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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Pendlerstrecke wieder frei

Datum 08.05.2020

Nach fast fünf Jahren Dauerbaustelle kann nun der Verkehr auf der sanierten B 76 bei Kiel wieder fließen.

Für Tausende von Pendlerinnen und Pendler war es lange Zeit ein Nadelöhr, jetzt hat die Geduldsprobe ein Ende: Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und Torsten Conradt, Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH), haben das vierte sanierte Teilstück der Bundesstraße B 76 zwischen Schwentinental und Kiel wieder vollständig für den Verkehr freigegeben.

"Seit 2015 wurde die stark genutzte Einfahrtsschneise aus den Regionen Plön und Ostholstein in die Landeshauptstadt schrittweise erneuert. Es waren vier Einzel-Bauabschnitte mit ausgeklügelten Verkehrslenkungen nötig, um den Verkehr aufrecht zu erhalten", sagte Buchholz.

46.000 Fahrzeuge täglich

"Wir sind froh, dass wir Nutzern wie Anliegern dieser Strecke mit dem heutigen Tag wieder ein wenig Entlastung verschaffen", erklärte Buchholz. 46.000 Fahrzeuge seien auf der Strecke täglich unterwegs. Dies mache deutlich, welche Bedeutung die B 76 für die Wirtschaft und die logistische Versorgung des Großraums Kiel spiele. Während der Bauphase habe das Land mit der wechselnden dreistreifigen Verkehrsführung Neuland betreten. Dadurch konnte der Berufsverkehr in und aus Richtung Kiel deutlich entzerrt werden.

O-Ton

Verkehrsminister Buchholz im Gespräch mit Journalisten zur Freigabe der B 76:

Vier Bauabschnitte auf 8,5 Kilometern

Laut LBV.SH-Chef Conradt verlief die Gesamtsanierung der B 76 in vier Bauabschnitten und erstreckte sich auf einer Länge von rund 8,5 Kilometern. Der heute freigegebene Abschnitt reicht von der Anschlussstelle ‘‘TÜV/Segeberger Landstraße‘‘ bis östlich des ‘‘Wiener Kreisel‘‘.

Der LBV.SH hat nicht nur die Straße saniert, sondern unter anderem auch die Entwässerung erneuert und acht Brückenbauwerken repariert.

Gut investiertes Geld vom Bund

Bis voraussichtlich 20. Mai wird das Tempolimit noch auf 50 km/h begrenzt bleiben. Die Kosten für den letzten Bauabschnitt betragen rund 19 Millionen Euro. Die vom Bund in die Sanierung investierten Gesamtkosten belaufen sich auf 42 Millionen Euro. "Das ist gut investiertes Geld", sagte Buchholz.

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