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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Bessere Anbindung für Nordfriesland

Datum 07.06.2021

Der Ausbau der B5 schreitet voran: Die Arbeiten auf dem Abschnitt zwischen Tönning und Rothenspieker sind gestartet.

Sieben Monate nach dem ersten Spatenstich geht der Ausbau der B 5 weiter – mit dem ersten Bauabschnitt zwischen Tönning und Rothenspieker. Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz, der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann und LBV.SH-Direktor Torsten Conradt gaben jetzt gemeinsam den Startschuss. Für Buchholz ist damit eine wichtige Etappe erreicht: "Die Menschen und die Unternehmen an der Westküste warten schon viel zu lange auf die versprochene moderne und sichere Nord-Süd-Verbindung von Schleswig-Holstein und Dänemark."

Investition in mehr Verkehrssicherheit

Der Ausbau der B 5 dient nicht nur einer besseren Anbindung der Region. Sie ist auch eine Investition in mehr Verkehrssicherheit. Auf 5,7 Kilometern wird ein dritter Fahrstreifen gebaut, der wechselseitige Überholmöglichkeiten schafft und damit waghalsige Überholmanöver verhindern soll. Buchholz betonte, dass auch die Verlagerung des landwirtschaftlichen Verkehrs auf das nachgeordnete Straßennetz zu mehr Sicherheit beitrage. Der Ausbau wird komplett vom Bund finanziert, die Kosten belaufen sich auf 42 Millionen Euro. 

Karte mit Straßennetz Ausbauplan B5 (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Der Ausbau der B 5 erfolgt in fünf Abschnitten. Für zwei Abschnitte liegt Baurecht vor (Stand Juni 2021). © Verkehrsministerium

Leistungsfähige Anbindung

In den nächsten Monaten wird zunächst die Trassenanbindung gebaut, der eigentliche dreistreifige Ausbau beginnt Mitte kommenden Jahres. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2025 geplant. Auch auf den anderen drei Bauabschnitten laufen die Planungen auf Hochtouren.

Für den Minister ist der Spatenstich eine wichtige Weichenstellung für die ganze Region: "Damit wird die Anbindung des nordfriesischen Raumes vor allem an die Metropolregion Hamburg erheblich verbessert – und das ist dringend nötig."  Auch Ferlemann betonte die Bedeutung des Ausbaus der B 5 als eine weitere, leistungsfähige Nord-Süd-Magistrale in und für Schleswig-Holstein.

Langer Planungsvorlauf

Im Vorfeld gab es langwierige rechtliche Auseinandersetzungen: Schon vor zwei Jahren lag der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt vor. Von den daraufhin eingereichten Klagen wurde eine durch einen Vergleich beendet und die restlichen drei vom Oberverwaltungsgericht Schleswig am 1.12.2020 abgewiesen.

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