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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© zwiebackesser / fotolia.de

Testmöglichkeiten werden ausgeweitet

Datum 24.07.2020

Die Gesundheitsminister der Länder und des Bundes haben sich auf neue Regelungen für Einreisende aus Risikogebieten geeinigt.

Der Beschluss verfolge drei wichtige Ziele, erklärte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg im Anschluss an die Konferenz mit seinen Amtskollegen. Zum einen gehe es darum, Klarheit für Ein- und Rückreisende aus Risikogebieten zu schaffen: "Jeder, der aus einem Risikogebiet einreist, muss wissen, dass er sich entweder in Quarantäne begeben oder einen aktuellen negativen Coronatest vorweisen muss", betonte er. Darüber hinaus sollen erweiterte Testmöglichkeiten an Flughäfen die Datengrundlage verbessern und die Gesundheitsämter schneller über mögliche Infektionen informieren. Dies erleichtere die Suche nach möglichen Kontaktpersonen sowie die Kontrolle von Quarantäne.

Strenge Quarantäne-Vorschriften

Wer aus einem Risikogebiete nach Schleswig-Holstein einreist, muss sich unverzüglich für 14 Tage in Quarantäne begeben und sich beim örtlichen Gesundheitsamt melden. Ausnahmen gelten für Personen, die einen negativen Coronatest vorlegen können, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Einreisende müssen das Gesundheitsamt informieren und so lange in Quarantäne bleiben, bis ein entsprechendes Testergebnis vorliegt. Das Testergebnis muss für mindestens 14 Tage aufbewahrt werden und kann jederzeit von zuständigen Gesundheitsamt angefordert werden.

Mehrfache Tests empfohlen

Auch wenn ein negativer Test vorliegt, ist es nicht ausgeschlossen, dass man sich mit dem Coronavirus infiziert hat, sagte Garg. "Deswegen empfehle ich dringend allen Menschen, die aus Risikogebieten kommen und sich nicht 14 Tage in Quarantäne begeben wollen, einen zweiten Test nach einigen Tagen machen zu lassen." Der Minister appellierte an alle Einreisenden, die Quarantäne freiwillig bis zum Ergebnis des zweiten Tests zu verlängern. Wer in der Zeit nach der Einreise Symptome einer Covid-19-Erkrankung zeige, müsse sich sofort beim Gesundheitsamt melden.

Hohe Bußgelder bei Verstößen

Wer sich nicht an die Vorgaben halte, müsse mit empfindlichen Strafen rechnen, betonte Garg. Das Bußgeld für Einreisende, die sich nicht in Quarantäne begeben, könne bis zu 10.000 Euro betragen. Wer sich bei der Einreise nicht beim zuständigen Gesundheitsamt anmelde, dem droht ein Bußgeld von bis zu 2.000 Euro.

Bußgeldkatalog zur Quarantäne-Verordnung

Weitere Informationen

Informationen für Einreisende aus Risikogebieten

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