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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Sicher einkaufen

Datum 22.04.2021

Auf Basis des neuen Infektionsschutzgesetzes des Bundes gelten auch in Schleswig-Holstein ab Samstag neue Regelungen im Einzelhandel.

Die Landesregierung zieht ab Samstag die Grenzen für den Einzelhandel neu. Dies geschieht vor dem Hintergrund des neuen Bundesinfektionsschutzgesetzes auf Basis der Erkenntnisse des Robert-Koch-Instituts (RKI) sowie der landeseigenen Experten-Kommission. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz sagte, die Öffnung des Einzelhandels werde auch bei Inzidenzen oberhalb von 100 möglich sein. Erst wenn die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage lang konstant über 150 liege – also bei mehr als 150 Neu-Infektionen binnen einer Woche – müsse der Einzelhandel in den betroffenen Kreisen geschlossen werden. Geschäfte des sogenannten "täglichen Bedarfs", wie der Lebensmittel-Einzelhandel, bleiben unter Auflagen weiterhin geöffnet.

Bisherige Regelung

Bislang öffnet bei einer Inzidenz von unter 50 der Einzelhandel mit Quadratmetervorgaben für die Kundenanzahl. Bei Inzidenzen zwischen 50 und 100 kann ein Ladengeschäft nach vorheriger Anmeldung, auch per Zuruf, und mit Erhebung der Kontaktdaten öffnen. Bei Infektionszahlen ab 100 können Waren nur online oder telefonisch geordert (click & collect) werden.

Änderungen ab Samstag

Ab Samstag entfällt in Regionen mit Inzidenzen unterhalb von 100 die Anmeldepflicht. In vielen Geschäften müssen weiterhin nur die Kontaktdaten erhoben werden.

Ab einem Inzidenzwert ab 100 und bis 150 gilt auch in Schleswig-Holstein das Prinzip "Click, Meet & Test". Das bedeutet: Während unterhalb einer Inzidenz von 100 eine einfache Aufnahme der Kontaktdaten im Geschäft genügt, ist oberhalb von 100 neben Anmeldung und Kontaktdatenerhebung auch eine Bescheinigung über einen negativen Corona-Test erforderlich. Dieser darf nicht älter als 24 Stunden sein. Zudem müssen Ladeninhaber:innen oberhalb eines Werts von 100 sicherstellen, dass pro Kunde 40 statt bislang 10 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung stehen.

Läden des täglichen Bedarfs

Für Geschäfte des täglichen Bedarfs gelten weiterhin erleichterte Regelungen. Darüber hinaus lässt das Bundesgesetz generell auch zu, dass weiterhin vorbestellte Ware abgeholt werden kann. "Angesichts unserer nach wie vor vergleichsweise niedrigen Infektionszahlen im Land", sagte Buchholz, "dürfte sich damit in unserem Einzelhandel in der Praxis so gut wie nichts ändern."

Die Regeln im Überblick

Regeln EInzelhandel im Überblick Grafik Einzelhandel (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Die Regeln im Einzelhandel im Überblick. ©Wirtschaftsministerium

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