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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Auf der grünen Insel

Datum 29.06.2021

Auf einer zweitägigen Rundreise auf Föhr hat Staatssekretär Rohlfs Betriebe der Initiative FÖHRgreen besucht.

Aufwändige Hygienekonzepte und monatelange Beherbergungsverbote – auch auf Föhr hat die Pandemie mit ihren Folgen den Tourismusakteuren viel abverlangt. Die Buchungslage für den Sommer sieht aber inzwischen sehr gut aus, da die Ansteckungszahlen und die Beschränkungen sinken. Auf einer zweitägigen Rundtour verschaffte sich Tourismus-Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs vor Ort nun selbst ein Bild der aktuellen Situation.

Nachhaltigkeit als Markenkern

Nach einem Treffen mit Uli Hess, Bürgermeister von Wyk auf Föhr, besuchte der Staatssekretär per Fahrrad auf der ganzen Insel Partnerbetriebe der Initiative "FÖHRgreen". Der Zusammenschluss regionaler Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, Umwelt und Natur zu schützen, gleichzeitig die regionale Wirtschaftskraft zu stärken, Arbeitsplätze für Einheimische zu schaffen sowie die lebendige Inselkultur zu erhalten. Die Tour startete an der ersten und einzigen Whisky-Destillerie der Insel in Dunsum und führte weiter über das Oldsumer Café "Im Apfelgarten" und den Borgsumer Landbäcker zum Hofladen Föhrer Inselkäse.

FÖHRgreen?

Die Menschen auf Föhr legen auch heute noch großen Wert auf Pflege und Erhaltung ihrer friesischen Sprache. Rund 3.000 Insulaner:innen sprechen "Fering", das Föhrer Friesisch. Das "green" in FÖHRgreen steht für das friesische "grün" und wird (im Gegensatz zum englischen "green") auch mit langem "e" gesprochen [ɡre​ːn].

Gastronomie sucht Fachkräfte

Vor Ort sprach Rohlfs mit den Betreiber:innen über die Auswirkungen der Corona-Pandemie –  auch in Hinblick auf den Personalbedarf: „Fachkräfte fehlen ohnehin oft in der Gastronomie", sagte Rohlfs. Die pandemiebedingte Schließung der Betriebe habe den Trend verstärkt, viele hätten sich in anderen Branchen neue Jobs gesucht. "Und die Insellage verstärkt das Problem."

Radweg sanieren

Bei seiner Fahrradtour bekam Rohlfs auch ein Bild vom Zustand der Radinfrastruktur. „An einigen Stellen gibt es hier auf jeden Fall Sanierungsbedarf. Sicher ist, dass bei der Sanierung der L214 zwischen Nieblum und Wyk auf Föhr samt Ortsdurchfahrt Nieblum der Radweg gleich mitgemacht wird.

Wirtschaft und Tourismus

Am zweiten Tag besuchte Rohlfs die Glasfaserbaustelle in Utersum und traf sich mit mehreren touristischen und wirtschaftlichen Akteuren, darunter Vertreter:innen von Vermietungsagenturen und Unternehmer-, Handels- und Gewerbevereinen. Zum Abschluss stand die Alte Mole im Wyker Hafen auf dem Programm: Das Land hatte den Neubau mit rund sechs Millionen Euro gefördert.

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