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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© zwiebackesser / fotolia.de

Neue Pflegehilfeausbildung an 17 Klinikstandorten in Schleswig-Holstein! – Chance für Berufseinstieg und wichtiger Schritt gegen Fachkräftemangel

Datum 20.11.2019

KIEL. An 17 Klinikstandorten in Schleswig-Holstein soll 2020 die neue Pflegehilfeausbildung erfolgen. Die Beteiligtenrunde der Krankenhausplanung hat jetzt die entsprechende Basis geschaffen: In der Sitzung Anfang der Woche wurde die Aufnahme der 17 Ausbildungsstätten in den Krankenhausplan beschlossen. Das ist Grundlage für die Finanzierung der neuen Ausbildung durch die Krankenkassen. Die Krankenhäuser planen an den Standorten insgesamt rund 360 neue Ausbildungsplätze.

Insbesondere vor dem Hintergrund der bundesweiten Pflegepersonaluntergrenzen an Kliniken sei dies ein großer Schritt, für den sich viele Kliniken im Land eingesetzt hatten. Gesundheitsminister Heiner Garg betont: „In den Krankenhäusern werden Pflegekräfte dringend gebraucht. Mit dem Beschluss nutzt die Beteiligtenrunde jetzt kurzfristig die Möglichkeiten, die das Land durch die neue Ausbildung geschaffen hat. Die Planzahlen belegen deutlich, wie wichtig die Einführung eines Pflegehilfeberufes auch für Krankenhäuser ist. Zudem ermöglichen wir mit der neuen Pflegehilfeausbildung mehr Menschen den Einstieg in den Pflegeberuf und eröffnen neue berufliche Perspektiven.“

Der neue Ausbildungsberuf wird durch eine kürzlich von Minister Garg im Kabinett vorgestellte Landesverordnung ab 2020 ermöglicht. Damit wird eine zusätzliche Ausbildung an den Kliniken neben der bislang lediglich in der Altenpflege vorhandenen Pflegehilfeausbildung geschaffen. Die Krankenhäuser wollen im Laufe des Jahres 2020 die neue Ausbildung anbieten. Zentrale Aspekte der neuen Ausbildung:

  • Zugangsvoraussetzung: Erster allgemeinbildender Schulabschluss (ESA)
  • Ausbildungsdauer: 1 Jahr
  • Externenprüfung möglich
  • Ausbildung an Pflegeschulen, Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen
  • Durchlässigkeit zur 3-jährigen generalistischen Fachkräfteausbildung

In der Beteiligtenrunde zur Krankenhausplanung sind unter anderem Gesundheitsministerium, Krankenhausgesellschaft, Krankenkassen, Pflegekammer, Ärztekammer und Kommunen vertreten. Anlage: Liste der Staatlich anerkannten Schulen für Pflegeberufe in SH, die an Krankenhäusern angegliedert sind.

Liste der Staatlich anerkannten Schulen für Pflegeberufe in SH, die an Krankenhäusern angegliedert sind, wie sie von der Beteiligtenrunde in den Krankenhausplan aufgenommen wurden:

Flensburg

  • ÖBiZ Flensburg - Ökumenisches Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen gGmbH (Diako und Malteser KH)

Kiel

  • UKSH Akademie gGmbH - Pflegeschulen Campus Kiel
  • Bildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe am Städtischen Krankenhaus Kiel

Lübeck

  • Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Sana Kliniken Lübeck GmbH
  • UKSH Akademie gGmbH - Pflegeschulen Campus Lübeck

Neumünster Schule für Pflegeberufe am Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster

Ostholstein

  • Ausbildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen GmbH - Krankenpflegeschule der Sana Kliniken Eutin
  • Altenpflegeschule am AMEOS Institut Nord
  • Krankenpflegeschule am AMEOS Institut Nord

Dithmarschen Schule für Pflegeberufe am Westküstenklinikum Brunsbüttel und Heide gGmbH

Nordfriesland Bildungszentrum Nordfriesland für Berufe im Gesundheitswesen gGmbH (BiZ NF)

Steinburg Pflegeschule am Klinikum Itzehoe

Stormarn Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift

Rendsburg-Eckernförde Pflegeschule an der imland Klinik Rendsburg

Segeberg

  • Gesundheits- und Krankenpflegeschule der AK Segeberger Kliniken GmbH
  • Pflegeberufeschule am psychiatrischen Zentrum Rickling - Landesverein für Innere Mission Schleswig-Holstein (Pilotschule für Generalistik)

Pinneberg Bildungszentrum Regio Kliniken Elmshorn GmbH

Verantwortlich für diesen Pressetext: Christian Kohl | Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein | Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel | Telefon 0431 988-5317 | E-Mail: pressestelle@sozmi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/sozialministerium, www.facebook.com/Sozialministerium.SH oder www.twitter.com/sozmiSH

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