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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Sicher unterwegs auf der B 404

Datum 09.07.2021

Bald kann der Ausbau des letzten B-404-Abschnitts zwischen Bargteheide und Todendorf starten. Das Land hat den Planfeststellungsbeschluss erlassen.

Mit dem Bau von Überholstreifen soll die B 404 zwischen der A 1 und der A 24 künftig sicherer werden. Das Land hat jetzt den Planfeststellungsbeschluss für den letzten noch fertigzustellenden Abschnitt zwischen den Anschluss-Stellen Bargteheide und Todendorf/Sprenge erlassen. „Damit bringen wir ein Projekt auf die Zielgerade, das nicht nur zu einer Verbesserung des Verkehrsflusses beiträgt, sondern vor allem zu mehr Sicherheit auf der vielbefahrenen Straße“, erklärte Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs.

Erster Schritt hin zur Autobahn

Langfristig sei geplant, die Strecke zur Autobahn auszubauen, sagte der Staatssekretär. Dies sei bereits im aktuellen Bundesverkehrswegeplan vorgemerkt. Die sogenannte 2+1-Verkehrsführung werde als Übergangslösung vorgezogen, um schon jetzt für mehr Sicherheit zu sorgen. Dabei gebe es wechselseitig in beide Fahrtrichtungen Überholstreifen. Durch den hohen LKW-Anteil werde auf dem Streckenabschnitt häufig überholt – auch in Kolonnen. "Die 2+1-Lösung schafft hier mit geringem Kostenaufwand und ohne relevante Eingriffe in Natur und Landschaft Abhilfe“, betonte der Staatssekretär.

Drei Abschnitte schon fertiggestellt

Mit diesem Bauabschnitt "Eins" steht jetzt der letzte von insgesamt vier vor der Realisierung. Die Abschnitte zwei bis vier wurden in den vergangenen Jahren fertiggestellt. Für die rund 4,2 Kilometer Länge des geplanten Abschnitts rechnet das Land mit Baukosten in Höhe von rund 12,5 Millionen Euro. „Sobald der Beschluss rechtskräftig ist, wird das Land die erforderlichen Finanzmittel beim Bund anmelden und sich für eine rasche Umsetzung des Bauprojektes einsetzen“, sagte Rohlfs.  

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