Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Stabilität schaffen

Datum 13.03.2020

Um für den Mittelstand die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern, gibt es neu ausgerichtete Angebote der Förderbanken.

Die Ausbreitung des Coronavirus wirkt sich auch auf die schleswig-holsteinische Wirtschaft aus. Deshalb stärkt die Landesregierung gemeinsam mit den Förderinstituten des Landes mittelständischen Unternehmen den Rücken: Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), die Bürgschaftsbank und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft haben ihre Angebote auf die aktuellen Bedarfslagen der Unternehmen neu ausgerichtet, um den Zugang zu Finanzierungsmitteln erleichtern. Zudem wurde eine Hotline mit konkreten Ansprechpartnern für die Betriebe eingerichtet. Das gaben Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz, Finanzministerin Monika Heinold und der IB.SH-Vorstandsvorsitzende Erk Westermann-Lammers bekannt.

Liquidität sichern

Laut Buchholz ist aktuell vor allem das Darlehensprogramm "IB.SH Mittelstandskredit" das zentrale Angebot an Unternehmen in Liquiditätsschwierigkeiten. "Das Land übernimmt im Rahmen dieses Programms für die von der Investitionsbank zugesagten Darlehen Garantien und ermöglicht damit die Liquiditätsversorgung auch von bonitätsschwächeren Betrieben", erläuterte Buchholz. Zudem habe er sich mit der Finanzministerin darauf verständigt, den vom Land garantierten Rahmen von fünf auf zehn Millionen Euro zu verdoppeln.

Kleine und mittlere Betriebe stützen

"Damit haben wir einen satten Puffer geschaffen, um die Liquiditätsversorgung für kleine und mittlere Betriebe bis auf Weiteres abzusichern", sagte der Minister. Diese "Schleswig-Holstein-Finanzierungsinitiative für Stabilität" solle vor allem gewährleisten, dass den Betrieben ein schneller und einfacher Finanzierungszugang erhalten bleibt. Notwendig dafür sei eine ausreichende Eigenkapitalbasis der Unternehmen. Dies könne im Rahmen der Initiative durch die Beisteuerung einer stillen Beteiligung sichergestellt werden.

Auch Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold hat steuerliche Maßnahmen zur Entlastung betroffener Unternehmen angekündigt. Anfang kommender Woche werde die Landesregierung einen Erlass veröffentlichen, der für betroffene Unternehmen die Möglichkeit von Steuerstundungen erleichtere, sagte Heinold.

Hotline der Förderinstitute

Die drei Förderinstitute (IB.SH, MBG und BB-SH) haben für Finanzierungen und Bürgschaften im Rahmen der Finanzierungsinitiative eine Hotline für Hausbanken und Unternehmen eingerichtet:

Die Ansprechpartner koordinieren die Förderung von IB.SH, MBG und BB-SH und vertreten jeweils alle drei Institute.

Informationsblatt Finanzierungsinitiative (PDF 189KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Teilen: