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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© photographee.eu / fotolia.de

15 Millionen Euro für neue Isolierstation

Datum 07.02.2020

Das Klinikum in Itzehoe bekommt eine neue Station für Infektionskrankheiten. Das Land übernimmt den Großteil der Baukosten.

Jeden Tag werden Menschen ins Krankenhaus eingeliefert: Die Gründe dafür sind vielfältig: Notwendige Operationen, Herzinfarkte – oder ansteckende Krankheiten. Manche Patienten müssen deshalb unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen behandelt werden, damit sich diese Krankheiten nicht weiter verbreiten.

Wichtiger Beitrag zur Versorgung

In Itzehoe entsteht nun genau dafür eine neue Infektionsstation. Ab Ende 2021 sollen hier bis zu 44 Patienten untergebracht werden können. Das Gebäude wird mit Schleusen für Personal und Material ausgestattet und lässt sich im Notfall weitgehend abriegeln. Die Kosten für den Neubau betragen 16,5 Millionen Euro – davon übernimmt das Land mit 15 Millionen Euro einen Großteil.

Gesundheitsstaatssekretär Dr. Matthias Badenhop hat nun einen Förderbescheid über die Summe an die Klinikleitung überreicht. "Die Infektionsstation wird einen wichtigen Beitrag zur klinischen Versorgung von Infektionserkrankungen in Schleswig-Holstein leisten", sagte Badenhop und dankte den Beteiligten für ihr Engagement.

Höchste Sicherheitsstandards

Die Station kann in Zukunft auch andere Kliniken im Bedarfsfall entlasten, etwa beim Ausbruch einer Epidemie. Derzeit ist die Infektionsstation des Krankenhauses in einem provisorischen Containerbau untergebracht. Ab Mitte Februar rollen die Bagger, Ende 2021 soll der Neubau stehen. Eine Besonderheit wird ein geschlossener Stationsbereich sein, in dem vier Behandlungszimmer für Tuberkulose-Patienten untergebracht werden. Bislang werden daran Erkrankte nur in einem Krankenhaus in Deutschland behandelt – in Parsberg in Bayern.

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