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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© Kurhahn / fotolia.de

Besuch im Husumer Impfzentrum

Datum 03.12.2020

Das Netzwerk der Corona-Impfzentren im echten Norden nimmt Gestalt an. Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg hat sich vor Ort über das Zentrum und die Abläufe informiert.

1.168 Quadratmeter, 230 Messewände, 1.000 Meter Stromkabel – derzeit entsteht in den Husumer Messehallen eines von 29 Corona-Impfzentren in Schleswig-Holstein. Ab Mitte Dezember soll die Einrichtung einsatzbereit sein. "Aufbau und Betrieb der Impfzentren sind eine logistische Mammutaufgabe", betonte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg bei seinem Besuch in Husum. "Ich bin sehr froh, dass hier so viele Organisationen und Institutionen eng zusammenarbeiten."

Logistische Herausforderung

Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, können hier Menschen auf drei sogenannten "Impfstraßen" geimpft werden. Jede von ihnen umfasst einen Raum für ein Arztgespräch und einen für die Impfung selbst – dazwischen liegt jeweils ein Warteraum. Zusätzlich gibt es Vorbereitungs-, Notfall- und Umkleideräume.

Impfzentren ab Mitte Dezember bereit

Gemeinsam mit den Kommunen, der Kassenärztlichen Vereinigung (KVSH), der Bundeswehr, dem Technischen Hilfswerk (THW) und anderen Hilfsorganisationen richtet die Landesregierung derzeit in allen Kreisen und kreisfreien Städten Impfzentren ein. Bis Mitte des Monats soll jeder Kreis über mindestens ein einsatzbereites Impfzentrum verfügen.

Wann die Impfzentren und mobilen Impfteams tatsächlich ihre Arbeit aufnehmen können, hängt vom Zeitpunkt der Zulassung des Impfstoffs ab. Auch eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission zur Priorisierung steht derzeit noch aus.

Portraitfoto Dr. Heiner Garg

Jede und jeder Einzelne kann mit Geduld und weiterhin großer Disziplin bei Abstands- und Hygieneregeln ihren und seinen eigenen Teil dazu beitragen, damit wir gemeinsam erfolgreich sind.

Dr. Heiner Garg

Große Hilfsbereitschaft

Doch nicht nur beim Aufbau der Zentren arbeiten die Partner eng zusammen, auch im Betrieb wird Kooperation großgeschrieben. So wird beispielsweise die Bundeswehr den administrativen Ablauf unterstützen. Darüber hinaus haben sich mehr als 1.200 Ärzt:innen sowie rund 500 medizinische Fachangestellte freiwillig gemeldet, um in den Zentren zu arbeiten. Die Vorstandsvorsitzende der KVSH, Dr. Monika Schliffke, sprach von einer hervorragenden Resonanz: "Das ist ein enormer Erfolg und zeigt die Leistungsfähigkeit des ambulanten Sektors sowie die große Bereitschaft der Ärzte und der medizinischen Fachangestellten, diesem Virus die Stirn zu bieten und zur Bekämpfung der Pandemie beizutragen."

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