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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Sanierungsstau abbauen

Datum 21.08.2019

An der L 125 zwischen Bargstedt und Nortorf können nun endlich die Sanierungsarbeiten starten.

Lange erwartet, nun geht es los: Die Instandsetzung der L 125 zwischen Bargstedt und Nortorf, einer der besonders stark geschädigten Landesstraßen im echten Norden, wurde nun von Verkehrsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs gestartet. "Ich bin sehr froh, dass wir heute eine der schlechtesten Straßen im Land endlich anpacken können. Das ist jahrzehntelang versäumt worden", sagte Rohlfs.

Dringend notwendige Sanierung

Die mit 30 km/h geschwindigkeitsbeschränkte Landesstraße sei schon seit Jahren dringend sanierungsbedürftig, sagte Rohlfs. Die Unterfinanzierung des Landesstraßenhaushaltes und die damit verbundene Aufteilung in Straßennetze unterschiedlicher Priorität hätten in der Vergangenheit dazu geführt, dass die Straße bisher nur notdürftig geflickt werden konnte. Jetzt ist es jedoch gelungen, auch über eine Legislaturperiode hinaus, die L 125 zu finanzieren: durch eine maßgeschneiderte Erhaltungsstrategie und die Sicherstellung der Finanzierung der Landesstraßenmaßnahmen über das sogenannte Impulsprogramm.

Schwieriger Baugrund

Aber auch der schwierige Baugrund durch das Bargstedter Moor und die damit verbundenen Kosten standen bislang einer grundhaften Erneuerung entgegen“, erklärte Torsten Conradt, Direktor des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr. Die nun stattfindenden zusätzlichen Baugrundaufschlüsse verfolgen daher den Zweck, weitere Sanierungsvarianten entwickeln zu können sowie eine wirtschaftlichere Bauweise zu finden. Darüber hinaus sei das Ziel, die Bauzeit und somit die Verkehrsbeeinträchtigungen zu minimieren.

Mit der Landesstraßenoffensive verfolgt die Landesregierung das Ziel, den Sanierungsstau der vergangenen Jahrzehnte bis 2030 abzubauen und die Infrastruktur im Land wieder auf Vordermann zu bringen.