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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© vectorfusionart / fotolia.de

Soziale Sicherung weiterdenken

Datum 17.04.2019

Wie können Politik und Arbeitsmarkt auf den demografischen Wandel reagieren? Diskutieren Sie mit beim Zukunftslabor des Landes am 2. Mai in Kiel.

Menschen erhalten in ihrer Kindheit und im hohen Alter Unterstützung durch ihre Familie. Dafür übernehmen sie während ihres Arbeitslebens Verantwortung für ihre eigenen Kinder und Eltern. Diese Idee des "Generationenvertrags" hat die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland lange Zeit geprägt. Aber die Gesellschaft verändert sich: Obwohl die Geburtenrate in Deutschland zuletzt wieder angestiegen ist, liegt sie doch weiterhin unter dem europäischen Durchschnitt. 2060 wird voraussichtlich jeder dritte Deutsche mindestens 65 Jahre alt sein.

Für den Generationenvertrag bedeutet das, dass zukünftig immer weniger Erwerbstätige für die Versorgung der älteren und Ausbildung der jüngeren Generation aufkommen müssen – Grund genug also, sich rechtzeitig mit den Konsequenzen dieser Entwicklung zu beschäftigen. Wie müssen die Sozialsysteme weitergedacht werden? Welche Potenziale bieten beispielsweise Bürgergeld oder Grundeinkommen? Zur Diskussion dieser Fragen hat die Landesregierung ein wissenschaftlich begleitetes Zukunftslabor ins Leben gerufen.

Demografie und Digitalisierung

Zukunftslabor Schleswig-Holstein

info Wann?
2. Mai, 14.00 - 18.00 Uhr

info Wo?
Audimax der FH Kiel
Sokratesplatz 3, 24149 Kiel

info Programm
Zukunftslabor Schleswig-Holstein: Auswirkungen von Demographie und Digitalisierung auf die Sozialsysteme (PDF 363KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Am 2. Mai findet in der Kieler Fachhochschule die öffentliche Auftaktveranstaltung des Zukunftslabors statt. Sie beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Demografie und Digitalisierung auf die sozialen Sicherungssysteme und die Erwerbstätigkeit. Auch der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten 15 Jahren stark verändert und steht heute mit dem Fachkräftemangel und der Digitalisierung vor neuen Herausforderungen.

Eröffnet wird die Veranstaltung von Sozialminister Dr. Heiner Garg, Gäste sind beispielsweise Prof. Dr. Michael Opielka vom Institut für Sozialökologie und Dr. Stefan Bach vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Sie werden erste Forschungsergebnisse präsentieren, die für das Zukunftslabor erarbeitet wurden.

Interaktiver Diskurs

Interessierte können sich bis zum 29. April per E-Mail an zukunftslabor@sozmi.landsh.de für die Veranstaltung anmelden. Teilnehmer werden gebeten, zur interaktiven Beteiligung ein Smartphone oder einen Laptop mitzubringen und darauf die App bzw. die Software "Mentimeter" zu installieren.