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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Ausbildung in Teilzeit für alle

Datum 29.11.2019

Minister Buchholz hat sich im Bundesrat für eine Bildungsmodernisierung stark gemacht – um unter anderem die duale Ausbildung zu stärken.

Während Schleswig-Holsteins Arbeitsmarkt aktuell mit der niedrigsten Arbeitslosenquote seit fast 40 Jahren von 4,9 Prozent glänzt, setzt die Landesregierung verstärkt auf Fachkräftesicherung: Nach einem Beschluss des Bundesrats zur Bildungsmodernisierung verkündete Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz heute, dass die Möglichkeit der Teilzeitberufsausbildung deutlich flexibler gestaltet und weiter geöffnet werde.

Ausbildung in Vollzeit – nicht immer passend

"Eine Berufsausbildung in Teilzeit steht damit nun nicht mehr nur Eltern oder Pflegenden offen, sondern auch denjenigen, die aus anderen Gründen eine Vollzeitausbildung nicht in Betracht ziehen", sagte Buchholz. Damit werde allen jungen Menschen diese Möglichkeit geboten. Laut Buchholz fördere das Land ab Januar mit knapp 300.000 Euro zudem das Projekt "Teilzeitausbildung für alle!" "Wir sehen in der Flexibilisierung von Arbeitszeit und -dauer eine entscheidende Möglichkeit, die duale Berufsausbildung noch attraktiver zu machen", ergänzte er.

Bessere Förderung beim "Meisterstück"

Bei der Finanzierung der "Meisterstücke" legt der Bund zwar noch einmal leicht nach, indem nun 50 statt bisher 40 Prozent der Materialkosten für das Meisterstück förderfähig sein sollen (bis maximal 1.000 Euro). Das reichte dem Bundesrat jedoch nicht. Sie haben den Bund aufgefordert, bis zur Höhe von 2.000 Euro die vollen Kosten zu übernehmen.

"Der Vollzuschuss wäre eine einfache und pragmatische Maßnahme, durch die sich noch mehr Handwerkerinnen und Handwerker für eine Meisterausbildung entscheiden würden", sagte Buchholz. Hiervon würden besonders solche Gewerke profitieren, die schon jetzt die meisten Anträge auf Förderung des Meisterstücks stellen, nämlich Elektrotechniker, Installateur- und Heizungsbauer sowie Tischlermeister.

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