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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© Rob / fotolia.de

Sommer im echten Norden

Datum 24.07.2018

Angesichts der Hitze in Norddeutschland erinnert das Gesundheitsministerium an Vorsichtsmaßnahmen.

Deutschland und Europa werden von einer Hitzewelle überrollt. Für die kommenden Tage sagt der Deutsche Wetterdienst regelmäßig Tageshöchsttemperaturen von mehr als 30 Grad voraus. Auch die Ostsee ist mittlerweile mehr als 20 Grad warm. Was sich für viele Menschen - insbesondere Badegäste - wie ein Traumsommer anhört, birgt jedoch auch mögliche Risiken.

Wasser, Schattenpausen, Sonnenschutz

Von möglichen Gesundheitsbeeinträchtigungen bei zu großer Hitze sind vor allem alte und gesundheitlich eingeschränkte Menschen und Kinder betroffen. Bei ihnen kann das aktuelle Wetter unter anderem zu Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen führen. Die Menschen sollten darauf achten, dass sie genügend trinken und sich nicht zu lange in der Sonne aufhalten. Strandbesucher und Personen, die insbesondere in der Mittagszeit im Freien arbeiten, sind außerdem durch die hohe UV-Strahlung gefährdet und deswegen einem langfristig höheren Hautkrebsrisiko ausgesetzt. Ein guter Sonnenschutz hilft dabei, dieses Risiko zu beschränken.

Badewasserqualität weiterhin gut

Auch bei den mittlerweile hohen Wassertemperaturen ist ein unbeschwertes Baden bei sehr guter Wasserqualität an den mehr als 300 Badestellen in Schleswig-Holstein möglich. Sie werden regelmäßig von den zuständigen Gesundheitsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte überwacht und beprobt. Über natürliche Risiken wie Zerkarien und Blaualgen, deren Auftreten in der Regel nicht vorhersehbar ist, informieren die Behörden vor Ort.

Baden im echten Norden

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In der mittlerweile sehr warmen Ostsee können zudem Bakterien der Gattung Vibrio Vulnificus ("Vibrionen") aktiv werden. Laut Landesmeldestelle am Institut für Infektionsmedizin in Schleswig-Holstein sind bislang jedoch keine gemeldeten Erkrankungen in Schleswig-Holstein in dem Zusammenhang bekannt. Trotzdem wird Menschen mit offenen Wunden, die immun geschwächt (z.B. durch HIV oder Diabetes) oder chronisch krank sind, vorsorglich empfohlen, auf das Bad in der warmen Ostsee zu verzichten.