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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Masken made in Schleswig-Holstein

Datum 08.01.2021

Qualitätsmasken werden viele gebraucht. Deshalb fördert das Land die Produktion von persönlicher Schutzausrüstung mit 1,3 Millionen Euro.

Die Nachfrage nach persönlicher Schutzausrüstung ist groß – und das wird vermutlich auch noch länger so bleiben. Um langfristig den Bedarf decken zu können, sind zwei Unternehmen aus Schleswig-Holstein in die Produktion eingestiegen und bekommen dafür Unterstützung vom Land. "Damit fördern wir die Etablierung einer regionalen Fertigung, die dazu beiträgt, die Versorgung innerhalb Deutschlands sicherzustellen. Und wir erschließen zugleich neue Wirtschaftsbereiche“, betonte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz.

Neuer Geschäftsbereich

Der Paul Albrechts Verlag GmbH (PAV) in Lütjensee hat im Sommer mit der Serienfertigung von Masken begonnen. Zwei Maschinen laufen schon, weitere sollen folgen. Für den Kauf der neuen Anlagen erhält das Unternehmen nun rund 950.000 Euro aus dem Landesprogramm Wirtschaft. PAV-Geschäftsführerin Isabel Höftmann-Toebe freute sich über die Förderung: "Das primäre Ziel ist, einen weiteren Geschäftsbereich zu etablieren, um die steigende Nachfrage auch zukünftig zu bedienen.“ Dabei sollen sowohl der öffentliche Sektor als auch der freie Markt mit medizinischen OP-Masken beliefert werden. Auch eine kurzfristige Umstellung beispielsweise auf Spezialgrößen oder Kindermasken sei laut der Geschäftsführerin kein Problem.

Produktionsstart im Eiltempo

Auch bei der Qualitäts-Masken Hamburg GmbH wurde in Windeseile die Produktion von Masken gestartet, nachdem die Nachfrage durch die Corona-Pandemie stark gestiegen war. Das Unternehmen wird mir rund 364.000 Euro vom Land unterstützt. "Wir haben die Produktion im August 2020 gestartet, dank der Förderung haben wir den Vollbetrieb bis Jahresende 2020 aufnehmen können“, sagte QMH-Geschäftsführer Thorsten Höppner. Das geplante Maskenproduktionsvolumen beträgt neun Millionen OP-Masken pro Monat. "In Krisenzeiten kann die Produktionskapazität aber um bis zu 30 Prozent erhöht werden“, erklärt Höppner weiter. Im zweiten Quartal 2021 starte dann auch die Produktion von FFP2-Masken.

Neue Arbeitsplätze

Der Produktionsaufbau ist bei QMH mit rund 20 neuen Arbeitsplätzen verbunden, darüber hinaus soll ein Ausbildungsplatz entstehen. PAV schafft 24 neue Stellen. Das freute Buchholz besonders: "Damit werden die Produktionsstandorte in Lütjensee und Norderstedt weiter gestärkt und neue Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnet. Durch die Erweiterung der Produktpalette stellen sich die Unternehmen für die Zukunft nachhaltig wettbewerbsfähig auf, um auch international konkurrieren zu können.

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