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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Mehr Flexibilität für Azubis

Datum 10.01.2020

Das Land fördert das Projekt "Teilzeitausbildung für alle" der Handwerkskammern und IHK Lübeck mit 300.000 Euro.

Arbeiten in Teilzeit – das ist ein bekanntes und vielgenutztes Modell. Ausbildungen in Teilzeit sind dagegen weit weniger verbreitet, und oft nur dann möglich, wenn Azubis bereits Eltern sind, kranke Angehörige pflegen oder selbst gesundheitliche Probleme haben.

Das ändert sich jetzt: Ab sofort sollen Nachwuchskräfte selbst entscheiden können, ob sie eine Vollzeitausbildung antreten wollen – oder auch nicht. Unterstützt werden sie dabei von den Industrie- und Handels- sowie den Handwerkskammern in Flensburg und Lübeck. Die Kammern vermitteln in dem Modellprojekt "Teilzeitausbildung für alle" interessierte Azubis an passende Ausbildungsstätten. Dafür gibt es nun 300.000 Euro vom Land – drei entsprechende Förderbescheide überreichte Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs in Kiel.

Unterstützung für Betriebe und Nachwuchskräfte

"Wir verbessern das Ausbildungsplatzangebot, erweitern das Berufswahlspektrum und erhöhen insgesamt die Attraktivität der beruflichen Ausbildung in Schleswig-Holstein", sagte Rohlfs. Das Projekt begleite und unterstütze Betriebe und Nachwuchskräfte bis zum Berufsabschluss. Der Staatssekretär appellierte an die angehenden Azubis und Betriebe, das neue Angebot zu nutzen.

Fachkräftemangel eindämmen

"Das neue Angebot richtet sich an alle jungen Menschen, egal, wie alt sie sind oder ob sie schon eine Erstausbildung absolviert haben", betonte Rohlfs. Das Projekt zur Teilzeitausbildung wurde erstmals 2005 von der Handwerkskammer Lübeck und der IHK Lübeck ins Leben gerufen – damals sollten vor allem junge Eltern unterstützt werden. Mit dem neuen, umfangreicheren Förderprogramm wollen die Kammern und das Land Ausbildungen insgesamt attraktiver machen und damit auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

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