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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Grünes Licht für Härtefall-Fonds

Datum 01.07.2020

Viele Unternehmen sind durch die Corona-Auswirkungen nach wie vor in ihrer Existenz bedroht. Das Land erweitert nun die finanzielle Unterstützung.

Nachdem die Antragsfrist für die Soforthilfe-Programme Ende Mai ausgelaufen war, hat das Landeskabinett nun grünes Licht für einen 80-Millionen-Härtefall-Fonds gegeben, der sich aus Darlehens- und Beteiligungskapital zusammensetzt. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz informierte gemeinsam mit dem Präsidenten des Steuerberaterverbandes, Lars-Michael Lanbin, und dem Kammerpräsidenten der Steuerberater, Boris Kurczinski, über die kommenden neuen Finanzhilfen.

Auffangnetz für Betriebe

"Mit dem Härtefall-Fonds sind wir in der Lage vor allem solche Betriebe aufzufangen, die nicht oder nicht ausreichend von den geplanten Überbrückungshilfen des Bundes profitieren können", sagte Buchholz bei der Pressekonferenz in Kiel.

Der Härtefall-Fonds sehe deshalb zum einen 15 Millionen Euro für ein Beteiligungsprogramm und 65 Millionen Euro für Darlehen vor. "Damit können für einzelne Betriebe unter bestimmten Voraussetzungen Darlehen oder Beteiligungen zwischen 100.000 und 750.000 Euro bereitgestellt werden", erläuterte Buchholz. Der Nachweis müsse durch eine entsprechende Bestätigung von Hausbank, Steuerberater, Unternehmensberater oder Wirtschaftsprüfer erbracht werden.

O-Ton

Im Gespräch mit Journalisten sagte Wirtschaftsminister Buchholz:

Überbrückungshilfe in Arbeit

Unterdessen laufen die Vorbereitungen für die Abwicklung des 25 Milliarden Euro umfassenden Überbrückungshilfe-Programms des Bundes in sämtlichen Ländern auf Hochtouren. "Wir gehen davon aus, dass ab Mitte Juli alle technischen Voraussetzungen geschaffen sind, dass Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer für ihre Mandanten elektronisch Anträge stellen können", sagte Buchholz.

Unabdingbar: Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer

Sowohl der Minister als auch Lanbin und Kurczinski betonten, wie wichtig es sei, sich frühzeitig mit den Überbrückungshilfen des Bundes auseinanderzusetzen: Denn anders als bei den bisherigen Soforthilfen könnten die Betriebe und Unternehmen nicht selbst die Anträge stellen, sondern ausschließlich Steuerberater, Wirtschafts- oder Buchprüfer.

"Über alle Fragen werden Bund und Länder in Kürze öffentlich informieren – wichtigste Ansprechpartner aber sind und bleiben diese drei Berufsgruppen", sagte Buchholz.

Zur Pressemitteilung

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