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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Gesundheitstechnologie aus dem Meer

Datum 15.09.2021

Ein innovatives Kieler Projekt will mithilfe der Meeresforschung chronische Krankheiten bekämpfen – mit bis zu 15 Millionen Euro unterstützt vom Bund.

Die große Vielfalt an Wissen aus der Meeresforschung setzt ein Kieler Wissenschaftsprojekt systematisch für die Entwicklung innovativer Gesundheitstechnologien ein. "BlueHealthTech" will Erkenntnisse aus der Meeresforschung auf Medizin und Gesundheitswirtschaft übertragen und dadurch ermöglichen, chronische Erkrankungen wie Diabetes, Gefäßverkalkungen oder Alzheimer frühzeitig zu erkennen und behandeln. Nun wurde das Projekt als eines von bundesweit 22 Vorhaben im Rahmen des Förderprogramms "WIR!" (Wandel durch Innovation in der Region) ausgewählt und wird für die kommenden sechs Jahre mit bis zu 15 Millionen Euro gefördert.

Gewinn für den Forschungsstandort Schleswig-Holstein

"Ich freue mich, dass Ihr Projekt nun auch mit Hilfe des Bundes weiterwachsen und neue Technologien vorantreiben kann", sagte Wirtschafts- und Technologieminister Dr. Bernd Buchholz und gratulierte den rund 50 Forscher:innen. "Davon wird der gesamte Forschungsstandort Schleswig-Holstein profitieren." Mit im Projektteam sind das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, die Medizintechnik-Firma Stryker Trauma GmbH, die Kieler Christian-Albrechts-Universität und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Buchholz betonte, dass das Forschungsfeld auch wirtschaftlich enormes Potenzial habe.

Marine Wirkstoffe erforschen

Mit der finanziellen Unterstützung vom Bundesforschungsministerium wollen die Wissenschaftler:innen in zwei jeweils dreijährigen Phasen verschiedene Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus der Region Kiel mit den dort ansässigen Forschungseinrichtungen und Firmen der Gesundheitswirtschaft anstoßen. Dabei sollen neben innovativen Diagnoseverfahren auch aus Algen gewonnene medizinische Wirkstoffe im Fokus der Forschung stehen.

Zwei mal drei Forschungsjahre

Das Gesamt-Projekt "BlueHealthTech" soll in einer ersten dreijährigen Phase mit bis zu acht Millionen Euro und nach einer erfolgreichen Zwischenevaluation noch weitere drei Jahre mit sieben Millionen Euro gefördert werden.

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