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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Für Ausbildung begeistern

Datum 24.01.2020

Das Land will mehr junge Menschen für die duale Ausbildung gewinnen und fördert dafür Projekte mit rund 600.000 Euro.

Für die berufliche Orientierung junger Menschen gibt es in Schleswig-Holstein bereits ein breites Angebot. Damit dies aber auch bedarfsgerecht und flächendeckend vermittelt wird, geht die Fachkräfteinitiative Schleswig-Holstein (FI.SH) neue Wege: Mit der Initiative "Ausbildungsbotschafter*innen" als Bestandteil der "Regionalen Partnerschaft Schule-Betrieb" sollen junge Menschen für die berufliche Ausbildung begeistert und mit Unternehmen zusammengebracht werden.

Wirtschafts- und Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs übergab dazu sechs Förderbescheide über insgesamt 604.500 Euro für die neuen Projekte an die Handwerkskammern Lübeck und Flensburg sowie die Industrie- und Handelskammern zu Lübeck, zu Kiel und Flensburg.

Botschafter für die duale Ausbildung

"Wir wollen junge Menschen, die noch auf der Suche nach dem optimalen Lebens- und Arbeitsmodell sind, für eine duale Ausbildung begeistern und gewinnen", sagte Rohlfs. Um einen realitätsnahen Einblick in den beruflichen Alltag zu vermitteln, sollen dazu Ausbildungsbotschafter und -botschafterinnen eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um Auszubildende, die – nach einer entsprechenden Fortbildung – in Schulen von ihrem persönlichen Werdegang und ihren Erfahrungen in der beruflichen Ausbildung berichten. "Auf Augenhöhe und mit gleicher Sprache können sie dann Schülerinnen und Schüler informieren und authentische Antworten auf Unsicherheiten, Berufsvorstellungen und Vorbehalte geben", erläuterte der Staatssekretär.

Miteinander reden

Damit leiste die Regionale Partnerschaft einen wichtigen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung der dualen Ausbildung: Betriebe und Jugendliche würden zusammengeführt, damit sie miteinander reden und nicht übereinander. "So erweitern wir das Berufswahlspektrum und erhöhen insgesamt die Attraktivität der beruflichen Ausbildung", sagte Rohlfs. Ansatz der "Regionalen Partnerschaft Schule-Betrieb" ist es, die bestehenden Angebote und individuellen Bedarfe seitens der Schulen, der Schüler sowie der Betriebe zusammenzubringen und passgenau zu vermitteln.

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