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A 20 - die "Ostseeautobahn"

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Projekt 10: Bau der "Ostseeautobahn"

Impulse für die Infrastruktur: die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit

Im Zuge der Deutschen Einheit entschied die Bundesregierung, erhebliche Mittel in den Ausbau der Infrastruktur zu investieren.

A 20, Gesamtübersicht des Planungs- und Baustandes A 20, Gesamtübersicht (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © Verkehrsministerium

Die A 20 ist bislang der längste zusammenhängende Neubau einer Autobahn seit 1945. Begonnen wurde damit 1992 auf dem Gebiet Mecklenburg-Vorpommerns. Die "Ostseeautobahn", also der Abschnitt der A 20 von Lübeck bis Stettin, gehörte als "Projekt 10" zu den sogenannten Verkehrsprojekten Deutsche Einheit (VDE). Die Projekte 1 bis 9 waren Schienenprojekte, Projekt 10 bis 16 Autobahnprojekte und Projekt 17 war das einzige Wasserstraßenbauprojekt.

Gründung der DEGES

Zur Unterstützung der neuen Bundesländer bei der Umsetzung der sieben Fernstraßenprojekte wurde 1991 die DEGES, Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH, gegründet. Diese übernahm für die neuen Bundesländer alle Fernstraßenneubau- und mehr als die Hälfte aller Ausbauprojekte.

Mehr Informationen über die DEGES und ihre aktuellen Infrastrukturvorhaben finden Sie hier:

Homepage der DEGES

Investitionen in die Infrastruktur

Insgesamt betrugen bis Ende 2016 die Investitionen des Bundes 36,1 Milliarden Euro in die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit: 18,5 Milliarden Euro für Schieneninfrastrukturprojekte, 15,8 Milliarden Euro für Straßenbauprojekte und 1,8 Milliarden für das Wasserstraßenprojekt.

Planfeststellung

Allgemeine Informationen zu Planfeststellung und Anhörung

link Amt für Planfeststellung Verkehr

Den Bericht zum aktuellen Stand der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit finden Sie hier:

Sachstandsbericht Verkehrsprojekte Deutsche Einheit (2017) (PDF 256KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Schneller bauen

Im Dezember 1991 trat das "Gesetz zur Beschleunigung der Planungen für Verkehrswege in den neuen Ländern sowie im Land Berlin" (auch "Verkehrswegeplanungsbeschleunigungsgesetz" genannt) in Kraft. Damit war die Möglichkeit gegeben, die Planung der VDE-Projekte zu beschleunigen. Der Bau der A 20 von Lübeck bis Stettin unterlag somit anderen rechtlichen Voraussetzungen, als sie heute für den Weiterbau der A 20 auf schleswig-holsteinischem Gebiet und in Niedersachsen gelten.