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Ministerpräsident Torsten Albig stellt neue Bildungsministerin vor - Umbildung der Ressorts: Wissenschaft künftig bei Ministerin Alheit

Staatskanzlei

Ministerpräsident Torsten Albig stellt neue Bildungsministerin vor - Umbildung der Ressorts: Wissenschaft künftig bei Ministerin Alheit

Datum 16.09.2014

KIEL. Neue schleswig-holsteinische Bildungsministerin ist Britta Ernst (SPD). Ministerpräsident Torsten Albig ernannte heute (16. September) in Kiel die 53-jährige Hamburgerin zur Ministerin für Schule und Berufsbildung. Sie tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Waltraud Wende an, die am vergangenen Freitag zurückgetreten war.

„Britta Ernst ist eine erfahrene Politikerin mit profunden Kenntnissen der Bildungspolitik und verfügt über eine eingehende Planungs- und Leitungserfahrung. Sie wird die erfolgreiche rot-grün-blaue Politik in dem Bereich fortsetzen. Bildungspolitik ist und bleibt zentraler Schwerpunkt dieser Landesregierung, politisch aber auch finanziell mit enormen Investitionen in die Unterrichtsversorgung. Wir wollen Schulen, die allen Kindern Chancengleichheit und die bestmögliche Unterrichtsqualität bieten. Ich freue mich sehr, dass ich dafür mit Britta Ernst eine kompetente und engagierte Mitstreiterin gewinnen konnte“, sagte Torsten Albig bei der Vorstellung des neuen Kabinettsmitglieds.

Die neue Ministerin kündigte an, sie werde die Schulen intensiv bei der Umsetzung der laufenden Reformen begleiten. „Ich werde in der Bildungspolitik die begonnene Arbeit auf der Grundlage des Koalitionsvertrages fortsetzen. Die Verbesserung der Unterrichtsversorgung und weitere Schritte bei der Inklusion stehen ganz oben auf der Tagesordnung“, so Britta Ernst.

Die 1961 in Hamburg geborene Britta Ernst ist Diplom-Volkswirtin und Diplom-Sozialwirtin und war lange Jahre in Verwaltung und Politik in Hamburg tätig, bevor sie zur SPD-Bundestagsfraktion wechselte. Ihr politischer Schwerpunkt liegt in der Bildungspolitik.

Umbildung der Ressorts

Im Zuge des Wechsels an der Spitze des Bildungsministeriums wird es gleichzeitig eine Umorganisation innerhalb der Landesregierung geben. „Die Landesregierung hat einen ‚Corporate Governance Kodex‘ beschlossen, der Regeln für Führung, Überwachung und Transparenz von öffentlichen Unternehmen festlegt. Dabei sollen auch Interessenkonflikte durch Verwandtschaftsverhältnisse zwischen Geschäftsleitungen öffentlicher Unternehmen und deren Kontrolleuren ausgeschlossen werden. Da die neue Ministerin mit dem Vorstandsvorsitzenden des UKSH verschwägert ist, wird die Zuständigkeit für den Wissenschaftsbereich nicht in ihrem Ressort liegen. Künftig wird Kristin Alheit als Ministerin für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung der Hochschulpolitik in Schleswig-Holstein vorstehen. Unterstützt wird sie dabei von Staatssekretär Rolf Fischer“, erklärte der Ministerpräsident. Die Zuständigkeit für die berufliche Bildung werde vom Wirtschaftsministerium ins Ministerium für Schule und Berufsbildung verlagert.

Der in der heutigen Kabinettssitzung beschlossene umfangreiche „Corporate Governance Kodex – Schleswig-Holstein“ sieht vor: „Mitglied des Überwachungsorgans soll nicht sein, wer in einer geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zu dem Unternehmen oder dessen Geschäftsleitung steht, die einen wesentlichen und nicht nur vorübergehenden Interessenkonflikt begründet.“

Verantwortlich für diesen Pressetext: Carsten Maltzan, Lars Erik Bethge, Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel | Tel. 0431 988-1704 | Fax 0431 988-1977 | E-Mail: landesregierung@schleswig-holstein.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de | Die Staatskanzlei im Internet: www.schleswig-holstein.de/stk

Medieninformation vom 16.09.2014 (PDF 177KB, Datei ist nicht barrierefrei)