Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© nadezhda1906 / fotolia.de

Land folgt STIKO-Empfehlung

Datum 02.07.2021

Wer seine erste Corona-Impfung mit AstraZeneca erhalten hat, kann sich zum zweiten Termin mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen.

Schleswig-Holstein ändert das Vorgehen bei der Corona-Impfung: Künftig sollen alle Personen, die ihre Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten haben, zu ihrem zweiten Impftermin einen mRNA-Impfstoff erhalten. Damit reagiert das Land auf eine Empfehlung der Ständigen Impfkommision (STIKO) vom Vortag.

Impftermine bleiben bestehen

In den schleswig-holsteinischen Impfzentren können alle Zweitimpfungen wie geplant stattfinden. Jeder, der seinen Zweitimpfungstermin dort wahrnimmt, kann mit einem mRNA-Impfstoff geimpft werden. Selbstverständlich kann es auf Wunsch und in Absprache mit dem Impfarzt/ der Impfärztin auch eine zweite Dosis AstraZeneca an dem Zweitimpfungstermin geben. Personen, die im Rahmen der offenen Impfaktionen mit AstraZeneca geimpft wurden, erhalten bei ihrem Zweitimpfungstermin ebenfalls die Impfung mit einem mRNA-Impfstoff.

"Wichtig ist, dass in Schleswig-Holstein keine Termine verlegt werden müssen und keine Stornierungen notwendig sind", sagte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg. "Unabhängig davon gilt aber weiterhin: Impfen schützt – und jede abgeschlossene Impfung führt zu einem guten Impfschutz. Lassen Sie sich impfen." Der Minister appellierte an das Verantwortungsbewusstsein der Bürger:innen, Termine rechtzeitig zu stornieren, wenn diese nicht wahrgenommen werden könnten, um sie anderen zur Verfügung zu stellen: "Je mehr Menschen mitmachen, desto schneller und besser sind wir gegen das Coronavirus gewappnet. Lassen Sie uns gemeinsam diese Pandemie überwinden."

Offene Impfaktionen

Zahlreiche Impfzentren im Land bieten im Juli offene Impfaktionen mit Vektor-Impfstoffen (AstraZeneca und Johnson&Johnson) an. Kreise und kreisfreie Städte informieren eigenständig über die Aktionen. Der Corona-Impfstoff von Johnson&Johnson ist bislang der erste COVID-19-Impfstoff, bei dem nur eine Impfdosis für einen umfassenden Schutz nötig ist. Bereits 14 Tage nach der Impfung gelten die Menschen als vollständig geimpft. Dies wird sowohl im gelben Impfpass, als auch nach Scannen des QR-Codes auf dem Impfzertifikat in den Apps wie der Corona-Warn-App und der CovPass-App so angezeigt.

Nachträglich digitales Zertifikat erhalten

Zum offiziellen Start des digitalen Impfnachweises am bietet das Gesundheitsministerium einmalig allen Personen, die vor dem 17.06.2021 in den Impfzentren des Landes geimpft wurden, die Möglichkeit, Ihren digitalen Impfnachweis zu erhalten. Diese Bürger:innen erhalten eine E-Mail, über die sie das digitale Zertifikat anfordern können. Die ersten E-Mails werden in den kommenden Tagen verschickt. Wer bereits ein digitales Zertifikat erhalten hat, etwa über eine Apotheke, kann die Mitteilung ignorieren.

Weitere Informationen zum digitalen Impfnachweis finden Sie auf der Seite des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Robert-Koch-Institut: In wenigen Schritten zum digitalen Impfnachweis

Teilen: