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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Engagierte Region

Datum 17.07.2019

Tourismus, Küstenschutz, Verkehr: Auf seiner Sommertour war Wirtschaftsstaatssekretär Rohlfs an der Ostseeküste und der Schlei unterwegs.

In Strande, Eckernförde, Lindaunis und Olpenitz tauschte Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs sich mit Vertretern der Gemeinden, der Bahn und des Tourismus-Marketings über aktuelle Projekte in Tourismus und Küstenschutz aus.

Innovative Ideen für den Küstenschutz

In Strande erläuterte Bürgermeister Dr. Holger Klink das eigenständig entwickelte Küstenschutzkonzept der Gemeinde. So werden unter anderem Buhnen angelegt, die den Sandabtrag am Strand nachhaltig verhindern sollen. Zudem erarbeitet die Gemeinde mit Unterstützung der Bürger ein Entwicklungskonzept mit dem Ziel, touristische Potenziale des Bülker Leuchtturms zu erschließen.

Auch Eckernförde nutzt eine innovative Idee für den Küstenschutz. Hier wird angeschwemmtes Seegras genutzt, das zwischen hölzerne Stützpfähle gefüllt wird. Dadurch wird der Sandabtrag bzw. das Verwehen verhindert.

Vorteile des Tourismus

Im Gespräch mit Michael Packschies (Abteilungsleiter Naturschutz und Landschaftsplanung) und Stefan Borgmann (Eckernförde Touristik & Marketing) sprach Rohlfs außerdem über die Frage, wie viel Tourismus der echte Norden verträgt.

"Natürlich muss man darauf schauen, dass die Beeinträchtigungen durch Tourismus in einzelnen Regionen in Schleswig-Holstein nicht zu hoch werden. Aber von 'overtourism' würde ich hierbei nicht sprechen – denn tatsächlich kommt es nur punktuell zu einer Belastung für die Bevölkerung", sagte er. "Im Ausgleich profitieren wir alle das gesamte Jahr über von infrastrukturellen Vorteilen wie wunderschönen Promenaden, Kultureinrichtungen oder Bädern."

Zwei Männer an einem Schreibtisch schauen auf mehrere Überwachungsmonitore Rohlfs beim Brückenwärter in Lindaunis (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Rohlfs (re.) zu Gast im Brückenwärterhäuschen: Dort überwacht ein Mitarbeiter mit moderner Technik die Querung der Schlei. © DB AG

Gute Botschaft in Lindaunis

Nächste Station war die Schleiquerung bei Lindaunis. Dort ist die Erneuerung der alten Klappbrücke seit langem ein Thema. Vor Ort informierten Vertreter der Deutschen Bahn den Staatssekretär über den Stand der Planungen. "Es gibt eine gute Botschaft: Seit heute liegt die Plangenehmigung vor", sagte Rohlfs.

Mit den Bauvorbereitungen will die Bahn noch in diesem Jahr beginnen. "Das ist ein ziemlich kompliziertes Bauvorhaben - und alle sind froh über diesen Fortschritt", ergänzte er. Die neue Betonbrücke wird als zweispurige Straßenfahrbahn mit kombinierter Schiene und separaten Geh- und Radwegen angelegt, bei Zugfahrten wird der Straßenverkehr wie bisher per Ampelschaltung geregelt.

Touristische Entwicklung Olpenitz

Letzter Anlaufpunkt des Tages war der ehemalige Marinestützpunkt Olpenitz bei Kappeln. Dort besichtigte der Staatssekretär das Gelände des "OstseeResort Olpenitz".