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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© photographee.eu / fotolia.de

Aktuelle Entwicklungen analysieren

Datum 18.11.2019

Welche Krebserkrankungen nehmen in Schleswig-Holstein zu, welche nehmen ab? Aufschluss darüber gibt ein interaktiver Bericht des Krebsregisters.

Krebs ist nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. In Schleswig-Holstein treten rund 19.500 neue Erkrankungen pro Jahr auf, 100.000 Menschen im Land sind oder waren in den letzten Jahren betroffen. Informationen über Krankheitsfälle, Diagnosen und Behandlungsmethoden werden zentral beim Krebsregister Schleswig-Holstein gesammelt und ausgewertet – so können neue Entwicklungen schnell erkannt und analysiert werden. Nun hat das Krebsregister diese Erkentnisse in einem interaktiven Bericht veröffentlicht.

Wichtiges Hilfsmittel

"Der interaktive Krebsbericht ermöglicht es, aktuelle Entwicklungen im Krebsgeschehen schneller zu erkennen und daraus gesundheitspolitische Schlüsse abzuleiten", erklärte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg. "Dies ist ein wertvolles Instrument für die Aufklärung über Krebserkrankungen in Schleswig-Holstein." Der Bericht umfasst Daten und Analysen zu den 28 häufigsten Krebsneuerkrankungen und den Krebssterbefällen im Land.

Lungenkrebssterblichkeit nimmt zu

Aus dem Bericht lassen sich unter anderem zwei interessante Entwicklungen für Krebserkrankungen bei Frauen ablesen: Zum einen nimmt die Brustkrebssterblichkeit konstant ab, insbesondere durch die gute Früherkennung und durch die Einführung neuer Therapien. Zum anderen steigt die Lungenkrebssterblichkeit konstant an, was auf das vermehrte Rauchen bei Frauen zurückzuführen ist. Lungenkrebs ist die häufigste Krebstodesursache bei Frauen (rund 20 Prozent aller Todesfälle) und Männern (rund 25 Prozent aller Fälle) in Schleswig-Holstein.

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