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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Dreispurig unterwegs

Datum 12.10.2021

Ein Plus für die Verkehrssicherheit: Nach dem Ausbau zwischen Wilster und Itzehoe ist die B 5 nun dreistreifig befahrbar.

An der Westküste kommen Autofahrer:innen auf der B 5 nun besser und vor allem sicherer voran: Der Ausbau der neun Kilometer langen Strecke zwischen Wilster und Itzehoe auf drei Fahrstreifen ist abgeschlossen. "Das ist eine lang ersehnte, gute Nachricht für die Menschen an der Westküste und bedeutet vor allem ein großes Plus an Verkehrssicherheit auf dieser Achse", sagte Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz in Wilster bei der gemeinsamen Freigabe der Strecke mit Torsten Conradt, Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH).

Ausbau unter besonderen Bedingungen

"Für den Straßenbau war es hier eine Herausforderung", sagte LBV.SH-Chef Conradt. Der Marsch-Untergrund in Dithmarschen sei wenig tragfähig. Um zu verhindern, dass die Straße auf dem weichen Boden absackt, musste der Grund vorab durch sogenannte Vorbelastungen stabilisiert werden.

Unfallträchtiger Bereich

Der Ausbaubedarf dieses Abschnitts war groß, da längere Abschnitte mit Geschwindigkeitsbeschränkungen, Überholverboten sowie langgezogenen, schlecht überschaubaren Kurvenverläufen immer wieder zu gefährlichen Unfällen führten. Zudem hatte die Verkehrsmenge zugenommen. Im Zuge des Ausbaus wurde auch die Brücke "Große Feldwettern" bei Wilster-Honigfleth komplett ersetzt, da die alte für den neuen Straßenquerschnitt zu schmal war und nicht verbreitert werden konnte.

Bund finanziert

Der Bund hat den 2016 gestarteten Ausbau dieses Teilstücks der B 5 mit gut 38 Millionen Euro vollständig finanziert. "Damit stärkt der Bund auch den maritimen Wirtschaftsstandort Brunsbüttel", betonte Buchholz. Darüber hinaus sei der Ausbau auch ein wichtiges Signal für die Wirtschaft und den Tourismus in der Region, sagte er weiter.

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