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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© Kurhahn / fotolia.de

10 Jahre Pflegestützpunkte

Datum 01.03.2019

Seit 2009 beraten die Pflegestützpunkte im Land ältere Menschen und deren Angehörige. Nun feierten die Einrichtungen ihr zehnjähriges Bestehen in Kiel.

Im echten Norden leben die glücklichsten Menschen - und auch die ältesten. 2025 wird jeder vierte Schleswig-Holsteiner älter als 65 Jahre sein. Damit ältere und pflegebedürftige Bürger so lang wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen können, werden sie seit mittlerweile zehn Jahren von den Pflegestützpunkten im Land unterstützt. Zur Feier dieses Jubiläums kamen nun mehr als 140 Gäste ins Landeshaus nach Kiel. "Die Pflegestützpunkte sind eine außerordentlich wichtige Hilfestellung für Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen", sagte Sozialminister Dr. Heiner Garg in seinem Grußwort.

Rat und Hilfe

Die Mitarbeiter informieren betagte und pflegebedürftige Menschen, Angehörige sowie alle interessierten Bürger rund um die Themen Leben und Wohnen im Alter sowie Pflege und Betreuung – kostenfrei. Darüber hinaus beraten sie Menschen in schwierigen Lebenssituationen und unterstützen Ehrenämtler. "Mit Ihrer Arbeit tragen Sie ganz konkret dazu bei, die Lebenssituation älterer Menschen in Schleswig-Holstein positiv zu gestalten", betonte der Minister.

Flächendeckendes Beratungsangebot

Die Pflegestützpunkte gingen 2009 aus Pflegeberatungsstellen hervor, die einige Kreise und Kommunen bereits 2001 eingerichtet hatten. Inzwischen decken die 14 Stützpunkte fast die gesamte Landesfläche ab. Sie werden in gemeinsamer Trägerschaft von Kranken- und Pflegekassen und dem jeweiligen Kreis oder der kreisfreien Stadt betrieben. Die Kosten in Höhe von rund drei Millionen Euro im Jahr teilen sich die Kassen, die jeweilige Kommune und – als freiwillige Leistung – das Land.