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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Sanierte Tangente

Datum 06.12.2020

Ein "Zwölf-Millionen-Nikolausgeschenk": Ab sofort kann der Verkehr auf der sanierten B 205 wieder fließen.

Diese Nachricht dürfte die Pendlerinnen und Pendler zwischen dem Kreis Segeberg und Neumünster freuen: Es herrscht wieder freie Fahrt auf der Bundesstraße 205. Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und Torsten Conradt, Chef des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV.SH) gaben die Strecke frei. "Die zwölf Millionen Euro sind bestens investiert in diese wichtige Verkehrsachse“, freute sich Buchholz.

Wichtige Alternative

Die B 205 ist eine wichtige Querverbindung zwischen den östlichen Landesteilen und der A 7. Gerade als Alternativstrecke bei Sperrungen auf der A 7 spiele sie eine große Rolle für den Verkehrsfluss in Schleswig-Holstein, betonte Buchholz. Conradt ergänzte: "Wir sind kein urbaner Raum mit U- und S-Bahnen – die allermeisten Menschen in Schleswig-Holstein sind zu ihrer Versorgung auf sichere Straßen und Wege angewiesen. Unabhängig davon, ob sie nun per Bus, E-Bike, Fahrrad oder mit dem eigenen Auto unterwegs sind.

Umfangreiche Arbeiten

Seit Juni 2020 sanierte der LBV.SH die B 205 auf knapp 20 Kilometern. Dabei wurden auch die zwölf Auf- und Abfahrten der vier Anschlussstellen vollständig erneuert. Das Sanierungsprojekt wurde in drei wesentliche Bauabschnitte unterteilt inklusive der Instandsetzung der Brücke über die Rotmühlenau.

Projekt mit speziellen Hindernissen

Die letzte Sanierung der Strecke liegt zwanzig Jahre zurück. Daher war schon vorher klar, dass die neue mit viel Aufwand verbunden sein würde. Was erst später zutage trat: Die alten Teerschichten waren mit stark krebserregenden Stoffen belastet. Sie mussten zunächst aufwendig ausgebaut und zu einer thermischen Verwertung extra nach Hamburg gebracht werden, bevor es weitergehen konnte. Das bedeutete Zeitverzögerung und Kostenerhöhung. "Der LBV.SH und die Baufirma mussten also nicht nur eine jahrzehntelang kaputtgesparte Straße wieder in Ordnung bringen und häufig umdisponieren, sondern sogar alte Giftstoffe entnehmen und entsorgen“, unterstrich Buchholz.

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