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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© nadezhda1906 / fotolia.de

Mitarbeiter besser schützen

Datum 07.01.2019

Eine landesweite Aktion des Sozialministeriums soll die Krebsprävention in Schleswig-Holsteins Unternehmen fördern.

Krebs zählt zu einer der Hauptursachen bei tödlich verlaufenden Berufskrankheiten. Oft sind Gefahrenstoffe aus dem Arbeitsumfeld die Ursache dafür. Alleine im Jahr 2016 wurden in Schleswig-Holstein 160 neue Fälle registriert.

Zusammen mit der staatlichen Arbeitsschutzbehörde bei der Unfallkasse Nord (StAUK) hat das Sozialministerium nun die Aktion "Kampf dem Krebs am Arbeitsplatz" gestartet. Damit sollen Unternehmer und Beschäftigte besser auf die Gefahr durch krebserzeugende Stoffe aufmerksam gemacht werden.

Mitarbeiter vor Gefahrstoffen schützen

Mit gezielten Anschreiben werden Unternehmen auf branchentypische Gefahrenstoffe hingewiesen und an entsprechende Schutzvorkehrungen erinnert. Mittels Checklisten können Betriebe außerdem selbst prüfen, ob sie die gesetzlichen Bestimmungen einhalten und ihre Mitarbeiter ausreichend geschützt sind. Dies geht mit gezielten Betriebsprüfungen der Arbeitschutzbehörde einher.

Die Aktion richtet sich dabei vor allem an Unternehmen, die mit Benzol (Tankreinigung und Kraftstoffe), Formaldehyd (Gesundheitswesen), Trichlorethylen (Asphalt), Schwermetallen, Quarz und Asbest (Baubestand) oder Hartholzstäuben (z.B. Tischler) arbeiten. 

Bundesweite Präventionsarbeit

Neben Schleswig-Holstein nehmen auch andere Länder an dem Projekt teil. Noch in diesem Jahr wird zudem ein bundesweites Programm für Betriebsrevisionen zum Thema "Gefährliche Substanzen erkennen und handhaben" folgen.

Weitere Informationen

Kampf dem Krebs am Arbeitsplatz (PDF 489KB, Datei ist nicht barrierefrei)