Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Überbrückungshilfe läuft weiter

Datum 29.09.2020

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, die Antragsfrist für die sogenannte Überbrückungshilfe bis zum 9. Oktober zu verlängern.

Unternehmen, die für die zurückliegenden Monate Juni bis August noch Überbrückungshilfen erhalten wollen, können bis einschließlich 9. Oktober einen Antrag stellen. Darauf haben sich nun Bund und Länder verständigt. Ursprünglich sollte die Antragsfrist für diese erste Unterstützungsphase am 30. September enden. Die zweite Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Monate September bis Dezember 2020. Anträge hierfür können voraussichtlich ab Mitte Oktober über Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschafts- oder Buchprüfer gestellt werden.

Fördermöglichkeiten nutzen

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz appellierte an die von der Corona-Krise besonders hart getroffenen Betriebsinhaberinnen und -inhaber, von dieser Zuschuss-Möglichkeit Gebrauch zu machen. Anders als in der ersten Phase habe der Bund die Förder-Bedingungen auf Druck der Länder deutlich gelockert. So könnten jetzt vor allem kleine Unternehmen mit bis zu fünf oder zehn Beschäftigten stärker profitieren, weil die bisherige Deckelung auf monatlich 3.000 oder 5.000 Euro Zuschuss entfalle. Somit könnten auch diese Firmen künftig einen Zuschuss von bis zu 50.000 Euro pro Monat erhalten, erklärte der Minister.

Härtefall-Fonds wird aufgestockt

Zugleich erinnerte Buchholz daran, dass das Land seine Förderinstrumente noch einmal deutlich aufgestockt habe. So sei beispielsweise der Härtefall-Fonds um 15 Millionen Euro aufgestockt worden. Aus dem Fonds können Unternehmen mehrjährige tilgungs- und zinslose Darlehen aufnehmen, um die Einbußen durch Corona zu bewältigen. Auch das sogenannte Beteiligungskapital sei nochmals um fünf Millionen Euro auf 20 Millionen Euro gestiegen. Allerdings riet Buchholz den Betrieben im Land ebenfalls, sich rechtzeitig darauf einzustellen, dass die Zuschüsse absehbar zum Jahresende auslaufen. Bislang wurden aus den Landesförderungen – inklusive des mit 180 Millionen Euro ausgestatteten Mittelstands-Sicherungsfonds – rund 185 Millionen Euro in Anspruch genommen. 

Teilen: