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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© photographee.eu / fotolia.de

Impfungen starten am 27. Dezember

Datum 25.01.2021

Die EU hat den ersten Corona-Impfstoff zugelassen. In Schleswig-Holstein laufen die Vorbereitungen für den Impfstart auf Hochtouren.

"Auch wenn wir noch harte Monate vor uns haben: Der Beginn der Impfungen ist die Chance auf einen neuen Anfang, auf ein besseres Jahr 2021, in dessen Verlauf wir uns alle gemeinsam nach und nach unser Leben in Freiheit zurückerobern", sagte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg zur Zulassung des Biontech/Pfizer-Impfstoffs in Europa. "Jetzt kommt es darauf an, dass wir nicht nachlassen, sondern weiterhin auf alle nicht notwendigen persönlichen Begegnungen verzichten. So schützen wir uns alle und insbesondere die Schwächsten am besten." Unterdessen haben das Bundesgesundheitsministerium und die Impfstoff-Entwickler die Liefermengen bekanntgegeben. Noch im Dezember 2020 werden rund 48.000 Impfdosen nach Schleswig-Holstein geliefert – die ersten 10.000 am 26. Dezember.

Planungen für Impfstart laufen

Nach bisherigen Erkenntnissen ist eine zweite Impfung nach drei Wochen notwendig, um auch tatsächlich einen 95-prozentigen Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung zu bieten. Daher werden die eintreffenden Lieferungen zunächst jeweils zur Hälfte für die Zweitimpfungen reserviert. Ab dem 27. Dezember werden bis zu zehn mobile Impfteams mit den freiwilligen Impfungen in Pflegeeinrichtungen starten. Zu Beginn sollen vor allem Einrichtungen für Demenzerkrankte in Hochinzidenzgebieten versorgt werden. Bis Anfang Januar wird die Zahl der mobilen Teams sukzessive auf bis zu 15 Teams hochgefahren. Ebenfalls ab dem 27. Dezember sollen auch Kliniken den Impfstoff erhalten, um das Personal mit hohem Ansteckungsrisiko zu schützen. Dies trifft insbesondere auf die Beschäftigten auf den Intensivstationen und in der Notaufnahme zu.  

Impfzentren starten voraussichtlich Anfang Januar

Voraussichtlich ab dem 4. Januar 2021 nehmen die ersten 15 Impfzentren (eines pro Kreis/kreisfreier Stadt) mit jeweils einer Impflinie den Betrieb auf. Die Impfzentren werden zu Beginn täglich jeweils von 13.00 bis 18.00 Uhr geöffnet sein. Nach drei Wochen, wenn neben den Erstimpfungen bereits Zweitimpfungen vorgenommen werden müssen, können die Öffnungszeiten ausgeweitet werden. Die Impfzentren in Bad Oldesloe, Lübeck und Prisdorf starten mit jeweils zwei Impflinien.

Portraitfoto Dr. Heiner Garg

Jetzt kommt es darauf an, dass wir nicht nachlassen, sondern weiterhin auf alle nicht notwendigen persönlichen Begegnungen verzichten.

Dr. Heiner Garg

Ab dem 29. Dezember sollen Terminvereinbarungen für die Impfung in den Impfzentren über die Webseite www.impfen-sh.de oder telefonisch über die Rufnummern 0800 / 455 655 0 sowie die 116 117 möglich sein. Impfberechtigt in den Impfzentren sind zunächst die Angehörigen der Gruppe 1 der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (StiKo). Hierzu zählen insbesondere:

  • Pflegekräfte stationärer Pflegeeinrichtungen und ambulanter Pflegedienste,
  • Mitarbeitende von Rettungsdiensten,
  • Menschen, die älter als 80 Jahre sind.

Zu der Gruppe 1 gehört auch das Personal einzelner Praxen, in denen hoch vulnerable Patientengruppen behandelt werden. Die Impfberechtigungen im Detail hat das Bundesgesundheitsministerium auf seinen Seiten zusammengestellt.

Bundesgesundheitsministerium: Wo kann man sich impfen lassen?

Sonderregelungen für Risikogruppen in häuslicher Betreuung

Menschen im Alter über 80 Jahren, die zu Hause betreut werden und die Impfzentren nicht aufsuchen können, werden zu einem späteren Zeitpunkt geimpft. Grund dafür sind die speziellen Lager- und Transportanforderungen des Biontech/Pfizer-Impfstoffes. Diese machen eine Impfung beim Hausarzt oder in der eigenen Häuslichkeit zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich.

Häufig gestellte Fragen zur Impfung

Antworten zu Fragen rund um das Thema Impfung und Impfzentren

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