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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Angespannte Lage, gute Prognose

Datum 29.04.2021

Die Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt fällt schwächer aus als in den letzten Jahren, doch die Zeichen stehen auf Hoffnung.

Die regionale Arbeitsmarktprognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stimmt optimistisch. Das Institut erwartet einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um sechs Prozent, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung soll um 1,3 Prozent ansteigen. "Die guten Arbeitsmarkt- und Konjunkturprognosen zeigen mir, dass wir voraussichtlich in diesem Jahr den Restart-Knopf drücken können“, betonte Arbeits- und Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz. Es sei aber noch ein langer Weg zurück zur positiven Entwicklung des schleswig-holsteinischen Arbeitsmarktes von 2019. 

Schwächere Frühjahrsbelebung

Die Zahl der Arbeitslosen ist zwar saisontypisch im April um 2,2 Prozent (-2.112) im Vergleich zum Vormonat auf 95.571 zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist jedoch ein Anstieg um 3,7 Prozent (+3.383) zu verzeichnen. Die Frühjahrbelebung fällt also deutlich schwächer aus. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,1 Prozent. Besonders bei den Langzeitarbeitslosen (+37,5 Prozent oder +9.781), den Arbeitslosen über 50 Jahren (+9,5 Prozent oder +2.902) und den arbeitslosen Ausländern (+7,3 Prozent oder +1.569) erhöhte sich die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Fachkräfte halten

Die zentralen Herausforderungen für Buchholz: Arbeitslosigkeit abbauen, Fachkräfte sichern und die künftige Arbeitswelt aktiv gestalten. Das Land nutzt dafür die gut 14 Millionen Euro REACT-Mittel aus dem Wiederaufbauplan der EU für neue Förderaktionen im bestehenden Landesprogramm Arbeit (2014-2020). Außerdem starten jetzt die ersten Aktionen des neuen Landesarbeitsmarktprogramms 2021 bis 2027. Seit gestern können Förderanträge zur Einrichtung eines Fachkräfteservice gestellt werden. "Mit dem Projekt der Fachkräfteinitiative Schleswig-Holstein (FI.SH) soll ab August eine zentrale, landesweit tätige Anlaufstelle zu allen Belangen der Fachkräftesicherung und -gewinnung ihre Arbeit aufnehmen“, sagte der Minister. "Wir schaffen damit die nötigen Synergien in diesem Bereich, um unsere Unternehmen zielgerichtet zu unterstützen.

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