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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© photographee.eu / fotolia.de

Initiative zum Verbot von "Homo-Heilung" angenommen

Datum 17.05.2019

Mit der Initiative zum Verbot der sogenannten Konversionstherapie wird ein klares Zeichen für Vielfalt am Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphonie, Biphobie und Interphobie gesetzt!

Der Bundesrat hat der Initiative für ein Verbot der "Konversionstherapien" zugestimmt, die Schleswig-Holstein gemeinsam mit anderen Bundesländern im April eingebracht hatte.

Staat kommt besonderer Schutzauftrag zu

Mit der Annahme der Initiative fordert der Bundesrat, dass Angebote verboten werden, die darauf abzielen, die sexuelle Identität homo- und bisexueller Personen sowie die geschlechtliche Identität trans- und intersexueller Personen gezielt zu verändern. Neben dem Verbot von Maßnahmen zur sogenannten "Homo-Heilung" forderten die Länder klare Regelungen im Gesundheitssystem zu treffen, die die Aufklärungsarbeit und gesellschaftliche Akzeptanzförderung vorantreiben, damit insbesondere Minderjährige in der freien Entfaltung und Entwicklung ihrer Persönlichkeit wertschätzend und frei von Diskiminierung unterstützt werden.

Klares Zeichen für die Vielfalt

Familienminister Garg betont: "Die Bundesländer setzen damit ein klares Zeichen, dass die Gleichsetzung von Homosexualität und Krankheit nicht akzeptabel ist. Wir dürfen keinen Platz lassen für eine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, nichts Anderes sind sogenannte Konversionstherapien. Homosexuelle Menschen sind so gesund wie alle anderen Menschen und brauchen keine Gehirnwäsche. Unterschiedliche sexuelle Orientierungen sollte in allen Teilen unserer Gesellschaft zur Selbstverständlichkeit werden."