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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© Kurhahn / fotolia.de

Kinderrechte im Blick

Datum 04.12.2019

Laut einer Studie setzt sich der echte Norden vorbildlich für Kinderrechte ein. Für Minister Garg ist das Ergebnis ein Ansporn, noch besser zu werden.

Schleswig-Holstein belegt einen Spitzenplatz bei der Umsetzung von Kinderrechten – das ist das Ergebnis der bundesweiten Studie "Kinderhilfe-Index des Deutschen Kinderhilfswerks. Gemeinsam mit vier weiteren Bundesländern belegte der echte Norden den ersten Platz im Ländervergleich.

"Die Ergebnisse bestätigen unseren Einsatz für Kinderrechte und sind zugleich Ansporn, das gemeinsame Engagement weiter auszubauen", sagte Sozialminister Dr. Heiner Garg.


Im echten Norden entscheiden Kinder mit

Die Studie stellt fünf Kinderrechte in den Mittelpunkt:

  • das Recht auf Beteiligung,
  • das Recht auf Gesundheit,
  • das Recht auf angemessenen Lebensstandard,
  • das Recht auf Bildung sowie
  • das Recht auf Ruhe und Freizeit, Spiel und Erholung.

Schleswig-Holstein punktet bei der Bildung, dem Lebensstandard sowie bei dem Recht auf Ruhe und Freizeit, Spiel und Erholung. Besonders gut schneidet das Land bei der Beteiligung ab: So habe die Landesregierung in der Gemeindeordnung verankert, dass Kindern auf kommunaler Ebene ein Mitspracherecht haben, heißt es in der Studie. Sozialminster Garg hob hervor, Schleswig-Holstein nehme damit eine Vorreiterrolle ein. "Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche sich einbringen und mitmischen."

Kinderrechte ins Grundgesetz

Der Minister betonte, es sei höchste Zeit, dass auch auf Bundesebene Kinder noch mehr Gehör erhalten. "Die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz ist dazu ein überfälliger Schritt." Gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Schleswig-Holstein hatte sich Garg für die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz eingesetzt. In Schleswig-Holstein sind Kinderrechte bereits seit 2010 in der Landesverfassung verankert. "Der Kinderrechte-Index ist ein Hinweis, dass dieses Recht auch in der Praxis ankommt", sagte Garg.

Aus dem Archiv: "Kinderrechte ins Grundgesetz!" (Meldung vom 20. September 2019)

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