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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Arbeit weiter fördern

Datum 05.11.2020

Auf der Jahrestagung des Europäischen Sozialfonds hat Staatssekretär Rohlfs die Schwerpunkte für die nächste Förderperiode vorgestellt.

Überschattet von der Corona-Pandemie gingen in den letzten Monaten die Planungen für das Arbeitsmarktprogramm des Landes der neuen EU-Förderperiode ab 2021 weiter. Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs stellte den aktuellen Stand auf der Jahrestagung des Europäischen Sozialfonds (ESF) vor. Schwerpunkte des neuen Programms seien Beschäftigung, Bildung und soziale Integration: "Wir wollen weiterhin Menschen unterstützen, die es besonders schwer haben ihren Weg in den Arbeitsmarkt zu finden.“ Voraussichtlich Mitte 2021 können die Förderungen starten.

Den Weg ebnen

Ein Augenmerk wird auf der Integration von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund liegen. "Menschen in Arbeit zu bringen ist immer noch der beste Weg, um Armut zu bekämpfen“, sagte Rohlfs. Weiterhin werde mit dem neuen Programm der Übergang von der Schule in den Beruf und die Weiterbildung junger Menschen unterstützt sowie die berufliche Ausbildung gestärkt. 

Fachkräfte finden und halten

Eine große Herausforderung bleibe es, den Fachkräftebedarf zu sichern. Dazu müsse auch das Arbeitskräftepotenzial besser ausgeschöpft werden, insbesondere bei Frauen. "Wir wollen aber auch die Weiterbildung von Beschäftigten, Selbstständigen und Freiberuflern unterstützen und fördern. Gerade jetzt, inmitten der Pandemie, wird einmal mehr deutlich, dass sich unsere Arbeitswelt in einem ständigen Wandel befindet, der Weiterbildungen und Qualifizierungen notwendig macht“, erläuterte Rohlfs.

Auswirkungen der Pandemie

Die Auswirkungen der letzten Monate auf den Arbeitsmarkt sind deutlich: 20.000 der insgesamt 96.700 gemeldeten Arbeitslosen im Juni 2020 seien auf Pandemie-Effekte zurückzuführen, sagte Dr. Volker Kotte vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Im Oktober seien es noch 16.300 Personen von 92.200 gemeldeten Arbeitslosen gewesen. "Insgesamt wirkt die Krise wie ein Brennglas, das bereits bestehende Herausforderungen verschärft und hervorhebt“, betonte Kotte.

Engagierte Arbeit

Rohlfs dankte ausdrücklich den Trägern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Projekte des Landesprogramms Arbeit für ihren Einsatz: "Ich finde es beeindruckend, wie ideenreich, engagiert und flexibel Sie auf die Herausforderungen dieser Zeit reagiert und unter diesen schwierigen Bedingungen die Arbeit fortgesetzt haben.

Weitere Informationen gibt es hier: Neue ESF-Förderperiode 2021-2027

Die gestreamte Veranstaltung zum Nachschauen finden Sie auf hier:
https://youtu.be/f83iYKoz9gk

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