Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Zielgerichtet durch die Krise

Datum 06.09.2021

Mit fast zwei Milliarden Euro hat die IB.SH die Unternehmen während der Corona-Pandemie unterstützt. Nun scheint sich die Lage zu entspannen.

Geschlossene Läden, leere Restaurants, verwaiste Kinos – für zahlreiche Unternehmen in Schleswig-Holstein stellt die Corona-Pandemie eine enorme Herausforderung dar. Seit Ausbruch der Pandemie hat das Land deshalb gemeinsam mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) und weiteren Förderinstituten nahezu zwei Milliarden Euro an Corona-Hilfen zur Verfügung gestellt. Das geht aus der Halbjahresbilanz 2021 hervor, die Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz gemeinsam mit dem Vorsitzenden der IB.SH, Erk Westermann-Lammers vorgestellt hat.

Wirkungsvolle Hilfen

Die gesamten Corona-Hilfsprogramme addierten sich auf rund 958 Millionen Euro. Allein die Überbrückungshilfe III umfasste dabei mehr als 442 Millionen Euro. Hinzu kamen die Dezemberhilfe mit mehr als 207 Millionen Euro sowie die Novemberhilfe mit gut 152 Millionen Euro. Weitere Mittel flossen insbesondere über KfW-Kreditprogramme, Neustarthilfe und Überbrückungshilfe II sowie sieben weiteren Corona-Hilfsprogrammen.

Mit Zuversicht in die Zukunft

Minister Buchholz dankte dem Team der IB.SH für dessen "unermüdlichen" Einsatz. "Wir wollen Unternehmen in Schleswig-Holstein zielgerichtet und wirkungsvoll durch die Krise helfen. Dafür haben wir seit Ausbruch der Pandemie viel getan und wir bleiben dran. Wenn sich jetzt erste Anzeichen zeigen, dass sich die wirtschaftliche Lage entspannt, dann kann uns das wirklich Mut machen", sagte er. Er machte aber auch deutlich, dass die Hilfen des Staates endlich seien und nicht dazu führen dürften, bereits vor der Pandemie angeschlagene Betriebe künstlich am Leben zu halten. "Klar ist aber, dass wir Firmen, die unverschuldet in Not geraten sind und geraten, nicht im Regen stehen lassen", betonte er.

Vielfarbiges Tortendiagramm: Prozentuale Angaben für verschiedene Bereiche und Branchen Grafik zur PK Förderbilanz 1. Halbjahr 2021 (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Das Gastgewerbe hat mit Abstand am meisten die Corona-Förderprogramme in Anspruch nehmen müssen. © IB.SH

Förderprogramme bieten gute Basis

Auch Westermann-Lammers bestätigte die besonderen Herausforderungen durch Corona. Mit dem Blick nach vorn sagte: "An der Nachfrage nach den originären Förderprogrammen unseres Hauses ist zu merken, dass diese gerade jetzt eine gute Basis für die Entwicklung nach der Pandemie schaffen."

Über 2,5 Millionen Euro Volumen

Das Fördervolumen der IB.SH lag zur Jahreshälfte bei mehr als 2,5 Milliarden Euro. Dabei machte das ursprüngliche Geschäft 1,6 Milliarden Euro aus (Vorjahr: 1,3 Milliarden Euro). Davon entfielen rund 116 Millionen Euro auf die Arbeitsmarkt- und Strukturförderung. Weitere 441 Millionen Euro flossen in die Förderung von Kommunalkunden, z.B. in den Breitbandausbau oder die Wasserwirtschaft, 515 Millionen Euro standen unter anderem für den Mietwohnungsbau, die Soziale Wohnraumförderung oder Wohneigentum bereit. Zudem stellte die IB.SH dem Mittelstand gut 229 Millionen Euro durch verschiedene Kredit- und Darlehensformen zur Verfügung.

Teilen: