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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Standort für Windkraft-Dienstleistungen

Datum 27.02.2020

Neue Arbeits- und Ausbildungsplätze in Ostholstein: Das Land fördert die Ansiedlung eines Windkraft-Service-Betriebs in Neustadt.

Im Kreis Ostholstein entsteht eine der größten Ansiedlungen der letzten Jahre: Die "Baltic Windkraftanlagen Service Solution GmbH & Co. KG" (BWSS) errichtet in Neustadt eine Produktionsstätte samt Verwaltungsgebäude und wird damit mindestens 24 Dauerarbeits- und Ausbildungsplätze schaffen. Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs war beim Spatenstich dabei und überreichte den Förderbescheid über 630.000 Euro an BWSS-Gesellschafter Michael Kohlmorgen.

Stärkung der Branche

"Angesichts der stürmischen Zeiten für die Windbranche in Europa ist dies ein wohltuend gutes und mutiges Signal für die Energiewende und den Windenergiestandort Schleswig-Holstein", sagte Rohlfs. Kohlmorgen bedankte sich im Namen des Gesellschafterkreises beim Land. Er wertete den Neubau als wichtigen Kern einer stetig wachsenden Unternehmensgruppe im Bereich erneuerbarer Energien – trotz des schwierigen Marktes.

Produktion und Service

Das Neustädter Unternehmen gehört zur "Kieler Förde WindWerke GmbH & Co KG" (FWW). Es plant im Gewerbezentrum "Am Holm" den Aufbau einer "Rund-um-die Uhr-Leitwarte" – zum Betrieb von Windkraftanlagen sowie zur herstellerunabhängigen Wartung und Instandhaltung von Anlagen bis hin zur Vollwartung ganzer Windparks. Für das Schwesterunternehmen Förde WindWerke sollen komplette Windkraftanlagen produziert werden. "Durch die Kombination einer Produktionsstraße für Windkraftanlagen mit dem Angebot von Servicedienstleistungen ist das Unternehmen aus unserer Sicht hervorragend aufgestellt", sagte Rohlfs.

Die Ansiedlung der BWSS sei eine einmalige Chance für Schleswig-Holstein, den Produktionssektor weiter zu stärken. "Und wir haben es hier erfreulicherweise obendrein mit überaus qualifizierten Arbeitsplätzen zu tun", ergänzte er.

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