planungen für den siebten Abschnitt bis Glückstadt wurden im Dezember 2007 eingeleitet und stehen kurz vor dem Abschluss.

Für den achten Abschnitt, der die westliche Elbquerung umfasst, lagen in der Zeit vom 19. September bis zum 19. Oktober 2017 die geänderten Planunterlagen aus. Die Einwendungsfrist für Betroffene endete am 20. November 2017.

Bohrungsschiff auf der Elbe Elbe mit Bohrungsschiff (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Probebohrungen wurden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie durchgeführt. © LBV-SH

Gerichtsurteil zum Elbtunnel

Für den Elbquerungsabschnitt ist der Planfeststellungsbeschluss am 30. Dezember 2014 ergangen. Der Beschluss wurde jedoch beklagt und im April 2016 vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt. Nach dem Urteil des Gerichts vom 28. April 2016 muss nur noch der sogenannte Fachbeitrag zum Gewässerschutz öffentlich ausgelegt werden. Die Klagen der übrigen Kläger hat das Gericht abgewiesen.

Zur Pressemitteilung des Gerichts geht es hier:

Pressemitteilung vom 28. April 2016 (PDF 68KB, Datei ist nicht barrierefrei)

DEGES übernimmt

Zur Beschleunigung des Weiterbaus der A 20 auf schleswig-holsteinischem Gebiet hat sich die Landesregierung auf ihrer Kabinettssitzung vom 19. Dezember 2017 entschieden, die DEGES mit diesem Projekt zu beauftragen. Den sechsstreifigen Ausbau der A 7 setzt das Unternehmen bereits für Schleswig-Holstein um.

Zur Pressemitteilung vom 19.12.2017: Land beauftragt DEGES mit A 20

Weitere Informationen zur DEGES finden Sie hier: Homepage der DEGES

Informationen zu anderen Infrastrukturprojekten