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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Langzeitarbeitslose qualifizieren

Datum 26.11.2019

Wo der Fachkräftebedarf am größten ist, sollen Angebote für Arbeitslose entstehen. Das Land fördert diese Projekte mit 3,2 Millionen Euro.

Ab Januar werden in Schleswig-Holstein acht neue Modellprojekte zur Integration von Langzeitarbeitslosen starten. Das Land fördert diese Qualifizierungen über die Laufzeit von zwei Jahren mit 3,2 Millionen Euro. "Wir wollen Langzeitarbeitslose vorwiegend in solchen Branchen qualifizieren, in denen bei unseren kleinen und mittelständischen Betrieben der größte Handlungsbedarf identifiziert wurde, insbesondere mit Blick auf den wachsenden Fachkräftebedarf", kommentierte Arbeits-Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs die Förderentscheidung. Sämtliche Konzepte seien eng mit der neu ausgerichteten Fachkräfte-Initiative Schleswig-Holstein (FI.SH) verzahnt.

Passgenaue Angebote

"Neue Wege in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung" – unter dem Motto stehen die im Rahmen eines Ideenwettbewerbs ausge­wählten acht Modellprojekte. Sie entwickeln passgenaue Angebote, um Langzeitarbeitslosen den Einstieg oder Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. "Intensive pädagogische Begleitung, individuelles Coaching, berufsfachliche Qualifizierung und Unterstützung bei Bewerbungen sind die wichtigsten Schritte bei der Rückkehr in Beschäftigung. Und gleichzeitig auch die Schwerpunkte in der Umsetzung unserer Projekte", erläuterte Rohlfs.

Portraitfoto Dr. Thilo Rohlfs

Wir qualifizieren in den Bereichen und Branchen, wo der Fachkräftebedarf im Land am größten ist.

Dr. Thilo Rohlfs

EU- und Landesmittel

Projektstandorte sind Flensburg, Neumünster, Kiel, Lübeck, Meldorf, Eckernförde, Bad Segeberg, Elmshorn. Die 3,2 Millionen Euro für die Projektförderung stammen aus dem Landesprogramm Arbeit, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln gespeist wird. "Angesichts der stetig wachsenden Fachkräftelücke in zahlreichen Wirtschafts­branchen und des boomenden Arbeitsmarktes ist diese Förderung gut angelegtes Geld", sagte Rohlfs.

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