Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© Kurhahn / fotolia.de

Entdecken, Forschen, Lernen

Datum 26.07.2019

Eine Kita im Wald, Experimente für Kinder und ein besonderer Lernort für junge Menschen: Darum geht es an Tag 3 der Sommerreise von Sozialminister Garg.

Der AWO Waldkindergarten Ahrensburg bietet Kindern etwas ganz Besonderes: Hier wird jeden Morgen draußen im Wald gespielt. Auf diese Weise entwickeln die Kinder ein Gespür für die Natur und lernen ganz nebenbei zahlreiche Tier- und Pflanzenarten kennen. Am dritten Tag seiner Sommertour verbrachte Familienminister Dr. Heiner Garg den Vormittag mit den Kindern im Wald. Gleichzeitig informierte er sich bei den Betreuern über die Besonderheiten des naturpädagogischen Konzeptes.

"Die Kinder lernen nicht nur von klein auf die Wald- und Naturschutzregeln kennen, sondern haben vielfältige Möglichkeiten, im Wald zu spielen und ihre Umwelt zu erforschen", sagte Garg. Zudem entschieden sie jeden Morgen gemeinsam, wo im Wald sie den Tag verbringen wollen. "Das sorgt für ein gutes Gruppengefühl und stärkt die Kinder ungemein", betonte der Minister.

Früh für Natur und Technik begeistern

Im Anschluss besuchte Garg die Tagesstätte St. Elisabeth in Schwarzenbek, wo er den Kindern aus einem Buch vorlas. Die Kita ist ein Netzwerkpartner der Fachhochschule Lübeck. Die Mitarbeiter bringen den Kindern spannende Phänomene näher und versuchen, sie für Naturwissenschaften, Medizin und Technik zu begeistern. So erhalten die Kleinsten zum Beispiel Antworten auf die Fragen, warum der Mond Beulen hat oder ob schwarz eine Farbe ist.

Darüber hinaus nimmt die Einrichtung am Bundesprogramm "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" teil und fördert die Sprachkompetenz von Kindern bereits im frühen Alter. "Sprache und Neugierde an technischen und naturwissenschaftlichen Themen sind ein ganz entscheidender Baustein in der Entwicklung von Kindern", sagte der Minister. In der Kita St. Elisabeth werde eine solide Basis geschaffen, damit aus den Kindern interessierte und wissbegierige junge Menschen werden.

Die eigene Persönlichkeit entfalten

In Bliesdorf informiert sich Garg abschließend über das Betreuungskonzept des Lebensortes "Haus Arild". Die Einrichtung bietet Kindern und Jugendlichen mit schwierigen Lebensläufen besondere therapeutische Hilfe an. Sie orientiert sich an der anthroposophischen Weltanschauung Rudolf Steiners, nach der auch Waldorfschulen arbeiten: So stehen an der eigenen Förderschule die geistige, emotionale und soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen im Vordergrund.