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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© vectorfusionart / fotolia.de

Mit Plakaten gegen den Rausch

Datum 22.05.2019

Der Wettbewerb "bunt statt blau" soll auf die Folgen von Alkoholmissbrauch aufmerksam machen. Nun stehen die Sieger aus Schleswig-Holstein fest.

Komasaufen ist uncool – das ist die Botschaft des Plakatwettbewerbs "bunt statt blau" der DAK-Gesundheit. Seit 2010 ruft die Krankenkasse jedes Jahr Schülerinnen und Schüler auf, Plakate zu gestalten, die Gleichaltrige für das Thema "Rauschtrinken" sensibilisieren sollen. Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg ist erneut Schirmherr der Aktion.

"Jeder ist selbst verantwortlich"

In diesem Jahr kommt die Siegerin aus Lübeck: Anna Krauß. Die 16-Jährige will ihren Altersgenossen mit ihrem Plakat deutlich machen, dass allein sie für ihren Alkoholkonsum verantwortlich sind, nicht etwa Freunde oder Bekannte.

Ein gemaltes Bild: Rechts bunte Hände, die Stifte, Gläser und Bälle halten, Rechts mehrere Hände auf dunkelblauem Hintergrund. Sie halten Alkoholflaschen. In der Mitte die Aufschrift "Du entscheidest". Das Siegerposter der 16-jährigen Anna Krauß aus Lübeck. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Das Siegerposter der 16-jährigen Anna Krauß aus Lübeck. © DAK

Den zweiten Preis sicherten sich Mattis Margenberg (17) und Richard Eggers (16) aus Altenholz, Platz drei ging an die 15-jährige Marina Jensen aus Meyn. Den Sonderpreis "Jüngere Künstler" erhielten Anna Engelhard (13) und Cindy Huang (13) aus Lübeck. Insgesamt hatten mehr als 700 Kinder und Jugendliche aus Schleswig-Holstein an der Aktion teilgenommen – bundesweit waren es fast 9.000.

Zahl der Betroffenen steigt

2017 kamen bundesweit 21.721 Zehn- bis Zwanzigjährige volltrunken in eine Klinik, in Schleswig-Holstein waren es 681. Damit waren im echten Norden drei Prozent mehr Jugendliche betroffen als noch im Vorjahr. "Es ist bedauerlich, dass sich der positive Trend aus 2016 in Schleswig-Holstein nicht fortgesetzt hat", sagte Dominik Völk. Der Abteilungsleiter im Gesundheitsministerium vertrat Gesundheitsminister Garg. "Wir dürfen in unserem Engagement nicht nachlassen: Kinder und Jugendliche müssen so gestärkt werden, dass sie selbst erkennen, dass sinnloses Betrinken weder cool noch schlau ist", betonte Völk.

10 Jahre Aufklärung

"Bunt statt blau" findet 2019 bereits zum zehnten Mal statt. Seit dem Start der Aktion haben mehr als 100.000 Jugendliche ihre Plakate gegen das Komasaufen eingeschickt. Die Sieger der Landeswettbewerbe nehmen nun am Bundesentscheid im Juni teil.

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Bunt statt blau