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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Neue Blitzer

Datum 12.12.2019

Auf der Rader Hochbrücke können jetzt zwei neue Radarmessgeräte Tempoüberschreitungen genauer erfassen.

Zum weiteren Schutz der in die Jahre gekommenen Rader Hochbrücke sind ab sofort zwei neue Radarkontrollen in Betrieb. "Die neuen Anlagen schließen gegenüber den alten Geräten eine Erfassungslücke", erläuterte Michael Pirschel, zuständiger Abteilungsleiter im Verkehrsministerium, bei einem Termin vor Ort. So könnten jetzt auch Tempoverstöße von PKW registriert und geahndet werden, wenn bei Starkwind oder Sturm die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Brücke vorübergehend herabgesetzt wird. "Die alten Geräte lösten auch bei Wind und Sturm nur dann aus, wenn ein Auto mit mehr als 115 Kilometern pro Stunde unterwegs war", sagte Pirschel.

Lastwagen werden gesondert erfasst

Für LKW ändert sich künftig nichts: Sie müssen bei maximal 60 km/h Geschwindigkeit einen Mindestabstand von 25 Metern zu anderen Fahrzeugen halten und werden sowohl von den neuen als auch von den weiterhin eingesetzten alten Messgeräten gesondert erfasst.

Landespolizei wertet Aufnahmen aus

Seit Oktober liefen die Vorarbeiten für die neue Messanlage, die Investition beträgt rund 460.000 Euro. Die Auswertung der Bilder und die Ahndung der Verstöße werden von der Landespolizei übernommen. Die Einnahmen aus den Bußgeldern gehen an den Kreis Rendsburg-Eckenförde, die Verwarngelder erhält das Land.

Fest installierte Blitzanlagen

Bereits seit 2015 waren vier fest installierte Blitzer an der Rader Hochbrücke aufgestellt. Zwei dieser Geräte wurden nun gegen die neuen Geschwindigkeitsanlagen ausgetauscht. Die 46 Jahre alte Brücke im Verlauf der A7 wird von täglich rund 62.000 Fahrzeugen befahren. Bis 2026 soll die Brücke durch einen Neubau ersetzt werden.

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