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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© Eric / fotolia.de

Gemeinsam für gesellschaftliche Vielfalt

Datum 15.11.2018

In Kiel hat Familienminister Dr. Heiner Garg die erste Konferenz des "Bündnis für Akzeptanz und Respekt" eröffnet.

Zwei Männer stehen nebeneinander und schütteln sich die Hände. Gemeinsam für Respekt und Akzeptanz: Sozialminister Dr. Heiner Garg (l.) und Danny Clausen-Holm vom Lesben- und Schwulenverband Schleswig-Holstein. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Gemeinsam für Respekt und Akzeptanz: Sozialminister Dr. Heiner Garg (l.) und Danny Clausen-Holm vom Lesben- und Schwulenverband Schleswig-Holstein. © Staatskanzlei

Das Miteinander in der Gesellschaft stärken, Homophobie und Diskriminierung entgegentreten – das ist das Ziel des Bündnisses für Akzeptanz und Respekt. Vertreter von mehr als 30 Unternehmen, Arbeitgebern, Kommunen, Vereinen und weitere Institutionen engagieren sich hier für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt. Nun trafen sich aktuelle und potenzielle Bündnispartner im Kieler Landtag, um sich kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Ziele zu entwickeln.

In seiner Ansprache begrüßte Familienminister Dr. Heiner Garg, dass die Öffentlichkeit immer mehr über die Vielfalt geschlechtlicher Identitäten und sexueller Orientierungen diskutiere. Trotzdem sei noch ein weiter Weg zu gehen.

Hilfe gegen Gewalt

Das Land setzt sich seit geraumer Zeit für die Vielfalt in der Gesellschaft ein. So hat etwa die Landespolizei eine Ansprechstelle für LSBTIQ*eingerichtet. Sie soll Vertrauen schaffen und verdeutlichen, dass jede Form der Diskriminierung abzulehnen ist. Landesweit betreuen zwei Polizeibeamte behördenübergreifend die Anliegen der Bürger. Die Ansprechstelle steht jedem offen, richtet sich jedoch besonders an Gewaltopfer der LSBTIQ*-Community. Die Beamten sind telefonisch sowie per E-Mail erreichbar.

Weitere Informationen zur Zentralen Ansprechstelle LSBTIQ*

Kampf gegen Diskriminierung

2014 hatten elf Unternehmen die "Lübecker Erklärung für Akzeptanz und Respekt" unterzeichnet und damit das Bündnis gegen Homophobie begründet. 2017 gab sich die Initiative ihren jetzigen Namen. Das Ziel der mehr als 30 Bündnispartner ist eine breite gesellschaftliche Allianz, die Rassismus, Gewalt, Hass und Intoleranz entschieden widerspricht und die Akzeptanz sexuell und geschlechtlich vielfältiger Lebensweisen fördert. Sie verpflichten sich, jeglicher Form von Diskriminierung entgegenzutreten und sich für die Anerkennung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und pansexuellen Mitmenschen einzusetzen. Zu den Bündnispartnern zählen unter anderem die Landeshauptstadt Kiel, der Kreis Rendsburg-Eckernförde, der Schleswig-Holsteinische Fußballverband sowie die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein.