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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Sehr gute Entwicklung

Datum 01.07.2019

Im Juni lag die Arbeitslosenquote im Land erstmals unter fünf Prozent. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nimmt weiter zu.

5,6 Prozent weniger Arbeitslose als im Vorjahr, 1,8 Prozent weniger als noch im Mai – auch die Arbeitsmarktzahlen für Juni sind im echten Norden äußerst positiv. "Damit können wir für 2019 eine sonnige Halbzeitbilanz ziehen", sagte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz zu den aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit.

Die Arbeitslosenquote sank erstmals seit 1991 unter die Fünf-Prozent-Marke: "Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass aktive Arbeitsmarktpolitik und eine gute konjunkturelle Entwicklung viel bewegen können", ergänzte Buchholz.

Äußerst positive Entwicklung

Nach den Worten des Ministers kann sich die Entwicklung des schleswig-holsteinischen Arbeitsmarktes in den letzten Jahren sehen lassen: Die Zahl der Arbeitslosen ist im Jahresdurchschnitt auf knapp 85.000 im Jahr 2018 zurückgegangen, und auch die der Langzeitarbeitslosen konnte reduziert werden (auf 29.300 im Jahresdurchschnitt 2018). Währenddessen stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 1,8 Prozent (+17.400) gegenüber dem Vorjahresmonat – insbesondere in den Wirtschaftszweigen Gesundheitswesen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel sowie im Baugewerbe.

Verbesserung für Midi-Jobber

Buchholz wies auch auf die seit heute geltenden Änderungen bei den Midi-Jobbern hin. Dazu zählten bislang alle Arbeitnehmer mit einem Einkommen zwischen 450 und 850 Euro. Sie zahlen geringere Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung, erhalten aber dennoch den vollen Rentenanspruch. Ab sofort dürfen Midi-Jobber 1.300 Euro verdienen – das entspricht einer Steigerung um 35 Prozent. "Damit werden die Beschäftigten schlicht besser gestellt", sagte Buchholz.

Herausforderungen sieht der Minister weiterhin bei der Integration von Langzeitarbeitslosen sowie arbeitsloser Geflüchteter und Migranten in den Arbeitsmarkt. "Gerade in diesen Bereichen müssen Politik, Wirtschaft und Arbeitsagentur gemeinsam weitere Anstrengungen unternehmen, damit eine Integration wirklich gelingen kann."