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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© Eric / fotolia.de

Eine passende Arbeit für alle

Datum 05.10.2018

Das Land will es behinderten Menschen erleichtern, in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu wechseln. Nun hat Minister Garg ein Modellprojekt besucht.

Menschengruppe Sozialminister Dr. Heiner Garg besuchte die Mitarbeiter des Modellprojekts "Übergänge schaffen – Arbeit inklusiv". (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Sozialminister Dr. Heiner Garg besuchte die Mitarbeiter des Modellprojekts "Übergänge schaffen – Arbeit inklusiv". © Sozialministerium

Einen passgenauen Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderungen finden – das ist das Ziel des Modellprojekts "Übergänge schaffen – Arbeit inklusiv", das Sozialminister Dr. Heiner Garg in Marne besucht hat. Das Projekt richtet sich an Menschen, die in einer Behindertenwerkstatt beschäftigt sind. Durch gezielte Förderung, Langzeitpraktika und begleitete Ausbildungen werden sie von den Mitarbeitern auf auf den regulären Arbeitsmarkt vorbereitet. Die Arbeitgeber erhalten durch das Projekt unter anderem Lohnkostenzuschüsse, wenn sie einen Menschen aus einer Behindertenwerkstatt einstellen.

Gemeinsam gelingt Inklusion

Die Gesellschaft sei gefordert, inklusive und gleichberechtigte Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen zu schaffen, sagte Garg. "Dies kann im Schulterschluss mit den zuständigen Beteiligten vor Ort gelingen, um einen passgenauen Arbeitsplatz zu finden."

Finanzierung durch Ausgleichsabgabe

"Übergänge schaffen – Arbeit inklusiv" wird finanziert über die Träger der Eingliederungshilfe sowie aus der sogenannten Ausgleichsabgabe. Jeder Arbeitgeber, der mehr als 20 Mitarbeiter beschäftigt, ist verpflichtet, einen bestimmten Prozentsatz seiner Arbeitsplätze mit behinderten Menschen zu besetzen. Geschieht dies nicht, muss er einen Ausgleich von bis zu 320 Euro im Monat zahlen.